Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Haselnüsse (auch ganz kleine), Walnüsse, Bucheckern oder Baumsamen, jetzt ist ihre Zeit und wer diese für die Meschenicher- Eichhörnchen-Auffangstation abgeben möchte, kann sich gerne bei uns melden. Eichhörnchen brauchen nämlich auch im Winter Futter.

Liebe Netzwerker*innen,

Veranstaltungen in den Netzwerken und anderswo fallen aus, aber wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und bleiben in Kontakt.

Nutzen Sie Telefon, E-Mail oder – schreiben Sie einfach mal wieder eine Postkarte oder einen Brief.

Jede*r von uns freut sich über Post und in Zeiten wie diesen besonders über persönliche Ansprache.

Auch wir Koordinatorinnen der Netzwerke möchten uns gerne weiterhin mit Ihnen austauschen und sind gerne für Sie da.

Benötigen Sie Hilfe bei Besorgungen oder möchten Sie sich einfach mal unterhalten, rufen Sie an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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 Aktivitäten: Tanzvideos statt Tanztees

„Tanztee“ – Tanz mit! in Kooperation mit RADERBERG-und-THAL e.V., jeden 3. Freitag im Monat, treffen wir uns im Gemeindesaal Philippus-Kirchengemeinde.

Aufgrund der Corona Schutzverordnung können wir im Moment keinen Tanztee anbieten. Stattdessen haben wir eine schöne Alternative gefunden um die Tanzpause zu überbrücken: Kostenlose Tanzvideos statt Tanztee!

Unsere Tanzlehrerin, Maren Jahnke vom Tanzzentrum Weißhausstraße, hat einige Online Videos produziert, die man auch einzeln zuhause sehr gut nachtanzen kann.

Wer Interesse hat, kann auf Anfrage die Anmeldedaten bei der Koordinatorin Mechthild Lauf Tel. 0163 6938433 oder beim Bürgerverein, silke.kievernagel@raderbergundthal.de erhalten.

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 Yoga kennt kein Alter-und keine Vergesslichkeit – Yogakurs für Senior*innen auf dem Stuhl- in Kooperation mit dem ev. Seniorenclub, dienstags von 10 – 11 Uhr Raum im Erdgeschoss, Gemeindehaus der Philippus-Kirchengemeinde.

Aufgrund der Corona Schutzverordnungen können wir im Moment keinen Kurs anbieten. Auch hier haben wir eine schöne Alternative gefunden um beweglich zu bleiben. Unsere Yoga Lehrerin Manuela Kohn hat eine CD mit Yoga Übungen erstellt. Yoga Übungen CD statt Präsenz Kurs! Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Manuela Kohn, Tel. 0221 2941478.

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Liebe Netzwerker*innen, es kommen wieder bessere Zeiten, wir freuen uns schon jetzt, wenn Sie Ihre Liste mit Ideen und Wünschen für gemeinsame Aktionen ins Netzwerk einbringen!

Bis dahin lassen Sie sich bitte nicht unterkriegen, behalten Sie Ihre Zuversicht, Ihren Humor und Ihre Lebensfreude und bleiben Sie so gesund, wie es Ihnen möglich ist.

Mechthild Lauf, Koordinatorin SeniorenNetzwerk Raderthal

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Raderthal befindet sich im Kölner Süden und gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen.

Raderthal grenzt im Norden an Raderberg und die Innenstadt Kölns und im Süden schließt sich der Stadtwald mit Zugang zum Rhein an. Heute ist Raderthal geprägt von umfangreichen Siedlungen, der Europaschule, der Konrad-Adenauer-Kaserne und dem angrenzenden äußeren Grüngürtel. Der Stadtteil, insbesondere auch die sogenannte Englische Siedlung, ist für zahlreiche Menschen ein attraktiver Wohnort.

Fast 5.000 Raderthaler*innen wohnen auf gut 3 Quadratkilometern. Ein Drittel von ihnen ist 65 Jahre und älter. Neben den Alteingesessenen ziehen auch junge Familien mit Kindern in den Stadtteil – Raderthal ist im Wandel.

2019 wird in Raderthal ein SeniorenNetzwerk aufgebaut – ein guter Zeitpunkt für Interessierte, Kontakte zu knüpfen, Gleichgesinnte im Stadtteil kennen zu lernen und gemeinsam Ideen und Projekte ins Rollen zu bringen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Senior*innen und Vertreter*innen von Institutionen und Geschäften sind herzlich eingeladen, die Netzwerkidee kennen zu lernen, ihre Erfahrungen und Kenntnisse beizusteuern, um mit vereinten Kräften Raderthal seniorenfreundlicher und noch lebenswerter zu gestalten.

Sie haben Lust, für sich selbst und andere im Stadtteil aktiv zu werden?

Dann melden Sie sich bei der Koordinatorin Mechthild Lauf unter Telefon 0163 6938433 oder per Mail seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

Preis im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“

Die SeniorenNetzwerke Köln wurden als Leuchtturm im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ als einer von 15 Preisträger*innen ausgezeichnet, in der Kategorie Netzwerkangebote. Am Mittwoch, 23. Juni 2021, wurde im Rahmen einer digitalen Preisverleihung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW der Preis von Minister Karl-Josef Laumann übergeben. Am 2. September 2021 findet voraussichtlich in Düsseldorf die Abschlussveranstaltung als Präsenztermin statt.

Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln erklärt:

Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Es ist der verdiente Dank für das langjährige große Engagementaller Aktiven in den SeniorenNetzwerken Köln. Die SeniorenNetzwerke Köln haben das Ziel, Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene zu fördern. Sie orientieren sich damit an den ‚Leitlinien für ein soziales Köln‘.

Die SeniorenNetzwerke entstanden ab dem Jahr 2002 durch Initiative der Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln – momentan gibt es 66 in unserer Stadt.

Sozialamtsleiterin Dr. Katja Robinson betont:

Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird den erfolgreichen Weg des Ausbaus der SeniorenNetzwerke fortsetzen, weiterhin in guter Kooperation mit seinen Partner*innen. Das gemeinsame Ziel ist je ein Netzwerk in allen 86 Kölner Stadtteilen.

In der Begründung für die Nominierung als Leuchtturm heißt es: „Die Altenclubs hatten sich Ende der 90er Jahre überlebt. Deshalb stellte man Überlegungen an, wie sich die immer agileren Senior*innen selbst organisieren können. Diese Überlegungen wurden im Programm der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke aufgegriffen. In den einzelnen Stadtteilen entscheiden sich die Senior*innen je nach Interesse, welche Aktivitäten unterbreitet werden können, sodass jede*r möglichst zu ihrem/seinem Recht kommt: Tanzen, Literaturkreis, Malkurs, Frühstück, Wandern, Spielen, Fit für 100 Kurs, interkultureller Senior*innentreff, etc. Das Konzept verfolgt auch den Inklusionsgedanken (Menschen mit Handicap) und das Ziel, die Stadtteile seniorenfreundlicher zu gestalten. Das Konstrukt „SeniorenNetzwerk“ ist in seiner Gesamtheit einmalig.“SeniorenNetzwerke Köln

Die Auszeichnung ist verbunden mit 1.100 Euro Preisgeld und dem Dreh eines drei- bis fünfminütigen Imagefilms über die SeniorenNetzwerke Köln, der im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln eingesetzt werden kann.

(Text:PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)

Abwechslung und Vielfalt sind Bestandteil der Arbeit in ElternKind- und Kinderturngruppen, so auch im TVR.
Damit wir unserer Angebot weiter ausbauen können – starten wir einen Aufruf an interessierte Trainer und Trainerinnen, die sich im TVR in diesem Bereich gerne engagieren möchten.

Potentielle Interessierte können sich ab sofort per eMail info@tvr1898.de an Frau Sandra Giesen und Frau Iris Januszewski wenden. Wir freuen uns auf Sie!

Bitte kommunizieren Sie mit uns direkt:
Unser Büro hat täglich von 9 – 12.30 Uhr und von 17 – 20 Uhr geöffnet, außer am WE, telefonisch erreichbar unter 0221 / 669 50 50 oder eben über eMail info@tvr1898.de. Falls wir nicht sofort rangehen, bearbeiten wir so schnell es eben geht.. Herzlichen Dank!

Herzliche Einladung zu Aktiv in Zollstock
Montag, 05. Juli 2021 10:00-12:00 Uhr
Zum Informations- und Ideenaustausch wieder im persönlichen Miteinander mit allen Interessierten
Lassen Sie uns planen!
Bitte melden Sie sich im SeniorenNetzwerk an (0221/ 37968-03)
da nur eine begrenzte Teilnehmendenzahl möglich ist.
Die aktuell geltenden Coronaschutzregeln werden natürlich eingehalten.
Das SeniorenNetzwerk Zollstock lädt ein
ins Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1, 50969 Köln-Zollstock

Willkommen in Zollstock

Zollstock ist mit fast 23.000 Einwohner*innen, wovon etwa ein Viertel im Seniorenalter ist, der bevölkerungsreichste Stadtteil des Kölner Südens. Das Leben in Zollstock und die Menschen sind im Wandel und das SeniorenNetzwerk Zollstock ist darin integriert.

Zollstock ist ein Stadtteil, der seinen Bürger*innen vielfältige Möglichkeiten bietet, aktiv zu werden:

Diese Vielfalt zeigt sich auch in den zahlreichen Netzwerkgruppen wie zum Beispiel:

  • Den sportlichen Aktivitäten (QiGong, drei Tanzgruppen Club Curumba), Denksport (Gedächtnistraining, Schach, zwei Englischgruppen und die neue Gruppe Literaturkreis)
  • Den geselligen und unterhaltenden Angeboten (Frühstückstreff, Spielekreise, Kreativclub, Feste und Ausflüge)
  • Und den Initiativen im größeren Kontext (Jobs60plus n.e.V., Gesprächskreis)

Viele Ideen zu neuen Gruppen und Initiativen sind während des Treffs Aktiv im Veedel entstanden, der allen Interessierten die Möglichkeit zum Austausch und zur Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Projekte eröffnet.

Ob sich Senior*innen für sich selbst, sich für und mit Gleichgesinnten für sich oder Andere engagieren möchten, Ideen zu konkretisieren sind, Initiativen im Stadtteil Unterstützung brauchen – die Koordinatorin des SeniorenNetzwerks ist in allen diesen Fragen für Sie da.

Schauen Sie doch mal herein – Sie sind herzlich willkommen!

Infobrief SNWZ Ausgabe 06.2021

0221/ 37968-03
awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de

AWO Kreisverband Köln e.V.
Rosenzweigweg 1
50969 Köln

Grußkarte „Wir sind für Sie da“

Wir sind am besten zu erreichen:
montags und donnerstags 9-17 Uhr,
mittwochs 13:30 bis 17 Uhr
oder nach Vereinbarung

Meschenich

Meschenich ist mehr!Das SeniorenNetzwerk wird seit Ende 2008 selbst organisiert. Als Gremium und Sprachrohr für die Generation 50+ hat sich der Arbeitskreis „50plusKreis Meschenich“ gegründet, der aus Mitgliedern des SeniorenNetzwerkes zusammengesetzt ist und in verschiedenen Arbeitskreisen sowohl in Meschenich, als auf Bezirksebene die Interessen der 50+ Generation in Meschenich vertritt.

Regelmäßige Aktivitäten:
– Arbeitskreis 50 Plus
– Nachmittags-Kaffee am Dienstag
– Lesepaten
– Gymnastikgruppe
– Computerangebote
Einzelveranstaltungen:
– Ausflüge
– Sommerfest
– Teilnahme am ökumenischen Gemeindefest
– Planung von Stadtteilarbeit (z.B. Stadtteilbegehungen)

Wer gerne mitmachen möchte oder sich für die einzelnen Angebote des Netzwerkes interessiert ist herzlich willkommen.

Informationen über die Aktivitäten des SNW in Meschenich erhalten Sie über manfred-maron@t-online.de

Nein, das ist gar nicht bei den Inkas, das ist hier bei uns auf Kölner Stadtgebiet. Das Fort VIII des äußeren Festigungsringes in Zollstock hat mich neugierig gemacht. Vielleicht, weil man suchen muss, um es zu finden, selbst wenn man eigentlich direkt vorbeifährt. Es ist ein verlassener Ort.
Es liegt im kleinen Stück zwischen Militärringstraße, der Straße „Am Eifeltor“, der Autobahn A4 und letztendlich den Eisenbahnschienen, die ursprünglich für die Verbindung nach Trier gebaut wurden. Und ich denke, es ist der eigentliche Grund, weswegen dieses Fort hier gebaut wurde: der Schutz der Bahnverbindung und die Nähe zu den Schienen, um Truppen schnell hierhin befördern zu können. 
Als es von 1874 bis 1877 erbaut wird, ist es hier karg. Weite offene Flächen umgeben das Fort. Klar, man möchte den Feind, der damals französisch war, anrücken sehen können und braucht freies Schussfeld. Das Kölner Bollwerk ist damals ein feines Stück Militärtechnologie, eine Vorzeigeobjekt. Unter anderem sogar der chinesische Vizekönig Lihungtschang besucht es im Rahmen eines Staatbesuches im Jahr 1896. Nicht bestätigt ist das Gerücht, dass er es vermessen lässt und ein Kopie in China steht.
Wie wir wissen, müssen die Kölner diesen Festungsgürtel nach dem Ersten Weltkrieg schleifen und die Umgebung des Forts wird grüner. Das ist das mit Konrad Adenauer, der die Chance erkennt und Fritz Encke, sein Gartenbaumeister, der gute Ideen zur Umsetzung hat, die unseren herrlichen Grüngürtel aus dem Befestigungsring erschaffen.
 
Warum jetzt ausgerechnet dieses Fort VII so verfällt, nicht recht in den Grüngürtel integriert und sowieso schwer zu finden ist? Das mag daran liegen, dass das Gelände der Bahn gehört. Die Reichsbahn will hier einen großen Güterbahnhof bauen und dann hätte es selbst dieses verfallende Gebäude nicht mehr gegeben. Nur ein paar renitenten Zollstockern, die wichtige Schlüsselgrundstücke nicht hergeben und den Rechtstreit um den Besitz gewinnen, ist es zu verdanken, dass ich die Bilder machen kann. Den Güterbahnhof gibt es trotzdem. Ein paar Meter weiter steht der große Güterbahnhof „Eifeltor“. Alles gut.
Fritz Encke sah hier übrigens Schrebergärten und eine Sportanlage vor. – Wir haben ja manchmal das Thema hier in Köln, dass es Menschen gibt, die der Meinung sind, dass Sportanlagen im Grüngürtel nicht dem ursprünglichen Nutzungsgedanken entsprechen und zu verdammen sind. – Die geplanten Gärten findet man rasch, wenn man durch das Tor geht. Sie werden noch genutzt. Die Sportanlage hingegen, finde ich nicht mehr. Vermutlich ist sie von anderen Bauten vereinnahmt oder überwuchert. Die Kaserne selbst, wird in dieser Zeit nach dem Krieg von den Spielern des Fußballclubs Borussia genutzt. Vermutlich als Vereinsheim. Es ist viel Vergessenheit geraten.
 
Was sicher ist: Im zweiten Weltkrieg hilft das alte Fort als Luftschutzbunker aus, um danach bis in die 1990’er Jahre als Gewerbefläche zu dienen.
Und jetzt? Nichts? Die Pläne der Jahrtausendwende, ein Wellnesshotel zur errichten, sind gescheitert.
Und wisst ihr was? Ich fahre bei praller Sonne und 35 Grad im Schatten dorthin und tauche da in kühle, frische Luft ein. „Jetzt setzen und ein Kölsch trinken.“, kommt mir spontan in den Sinn. Ich glaube, der Platz vor dem Tor, nach Nordosten ausgerichtet, ist der kühlste in Köln. Schade, dass wir nichts daraus machen.

Michael

Nä, dat es gar nit bei de Inkas, dat es hee bei uns op kölschen Terrain. Et Fort VII vum üssere Befestigungsring en Zollstock hät mich neugierig gemaht. Villleich, weil mer söke mus, för et ze finge, selvs wann mer eigentlich tirek vörbeifäht.
Et litt em kleine Stöck zwesche Militäringstroß, der Stroß „Am Eifeltor“, der Autonahn A4 un am Engk an de Ieserbahnschinn, die zoallereesch gebaut woodt, öm Trier an Kölle aanzebinge. Un ich denke, et es der eigentliche Grund, weswäge dat Fort hee gebaut woodt: der Schutz vun der Bahnverbindung un de Nöhde zo de Schinne, för Truppe flöck heehin befördere ze künne.
Wie et vun 1874 bes 1877 gebaut weed, es et hee plaat. Wigge offene Fläche ömgevve dat Fort. Klor, mer mööch jo der Feind, dä zo dä Zigg französisch wor, aanröcke sinn künne un bruch frei Schossfeld. Dat kölsche Bollwerk es domols e fing Stöck Militärtechnik, e Vürzeigeobjek. Unger anderem esugar der Vizekünnig Lihungtschang us China besök et em Rahme vun enem Staatsbesök em Johr 1896. Nit bestätig es dat Geröch, dat hä et vermesse lööt un en Kopie en China steiht.
Wie mer wesse, müsse die Kölsche dä Festungsgürtel nohm Eeschte Weltkreeg schliefe un die Ömgebung weed gröner. Dat es dat mem Konrad Adenauer, dä die Chance erkennt un dem Fritz Encke, singe Gaadebaumeister, dä goode Idee hät, öm et ömzesetze, die unse herrliche Gröngürtel usem Befestigungsring schaffe.
Woröm jetz usgerechent et Fort VII esu verfällt, nit rääch en der Gröngürtel integreet un suwiesu schwer zo finge es? Dat mag dran lige, dat dat Gelände der Bahn gehürt. Die Reichsbahn well hee ene große Güterbahnhoff baue un dann hätt et selvs dä Bau, dä am Verfalle es, nit mih gegovve. Nor ener Rötsch renitente Zollstocker, die wichtige Schlösselgrundstöcke nit hergevve un der Räächsstrigg gewenne, es et zo verdanke, dat ich die Beldere maache kann. Der Güterbahnhoff gitt et trotzdäm. E paar Meter wigger steiht der große Güterbahnhoff „Eifeltor“. Alles god.
Der Fritz Encke soh hee üvvrigens Schrebergääde un en Sportaanlag vür. – Mer han jo mänchmol dat Thema hee en Kölle, dat et Minsche gitt, die meine, dat Sportaanlage em Gröngürtel nit dem ursprüngliche Notzungsgedanke entspreche un zo verdamme sin. – Die geplante Gääde fingk mer flöck, wann mer durch de Pooz geiht. Se weede noch genötz. Die Sportaanlag hingäge, finge ich nit mih. Schings es se vun ander Baute engenomme ov üvverwuchert. De Kasään selvs, weed zo dä Zigg nohm Kreeg vun de Spiller vum Foßballclub Borussia genötz. Et es vill en Vergess gerode.
Wat secher es: Em Zweite Weltkreeg hilf dat aale Fort als Luffschutzbunker us, för donoh bes en de 1990’er Johre als Gewerbefläch ze deene.
Un jetz? Nix? Die Plän vun der Johrtausendwend, e Wellnesshotel ze baue, sin gescheitert. 
Un wesst ehr wat? Ich fahre bei praller Sonn un 35 Grad em Schatte dohen un tauche do en köhle, fresche Luff en. „Jetz setze un e Kölsch drinke.“, kütt mer tirek en der Senn. Ich gläuve, der Plaatz vür der Pooz, noh Nordoste usgereech, es der köhlste en Kölle. Schad, dat mer nit mih drus maache.

Mechel

Eingereicht durch Claudia d.Gera

Rondorf: Bürgereinwendungen berücksichtigt

In Rondorf tut sich was. Die neue Wohnbebauung hinter der englischen Schule ist bereits in Angriff genommen. Gleichzeitig wird eine Stadtbahntrasse durch Rondorf bis nach Meschenich geplant, ebenso soll eine Umgehungsstraße für die heute schon überlastete Hauptstraße gebaut werden. Auch eine neue weiterführende Schule ist in Planung. Um dafür Platz zu schaffen, soll der am Weißdornweg gelegene Galgenbergsee teilweise verlagert werden. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange. Im Anhörungsverfahren haben die Einwendungen von 18 Bürgerinnen und Bürgern zwei kritische Punkte identifiziert: Die geplante achtmonatige Sperrung der Radverbindung Richtung Stadt über den Robinienweg sowie die dauerhafte Einzäunung und Bepflanzung des Sees.

 

Jetzt hat man zusammen mit dem Umweltamt eine Lösung gefunden, die alle zufrieden stellt.

Es wird keine Vollsperrung des Radschnellwegs geben. Da lediglich morgens und abends Baufahrzeuge den Fuß- und Radweg kreuzen, wird der Verkehr durch Streckenposten geregelt.

Auch der See wird nicht komplett abgeschottet.  An der Südostseite wird eine 50 qm große Aussichtsplattform entstehen, die einen schönen Blick auf den See bietet.

 

„Beide Lösungen wurden uns Bürgern anhand von Illustrationen nachvollziehbar erläutert, so dass auf eine weitere Erörterung verzichtet werden konnte und das Vorhaben zeitgerecht weiter verfolgt werden kann“, freut sich Thomas Grothkopp, einer der betroffenen Bürger. „Ich persönlich freue mich, dass „unser“ Radschnellweg in die Stadt auch während der Bauzeit nutzbar bleibt und dass der See in seiner künftigen, ökologisch aufgewerteten Form für uns Anwohner zumindest sichtbar wird.“ Besonders gelobt wird die gute Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Köln. (kgs)