Die Künstler*innen des Kunstzentrum Wachsfabrik laden herzlich am 07. Dezember, zwischen 14 und 18 Uhr in ihre geöffneten Ateliers ein und freuen sich auf die Besucher und persönliche Begegnungen. Der Eintritt ist frei. Das Café ist geöffnet.

Adresse: Industriestraße 170, 50999 Köln
Weitere Informationen unter www.kunstzentrum-wachsfabrik.koeln.

8 geöffnete Ateliers:

Atelier 05 – Sebastian Probst – Art Projekt – Bildhauerei
Atelier 10 – Jeannette de Payrebrune – Malerei & Bildhauerei
Atelier 12 – Manfred Wachendorf, Jovita Majewski, Pascal Behrendt, Inge Lager, Mia Forsch – Skulptur & Malerei 
Atelier 13 – Gertraud Lütkefels – Schmuck & Objekte
Atelier 14 – miegL + Gastkünstler*in Student*in – Malerei & Bildhauerei
Atelier 19 – Sabine Burghardt – Fotografie
Atelier 20 – Joao de Almeida – Objekte 
Atelier 21 – Martha Potempa & Thomas Brück – Singer-Songwriter

Wir würden uns auch über Ihren Besuch freuen!

(Text: Jeannette de Payrebrune Sprecherin GbR Kunstzentrum Wachsfabrik)

Gemeinsames Mittagessen für Seniorinnen und Senioren in Köln-Rodenkirchen – Gemeinsam schmeckt’s besser!

Allein essen muss nicht sein: Das Senioren Netzwerk Köln-Rodenkirchen bietet regelmäßig ein gemeinsames Mittagessen für Seniorinnen und Senioren an, die ungern alleine am Tisch sitzen und lieber in geselliger Runde speisen möchten.

Die Teilnahme ist natürlich nur mit vorheriger Anmeldung möglich, da das Restaurant oder Café je nach Gruppengröße individuell ausgewählt wird. Ob neue Kontakte knüpfen, sich austauschen oder einfach ein paar angenehme Stunden beim Essen verbringen – hier steht das Miteinander im Mittelpunkt.

Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Petronella Pistor-Rossmanith Telefon: 0151-28870540

Tipp: Melden Sie sich frühzeitig an – so können passende Plätze reserviert und individuelle Wünsche besser berücksichtigt werden.

Lassen Sie sich gutes Essen in netter Gesellschaft nicht entgehen – wir freuen uns auf Sie!

Fotos:Kai- Uwe Krake

Inmitten goldiger Herzen des ersten Advents versammelten sich karnevalistische Freunde und engagierte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien in der großen Halle Tor 2, um gemeinsam mit der KG Goldmarie etwas wahrhaft Bedeutungsvolles zu schaffen: Weihnachten für Alle – durch liebevoll gepackte Lebensmittelpakete für bedürftige Kölner Familien.

Was die Frauen der KG Goldmarie hier auf die Beine gestellt hatten, war weit mehr als nur ein Event – es war ein Fest der Nächstenliebe, der Gemeinschaft und des weihnachtlichen Füreinanderdaseins. Ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, herzlichen Worten der Präsidentin und berührenden Scheckübergaben erfüllte die Halle mit Freude und Dankbarkeit.

Eine Fotostation, eine üppige Kuchenstation mit selbstgebackenen Köstlichkeiten sowie ein Warmkost-Wagen – liebevoll betreut durch die Herren der Damen – sorgten dafür, dass sich alle Gäste willkommen, umsorgt und zuhause fühlten. Es herrschte ein wohlig-familiäres Miteinander, das den Geist dieser besonderen Aktion spürbar werden ließ.

Fotos: Kai- Uwe Krake

Den ganzen Tag über kamen und gingen zahlreiche Kölner Stadtgrößen, denn dieses warmherzige soziale Projekt wollte sich kaum jemand entgehen lassen. Alle waren geeint in einem Ziel: die Aktion „Fröhliche Weihnachten für Alle?“ der Tafel Köln e.V., vertreten durch Harald Augustin, tatkräftig zu unterstützen und möglichst viele Pakete für die Familien in den Kölner Veedeln zu ermöglichen.

Und so geschah etwas Wunderbares: Über 1111 liebevoll verpackte Lebensmittel-Geschenke kamen zusammen – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß die Hilfsbereitschaft und das Herz der Kölner sind. Die Präsidentin Tanja Spiegel konnte ihre Freude sichtbar kaum verbergen. Bereits um 6:30 Uhr hatte sie sich mit 60 engagierten Goldmarie-Damen getroffen, um alles festlich vorzubereiten und die Packstraße zu organisieren.

Pünktlich um 12 Uhr öffneten sich die Türen – und fast wie im Adventswunder war die Halle im Handumdrehen gefüllt mit Gästen, Lachen, Gesprächen und strahlenden Augen.

Es war ein Tag, der nicht nur Pakete füllte, sondern vor allem Herzen.

Ein Tag, der gezeigt hat, was entstehen kann, wenn Menschen zusammenkommen, um Gutes zu tun.

Ein Tag, der Köln ein Stück wärmer und ein Stück weihnachtlicher gemacht hat.

Köln lässt keinen im Stich und das hat diese Aktion zum fünften Mal sehr vorbildlich gezeigt. 

Fotos: Kai- Uwe Krake

Die Aktion wurde kostenlos unterstützt von:

-DJ René Frankenfeld 
– Julie Voyage
– Kölsche Stäänefleejer e.V. „Adventsstäänezauber“
– Scharmöör
– Rabaue – Alex & Christian
– Kinder und Jugendgruppe der Cheerleader des 1. FC Köln

und das waren die Ehrengäste:
– Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend – SPD
– Bernd Pettelkau CDU
– Jürgen Mathies, Ex-Polizeiprösident Köln
– Stefan Bisanz, Aufsichtsrat Prinzengarde Köln
– Markus Wallpott, Präsident der Bürgergarde blau gold
– Stefan Kühnapfel, Präsident Jan von Werth
– Michael Everwand, Präsident der Lesegesellschaft
– Markus Simonian, Prösident Treuer Husar
– Markus Schneider, Präsident der fidelen Burggrafen
– Johannes Kaussen, Ehrenpräsident der Kölnischen KG

Es ist vielleicht die bekannteste Kölner Geschichtsdoku: Das alte Köln in Farbe von Hermann
Rheindorf – ein Besuch in der alten Stadt vor 100 Jahren in kolorierten Filmaufnahmen. Nun hat
der Filmemacher im Auftrag der Kölner Filmerbe Stiftung erstmals eine spezielle Fassung für
Kinder vorgelegt. Damit erfüllt die Stiftung einen vielfach an sie herangetragenen Wunsch.
Dank der Förderung durch die Imhoff Stiftung und die Sparkasse KölnBonn konnte die Produktion
in diesem Jahr realisiert werden. Die neue Kinderfassung ist ab sofort als DVD und digital im
Handel erhältlich. Von jeder verkauften DVD fließt 1 Euro direkt in die Stiftungsarbeit.
Für alle Schulen in Köln und im Umland aber, steht „Das alte Köln in Farbe für Kinder“ ab sofort
kostenlos zum Download zur Verfügung. Durch Verwendung einer einfachen Sprache eignen sich
die neue Kinderversion auch für Einrichtungen der Seniorenhilfe, die ebenfalls einen kostenfreien
Zugang erhalten. Schulen und Seniorenheime, die noch nicht mitmachen, können sich hier
anmelden: kontakt@koelnerfilmerbestiftung.de
„Das alte Köln in Farbe für Kinder“ besteht aus drei Episoden von jeweils rund 20 Minuten. Die
thematische Bandbreite der Kapitel umfasst so ziemlich alles, was das Leben vor 100 Jahren
ausmacht: Von großen Ereignissen, die die ganze Stadt betreffen, bis zum lustigen privaten
Familientreffen im heimischen Garten. Teil 1 zeigt die ältesten Filmaufnahmen der Stadt, gedreht
noch in der Kaiserzeit. Teil 2 ist ein faszinierender Streifzug durch die Innenstadt der 1920er Jahre.
Und in Teil 3 geht es in die „Veedel“ wie Deutz, Mülheim, Rodenkirchen, Müngersdorf, Sülz,
Lindenthal oder Nippes.
Wissenschaftlich begleitet hat das Projekt Dr. Werner Schäfke, langjähriger Direktor des
Kölnischen Stadtmuseums. Petra Hoffmann, vom Büro für junge Sprache hat den Text für Kinder
beginnend ab dem Grundschulalter aufbereitet und Shary Reeves, langjährige Moderatorin von
„Wissen macht Ah!“ konnte als Sprecherin gewonnen werden.
Die Stiftung: 5 Jahre Einsatz für das Filmerbe der Region
Seit 5 Jahren arbeitet die Kölner Filmerbe Stiftung an der Bewahrung des regionalen Filmerbes,
rettet und archiviert vor allem das private Filmwerk von Amateur- und Hobbyfilmern und macht es
der Öffentlichkeit zugänglich. Zugleich ist die Stiftung in der Bildungs- und Seniorenarbeit aktiv und
bietet allen Schulen in Köln und Umgebung, wie auch allen Einrichtungen der Altenhilfe, kostenlose
Zugänge zu einer Mediathek mit inzwischen über 50 Stunden Film. Die Filme können
heruntergeladen und in den Einrichtungen aufgeführt oder im Unterricht genutzt werden. Aktuell
nutzen 86 Schulen und 64 Senioreneinrichtungen mit über 65.000 potenziellen NutzerInnen das
Förderprojekt der Stiftung mit insgesamt über 50 Stunden Film zum kostenfreien Download.
Die Vorstandsvorsitzende der Kölner Filmerbe Stiftung, Prof. Dr. Friederike Bing, freut sich über
das neue Projekt, das auch auf Filmabenden und Schulfesten laufen soll: „Mit diesem schönen, in
kindgerechter Sprache aufbereiteten und kurzweiligen Film erreichen wir endlich auch Kinder in
einer für sie angemessenen Form und können damit dazu beitragen, das Andenken an das alte
Köln auch in der nächsten Generation zu wahren. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele
Schulen die damit geschaffene Chance nutzen, um mit ihren Schülern und Schülerinnen ins
Gespräch über das Leben im alten Köln zu kommen. Und auch für Eltern und Großeltern bietet der
Film Anlass für viele schöne Gespräche mit ihren Kindern.“
Auch Dr. Witich Rossmann engagiert sich seit 5 Jahren im Kuratorium der Stiftung. Als Chef des
Kölner DGB interessieren ihn besonders Aufnahmen, die die damaligen Kölnerinnen und Kölner
bei der Arbeit zeigen: „Zu den bekanntesten Fabriken der Stadt gehörten das Ford-Automobilwerk,
die Parfümherstellung bei 4711 oder die Schokoladenfabrik Stollwerck. So stolz die Frauen,
Männer und auch die Jugendlichen waren, bei einer bekannten Firma zu arbeiten: Das
Arbeitstempo und die Arbeitszeiten an den Fließbändern waren vor 100 Jahren extrem hoch, die
Bezahlung zumeist niedrig. Die gute Nachricht, die in diesen Aufnahmen liegt, ist: Vieles von dem
hat sich inzwischen deutlich verbessert.“
Gemeinsames Filmerlebnis: DVD & Kinopremiere
Eine gute Gelegenheit für Jung und Alt, den Film gemeinsam anzuschauen, bietet die neue DVD
(im Handel erhältlich). Besonders eindrucksvoll wird die Reise in das alte Köln jedoch auf der
großen Leinwand:
Kinopremiere ist am Sonntag, 11. Januar 2026, um 10:30 Uhr in Kölns ältestem und schönsten
Theater, der Volksbühne am Rudolfplatz. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro, Tickets erhältlich an der
Theaterkasse oder online: https://volksbuehne-rudolfplatz.de/programm

In Köln, wo Fastelovend, Glaube und Jeföhl seit jeher Hand in Hand gehen, schlägt in diesem Jahr ein neues Kapitel auf: Oliver Kießig, ist evangelischer Pfarrer in Köln-Zollstock und vielen in der Stadt durch seine engagierte Gemeindearbeit bestens bekannt, übernimmt eine ganz besondere Aufgabe. Als erster evangelischer Regimentspastor der traditionsreichen Roten Funken verbindet er geistliches Engagement mit karnevalistischer Leidenschaft – ein lebendiges Zeichen gelebter Ökumene im ältesten Traditionskorps der Stadt.Für Kießig ist diese Berufung weit mehr als ein Titel. „Persönlich, emotional und historisch bedeutet mir das unheimlich viel“, sagt er. Über Jahrzehnte waren Regimentspastoren ausschließlich katholisch. Nun steht erstmals ein evangelischer Pastor in dieser Rolle – ein Moment, der sowohl ihn als auch die Funken mit Stolz erfüllt. Schon lange leben die Funken ein offenes, ökumenisches Miteinander, doch nun wird diese Haltung sichtbar wie nie zuvor.

Die Idee entstand ganz organisch: Kießig trat nicht als Pfarrer, sondern als begeisterter Jeck und Köln-Liebhaber in das Korps ein. Als der Funkenpräsident erfuhr, dass der aktive Funk zugleich evangelischer Pfarrer ist, war schnell klar: Diese Verbindung gehört nach außen getragen. So wurde aus der engen Gemeinschaft ein kleines pastorales Dreigestirn – zwei katholische und ein evangelischer Regimentspastor, die gemeinsam durch den Fastelovend ziehen.

Doch was macht ein Regimentspastor überhaupt? Vieles! Er gestaltet Gottesdienste wie das traditionelle Gedenken am 1. November auf Melaten oder die stimmungsvolle „Mess op Kölsch“, die Humor, Spiritualität und kölsche Sprache miteinander verbindet. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für alle Lebenslagen – im Jlöck wie im Jris. Von seelsorglichen Gesprächen bis zu Taufen und Hochzeiten: Die Pastoren begleiten die Funken durchs ganze Jahr, nicht nur in der Session.

Im Vergleich zu seinem Gemeindeleben in Zollstock ist diese Tätigkeit ein rein ehrenamtliches Engagement. Doch sie verändert etwas Entscheidendes: Begegnungen. Funken und Gemeinde wachsen enger zusammen. „Mein Gemeindeleben wird durch die Funken bunter, und mein Funkenleben wird durch die Gemeinde wärmer“, sagt Kießig mit einem Lächeln.

Besonders freut er sich auf seine erste „Mess op Kölsch“ als Regimentspastor. Als jemand, der nicht mit Kölsch aufgewachsen ist, sieht er darin eine wunderschöne Herausforderung – und eine große Ehre. Denn Kölsch ist nicht nur Sprache, sondern Kultur, Herz und Heimat.

Herausfordernd ist vor allem die kölsche Liturgie, aber Kießig nimmt es mit Humor: „Ich möchte zeigen, dass evangelischer Glaube und Karneval wunderbar zusammenpassen.“ Für viele mag das ungewohnt sein, doch historisch ist beides eng miteinander verbunden. Ohne Kirche kein Karneval, ohne Ostern keine Fastenzeit und damit keine Session. Beide stellen den Menschen in den Mittelpunkt, beide wollen Freude, Hoffnung und Gemeinschaft schenken. Und beides ist tief in Köln verwurzelt – besonders bei den Roten Funken, wo Gottesdienste, Segnungen und spirituelle Momente ganz selbstverständlich dazugehören.

Sein Amt hat übrigens kein Verfallsdatum. Die Berufung gilt „op Levvenszick“ – ein Dienst aus voller Überzeugung und mit viel Hätz.

Was er erreichen möchte? Ganz einfach: „Ich möchte den Menschen zeigen, dass der evangelische Glaube im Karneval seinen festen Platz hat. Wenn die Leut spüren: ‚Der protestantische Pastor jhört jenau so zu uns wie alle anderen‘ – dann han ich ming Ziel erreicht.“

 „Konzert Friede auf Erden“ am 7. Dezember, 17:00 Uhr in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln mit dem „Internationaler Deutsche Welle Chor“

Musik überwindet Grenzen, öffnet die Herzen und verbindet Menschen –unabhängig von Herkunft und Religion. In den Kulturen der Welt begehen die Menschen die Weihnachtszeit vielfältig: besinnlich und feierlich, aber auch ausgelassen, fröhlich und mitreißend. In der Musik kommt dies in besonderer Weise zum Ausdruck. Der Deutsche Welle Chor singt Lieder aus allen Erdteilen in der Originalsprache. Und insbesondere die Sängerinnen in ihren jeweiligen Landestrachten vermitteln die völkerverbindende Botschaft der Weltsprache Musik sehr anschaulich.

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten.