In Zeiten, in denen Online-Shopping immer schneller, einfacher und vermeintlich günstiger wird, droht etwas verloren zu gehen, das man nicht mit einem Klick bestellen kann: der persönliche Kontakt, das ehrliche Gespräch, das Gefühl von Zugehörigkeit – kurz: die Seele des Einkaufens. Überall ist zu lesen, dass der anhaltende Boom des Onlinehandels eine ernsthafte Gefahr für lokale Fachgeschäfte und inhabergeführte Unternehmen darstellt. Und ja, es stimmt: Die ständige Verfügbarkeit, der schnelle Preisvergleich und die bequeme Lieferung nach Hause sind starke Argumente für den digitalen Einkauf. Doch bei all dem Fokus auf Effizienz und Komfort gerät eines oft aus dem Blick – der Mensch. Wir sind keine Maschinen. Unsere Entscheidungen treffen wir nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen. Es geht nicht immer nur um den günstigsten Preis, sondern auch um Vertrauen, um persönliche Bindung, um das gute Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Wer schon einmal von einem freundlichen Lächeln im Laden empfangen wurde, wer mit ehrlicher Beratung und einem netten Gespräch nach Hause gegangen ist, weiß: Das ist mehr wert als jeder Rabattcode.

Stationäre Geschäfte bieten weit mehr als nur Ware – sie bieten Begegnung, Beratung, Erlebnisse. Sie schaffen Arbeitsplätze, beleben unsere Innenstädte und prägen das Bild unseres Viertels. Wenn sie verschwinden, verlieren wir mehr als nur Schaufenster – wir verlieren ein Stück zuhause. Deshalb ist es an der Zeit, umzudenken. Natürlich dürfen und werden Online-Angebote weiter existieren. Aber wir sollten bewusst entscheiden, wann und wo wir unser Geld ausgeben. Wer lokal einkauft, investiert in die eigene Nachbarschaft, stärkt echte Menschen mit echten Geschichten – und sorgt dafür, dass unsere Orte lebendig bleiben. Lasst uns also nicht nur davon sprechen, wie wichtig die kleinen Läden sind – lasst uns auch dort hingehen. Denn nur gemeinsam können wir den Wandel gestalten und unseren Städten und Dörfern eine Zukunft geben, in der nicht nur Technik, sondern auch Menschlichkeit zählt.

Einkaufen mit Herz – vor Ort, für uns alle.

Kinderfreundliche Nubbelverbrennung in Zollstock

Die jecke Jahreszeit ist da und wir möchten kölsches Brauchtum für unsere Pänz lebendig halten

Am Veilchendienstag verabschieden wir gemeinsam mit der Kath. Gemeinde St. Pius und der Ev. Gemeinde Melanchthon den Nubbel: Kindgerecht, erklärend und mit viel Herz.

Was erwartet euch?
Kleiner Trauerzug rund um St. Pius
Symbolische Nubbelverbrennung im Pfarrgarten
Lieder, Rituale & kindgerechte Erklärungen

Wann? Dienstag, 17.02.2026, 17:00 Uhr
Wo? St. Pius, Gottesweg 14, Köln-Zollstock
Für wen? Kinder, Familien, Kitas, Schulen und alle, die kommen möchten

Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Bringt gerne selbstgebastelte Taschen-Nubbel mit – Denn Brauchtum lebt vom Mitmachen!

Jetzt schon vormerken, weitersagen & teilen
Freunde, Nachbarn, Kitas & Schulen einladen

Zollstock Alaaf
Euer Allgemeiner Bürgerverein Zollstock

Mobilität ist so wichtig – bleiben Sie sicher unterwegs!
Das SeniorenNetzwerk Meschenich informiert und bietet ein großartiges Angebot in Kooperation mit der KVB an: Spezielle Mobilitätstrainings für Bus und Bahn, die älteren Menschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im öffentlichen Nahverkehr schenken. An drei Terminen – am 25. Februar, 19. März und 01. April 2026 – finden die Trainings an verschiedenen Orten in Köln statt (u. a. Neumarkt, Königsforst, vor Ort in Meschenich). Die genaue Uhrzeit erfahren Sie bei Anmeldung. Die Trainings richten sich an Senioren, sowie an Menschen mit eingeschränkter Mobilität bzw. mit Sehbehinderungen. In kleinen Gruppen werden praktische Übungen durchgeführt – z. B. das sichere Ein- und Aussteigen mit dem Rollator oder das richtige Verhalten an der Haltestelle. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Fragen zu klären und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Auch eine individuelle Mobilitätsberatung ist möglich. Anmeldung & Rückfragen: Julius Lan; Koordination SeniorenNetzwerk Meschenich (seniorennetzwerk-meschenich@caritas-koeln.de bzw. 0178 909 4686)

Das Lesen einer Zeitung hat auch heute noch einen besonderen Wert – Studien zeigen nämlich, dass Menschen Inhalte auf gedrucktem Papier oft besser behalten als aus digitalen Quellen. Gerade in einer Zeit, in der wir uns allzu leicht im endlosen Scrollen verlieren, bedeutet es, eine Zeitung zu lesen, wirkliche Entschleunigung zu erleben. Man nimmt sich nämlich Zeit – für sich selbst und für den Inhalt. Auf Papier lesen wir bewusster, weil es ein physischer Prozess ist. Das Umschlagen einer Seite, das Wahrnehmen von Farben und das bewusste Aufnehmen von Inhalten ermöglichen dem Gehirn, Inhalte wirklich zu verstehen und das Gelesene nachhaltiger abzuspeichern. Selbst die Körperhaltung ist besser als beim digitalen Lesen. Gedruckte Seiten strahlen dazu kein Licht aus und ermüden die Augen weniger. Während Online-Feeds uns mit schnellen Schlagzeilen, Ablenkungen und ständig neuen Reizen überfluten und oft nur überflogen werden, bietet die gedruckte Zeitung Ruhe. Auch zeigen sie nicht nur das, was Algorithmen für wichtig halten, sondern ein breites Spektrum aus Politik, Kultur, Familie, Finanzen und lokalem Geschehen. Uns freut das, denn wir wissen, dass 30 % unserer Bevölkerung nicht digital unterwegs sind, und darum halten wir so lange wie möglich an unserem Magazin fest.

Viele Menschen klagen, dass sie nach langem Schlaf oft müde aufwachen. Ebenso fällt auf, dass immer mehr Personen sehr gereizt sind, obwohl „eigentlich“ alles gut läuft? Auch liegt immer mehr Menschen die Seele quer – oft ist die Antwort, ein seit Monaten zu hoher Cortisolwert, das ist ein unscheinbares Hormon. Das sogenannte Stresshormon spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Körper. Es wird in der Nebennierenrinde produziert und hilft, Energie bereitzustellen, Entzündungen zu regulieren und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. In Maßen ist Cortisol lebenswichtig – doch in der heutigen Zeit ist unser Cortisolspiegel häufig aus dem Gleichgewicht geraten. Dauerhafter Stress durch Arbeit, Leistungsdruck, digitale Reizüberflutung und der Mangel an ruhigem Ausgleich führen dazu, dass viele Menschen ständig unter Strom stehen und zu viel produzieren. Die Folge: Gewichtszunahme, Schlafstörungen, geschwächtes Immunsystem, Konzentrationsprobleme und sogar psychische Beschwerden wie Angst oder Depressionen. „Digitale Detox“-Phasen, geplante Auszeiten und wirkliche Ruhe können helfen, das Stresshormon wieder in Balance zu bringen, und das müssen wir in der modernen Welt wieder lernen. Darum mache zwischen Terminen auch mal nichts, stelle mal das Handy aus und die Schelle ab. Auch bleib einfach mal zu Hause und mach nicht immer Urlaubsstress. Denn das braucht der Körper. Ist es auch schwer, wird man schnell merken, dass das Hamsterrad das größte Problem war und weniger oft mehr ist.