„Tango y Vino“ mit „Tango de Cologne“
Musik, Tanz und Wein im Gemeindesaal der Erlöserkirche
Ein außergewöhnliches musikalisch-kulinarisches Erlebnis bietet das Ensemble „Tango de Cologne“ am Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, im Gemeindesaal der Erlöserkirche, Sürther Straße 34. Henrik Albrecht (Bandoneon), Wolfgang Richter (Violine), Stefan Thomas (Klavier) und Markus Gantenberg (Bass) haben vier Weinsorten in ihrem Charakter und Tiefgang vertont und fragen: „Deckt sich das Gehörte mit dem Bouquet des Weines?“ Die entsprechenden Weine sind in der Pause zu kosten. Konzert, Tanz und Wein verbinden sich zu einer virtuosen Mischung – und wer möchte, kann das Tanzbein schwingen.
www.erloeserkirche-rodenkirchen.de
Am Sonntag hat Die Linke eine Petition mit über 12.890 Unterschriften an Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester übergeben. Die Petition fordert den Rat der Stadt Köln auf, den bestehenden Mieten-Notstand offiziell anzuerkennen und ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die Wohnungsnot auf den Weg zu bringen. Die Forderungen sollen bei den Verhandlungen über den städtischen Haushalt berücksichtigt werden, den der Stadtrat voraussichtlich am 12. November verabschieden wird.
Bei einer Kundgebung für bezahlbaren Wohnraum auf dem Chlodwigplatz, zu der ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Initiativen aufgerufen hatte, nahm Burmester die Unterschriften entgegen. Die Möglichkeit einer Stellungnahme nutzte er nicht.
Köln ist inzwischen die teuerste Stadt Nordrhein-Westfalens. Das hat eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken gezeigt. Die Angebotsmieten liegen in Köln bei durchschnittlich 14,15 Euro pro Quadratmeter und damit höher als in Münster (13,81 Euro) oder Düsseldorf (12,99 Euro). 2010 zahlten Kölner Mieter*innen noch 8,22 Euro. Damit haben sich die Mieten in nur 14 Jahren um über 72 Prozent erhöht.
Die Petition der Kölner Linken fordert unter anderem ein härteres Vorgehen gegen Leerstand, Zweckentfremdung, Mietpreisüberhöhungen und Mietwucher sowie mehr Personal für das Wohnungsamt. Auch die Einführung eines Mietendeckels (zunächst bei städtischen Wohnungsunternehmen) sowie weiteren Schutz vor Verdrängung durch soziale Erhaltungssatzungen und Maßnahmen zur Vermeidung von Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit. Gleichzeitig soll die Stadt selbst deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, etwa über ein eigenes städtisches Wohnungsunternehmen. Auch private Bauherren und Investoren sollen stärker zum Bau öffentlich geförderter Wohnungen verpflichtet werden.
Die Partei die Linke fordert, diese Forderungen bereits im anstehenden Haushalt zu verankern. Dazu der Kreissprecher der Kölner Linken, Jan Schiffer:
„Knapp 13.000 Unterschriften sind ein klarer Auftrag an die Stadt: Oberbürgermeister und Rat müssen jetzt zeigen, ob sie die Probleme der Mieter*innen ernst nehmen. Wir bedauern, dass Herr Burmester die Möglichkeit ungenutzt ließ, sich direkt vor Ort gegenüber den anwesenden Mieter*innen zu positionieren. Umso notwendiger ist, dass er die Probleme jetzt praktisch angeht: Die notwendigen Maßnahmen gehören in den Haushalt, es braucht mehr Personal für den Kampf gegen Mietwucher und ein konsequentes Vorgehen gegen Leerstand. Wer bezahlbares Wohnen verspricht, muss auch die Mittel dafür bereitstellen.“
Die Partei die Linke wird sich in den kommenden Wochen dafür einsetzen, dass die Forderungen im Haushalt berücksichtigt werden.
Die Forderungen zur Petition sowie ein Faktencheck und FAQ sind online verfügbar unter: http://mietennotstand.koeln
(Die Linke Köln)
Anlässlich des diesjährigen Schützenfestes der Adlerschützen Zollstock hat Dirk Bachhausen, Landtagskandidat von Volt, dem Verein einen Förderbescheid über 1.000 Euro aus dem NRW-Programm „2.000 × 1.000 Euro für das Engagement“ überreicht.
Mit dem Zuschuss soll die digitale Vereinsarbeit gestärkt und eine zeitgemäße Internetpräsenz aufgebaut werden. Künftig kann der Verein seine Mitglieder und die Menschen im Veedel schneller über Veranstaltungen, Trainingsangebote und das Vereinsleben informieren.
„Das Schützenfest ist genau der richtige Rahmen, um diese Förderung zu überreichen. Hier wird sichtbar, wie wichtig die Adlerschützen für das gesellschaftliche Leben in Zollstock sind. Eine moderne Internetseite hilft ihnen dabei, ihre Arbeit bekannter zu machen, Mitglieder besser zu informieren und neue Menschen für den Verein zu gewinnen“, erklärt Dirk Bachhausen.
Das Landesprogramm steht 2026 unter dem Motto „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.“ Gefördert werden Digitalisierungsprojekte von ehrenamtlich getragenen Vereinen, Organisationen und Initiativen. Jede bewilligte Maßnahme erhält einen nicht rückzahlbaren Festbetrag von 1.000 Euro.
Bachhausen hatte die Adlerschützen bei der Beantragung der Förderung unterstützt. Für ihn gehört dazu mehr als die Übergabe eines Bescheids: „Unsere Vereine brauchen nicht nur Dankesreden, sondern konkrete und unkomplizierte Unterstützung. Viele Fördermöglichkeiten werden nicht genutzt, weil im Ehrenamt die Zeit und Erfahrung für die Antragstellung fehlen. Deshalb helfe ich Vereinen dabei, passende Programme zu finden und die Anträge erfolgreich auf den Weg zu bringen.“
(Text: Dirk Bachhausen)
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig einem Antrag der FDP/KSG-Fraktion zur Ermöglichung von Baumbestattungen auf dem Friedhof Rodenkirchen an der Sürther Straße zugestimmt.
Mit dem Beschluss soll eine weitere Form der Bestattung ermöglicht werden, die den veränderten Vorstellungen vieler Menschen von einer zeitgemäßen, naturnahen und pflegearmen Bestattung Rechnung trägt. Bereits 2015 hatte die Bezirksvertretung Baumbestattungen auf dem Friedhof Steinneuerhof in Rondorf beschlossen. Die Verwaltung setzte diesen Beschluss um.
Torsten Ilg, Co-Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion, erklärt dazu:
„Ein weiterer Gewinn für die Bestattungskultur in Rodenkirchen. Wir müssen dem Wandel Rechnung tragen. Die Bäume sind ja bereits vorhanden auf dem Friedhofsgelände.“
Unterstützung für das Anliegen kommt auch von Michael Brodesser, Mitglied der KSG und für die FDP/KSG-Fraktion als sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün. Brodesser setzt sich darüber hinaus dafür ein, die Friedhofssatzung an die heutigen Bedürfnisse anzupassen und Möglichkeiten zur Senkung der Bestattungskosten zu prüfen.
„Friedhöfe müssen sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen weiterentwickeln. Dazu gehören unterschiedliche Formen der Bestattung ebenso wie eine reformierte Friedhofssatzung, die zeitgemäße Bedürfnisse berücksichtigt und unnötige Kosten vermeidet“, so Michael Brodesser.
Mit der einstimmigen Zustimmung zum Antrag hat die Bezirksvertretung nun den Weg dafür frei gemacht, Baumbestattungen auch auf dem Friedhof Rodenkirchen zu ermöglichen.
(FDP/KSG-Fraktion Bezirksvertretung Rodenkirchen)
„Wer bestellt, muss bezahlen“ – Aufstand der Kommunen beginnt in den Kölner Bezirken
Erstmals fordert eine Kölner Bezirksvertretung den Rat der Stadt Köln auf, die Einhaltung des verfassungsrechtlich verankerten Konnexitätsprinzips einzufordern.
Eine knappe Mehrheit beschloss heute in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen einen entsprechenden Ergänzungsantrag zum Kölner Haushalt. Nun muss sich der Rat damit befassen.
Antragsteller war Torsten Ilg, Co-Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion:
„Das Thema ist ein Kernthema der Kölner StadtGesellschaft KSG. Ein wichtiger Schlüssel für die zukünftige Handlungsfähigkeit unserer Stadt liegt bei Bund und Land. Hier werden die Gesetze gemacht, unter denen wir in den Bezirken leiden. Vor lauter Pflichtaufgaben fehlt uns das Geld für die Vereine und Initiativen vor Ort. Gleichzeitig haben wir kaum Möglichkeiten, uns dagegen zu wehren. Das kann so nicht weitergehen.“
Der Antrag fordert den Rat auf, über den Städtetag NRW und den Deutschen Städtetag politischen Druck auf Bund und Land auszuüben, damit übertragene oder ausgeweitete Aufgaben wie der OGS-Rechtsanspruch oder Sozialleistungen dauerhaft, vollständig und dynamisch auskömmlich finanziert werden.
Ilg fordert den Rat nun öffentlich auf, dem Beschluss Nachdruck zu verleihen und gemeinsam mit anderen Kommunen konkrete finanzielle Nachbesserungen einzufordern: „Köln sollte eine gemeinsame Initiative über den Städtetag NRW und den Deutschen Städtetag anstoßen. Nur wenn die Kommunen geschlossen auftreten, wird deutlich, wie ernst die Situation ist.“ Ilg hofft, dass weitere Kölner Bezirksvertretungen dem Beispiel folgen: „Je breiter der Appell aus Köln getragen wird, desto größer wird der Druck auf Bund und Land.“
(FDP/KSG-Fraktion Bezirksvertretung Rodenkirchen)
Spielen, lachen und gemütlich beisammensein
Das SeniorenNetzwerk Rodenkirchen lädt am Mittwoch, den 07.10.2026, um 15.00 Uhr zu einem gemütlichen Spielenachmittag ein. Bei Kaffee und Keksen möchten sie gemeinsam eine schöne Zeit verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und natürlich auch das eine oder andere Spiel spielen. Haben Sie ein Lieblingsspiel, das Sie gerne mit anderen teilen möchten? Dann bringen Sie es gerne mit – vielleicht entdecken wir gemeinsam einen neuen Favoriten!
Sie treffen sich übrigens in der Evangelischen Kirche, Sürther Straße 34 in Köln-Rodenkirchen. Der Zugang erfolgt über den Nebeneingang am Übergang zum Gymnasium.
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Physio- und Ergotherapie mitten im Veedel: NOVOTERGUM Köln-Rodenkirchen begleitet Sie auf dem Weg zurück zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität. Sie finden die Praxis an der Konrad-Adenauer-Straße 25 in 50996 Köln, telefonisch erreichbar unter 0221 992 44 11. Jetzt einen Termin vereinbaren – mehr dazu unter www.novotergum.de/standorte/koeln-rodenkirchen. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins finden Sie auf unserer Startseite.

Warum den Freitagabend eigentlich immer nur vor den Fernseher verbringen? Wir hätten da eine ziemlich gute Alternative: Der Abendflohmarkt in Marienburg!
Am Freitag, 9. Oktober 2026, von 19 bis 22 Uhr wird nämlich im Gemeindesaal des Martin-Luther-Hauses gestöbert, entdeckt, gefeilscht und natürlich auch das ein oder andere Schätzchen nach Hause getragen. Dazu gibt’s Drinks, Musik und DJ-Sound, halt alles, was einen entspannten Freitagabend ausmacht. Nur eben mit der zusätzlichen Chance, plötzlich genau das Teil zu finden, von dem man vorher noch gar nicht wusste, dass man es unbedingt braucht. Beim Abendflohmarkt warten jede Menge Second-Hand-Schätze und besondere Lieblingsstücke darauf, neu entdeckt zu werden. Also: Freunde einpacken, vorbeikommen, stöbern und den Freitagabend gemeinsam in der Mehlemer Straße 27, 50968 Köln-Marienburg genießen.

Beim Kreativen Abend werden gemeinsam Blüten, Blätter oder ganze Sträuße aus Pfeifenreinigern gestaltet. Gemeinsam zu basteln macht Spaß und entspannt, und mit wenig Aufwand entstehen wunderschöne Ergebnisse, zum Beispiel zum Verschenken oder als Dekoration für zu Hause.
Der Kreative Abend findet jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Villa AWO, Walther-Rathenau-Straße 9, statt. Anmeldung bei Janna Schillinger oder Aleksandra Jasinska per E-Mail an gemeinsamsindwirstaerker@awo-koeln.de oder telefonisch unter 0178 1463 796. Anika freut sich auf Sie!

Gestalten von Kunstwerken mit Gabriele
Kreativität und moderne Technik spielerisch miteinander verbinden. Gemeinsam erforschen und probieren – wir zeichnen robotergestützt mit dem Stift und mit Acrylfarben.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Material – Eine einfache Grundausstattung ist zum Selbstkostenpreis vor Ort vorhanden. Bringen Sie aber auch gerne Ihr eigenes Material mit!
Das Konzept – Dies ist ein ehrenamtliches Angebot. Spaß, Freude an der Sache und das gemeinsame Ausprobieren stehen im Vordergrund – ohne Leistungsdruck!
Was Sie mitbringen sollten – Einfach gute Laune und eine Portion Neugierde.
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch, 18. November 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Villa AWO, Walther-Rathenau-Str. 9, 50996 Köln
Anmeldung bei der Kursleiterin Gabriele Klingenhöfer unter kontakt@gkreativ.de oder telefonisch unter 0178 1092 007. Webseite: https://gkreativ.jimdosite.com/robotik-und-kunst
Gefördert durch das Land NRW.
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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