Die Dorfgemeinschaft Sürth veranstaltet jedes Jahr die beliebte Ostereiersuche am Rhein. Am Ostersonntag von 10 bis 12 Uhr sind Kinder mit ihren Familien herzlich eingeladen, am Spielplatz am Sürther Leinpfad kostenlos das wiederzufinden, was der Osterhase verloren hat. Da dieses traditionelle Highlight jedes Jahr mehr Familien anzieht, wird um Fairness und eine kleine Spende gebeten, damit aus Tradition keine Geschichte wird.

Marienburg. „Ja, das alles auf Ehr, dass kann er und noch mehr….“ Es ist eine eingängige und recht bekannte Liedzeileim schwungvollen Dreivierteltakt, die sofort zum Mitwippen und Mitsummen einlädt. Sie stammt aus der Operette „Der ‚Zigeuner’baron“ von Johann Strauß. Und sie ist derzeit immer montags im Gemeindesaal von St. Maria Königin zu hören,genau wie viele andere, mitunter recht herausfordernde Chorpassagen aus der berühmten Operette. 

Seit Anfang des Jahres treffen sich dort in ihrem Probenraum die 25 Sängerinnen und Sänger von „Klangial“ mit ihrem Leiter Michael Wülker. Sie bereiten sich intensiv auf ihr aktuelles Projekt vor – auf die Aufführung des‚ Zigeuner‘barons am Samstag, 9. Mai, sowie am Sonntag, 10 Mai, in Brühl. „Klangial“ ist dabei einer von insgesamt fünf Chören aus der Region. Die weit mehr als 100 Stimmen werden zusammen mit Solisten und der „Kammerphilharmonie Europa“ auf der Bühne stehen, spielen und in Rollen schlüpfen. 

Die Fast-Oper ist ein mitreißendes, musikalisch reiches Erlebnis und wird getragen von bezaubernden Walzerklängen, „feurigen“ ungarischen Melodien, lebhaften Csárdás-Rhythmen. Sie triumphierte im Jahr 1885 erstmals in Wien.Die Geschichte spielt jedoch schon gut 100 Jahre früher in Österreich-Ungarn zur Zeit der Habsburger Monarchie. Sie entführt manchmal mit einem Augenzwinkern in eine Welt voller geheimer Schätze, romantischer Verwicklungen und „kampfesmutiger“ Abenteuer entsprechend dem einstigen Zeitgeist. Es geht auch um Konflikte zwischen der Monarchie und der – romantisiert dargestellten – Kultur der damaligen ‚Zigeuner‘.

Der gemischte Chor „Klangial“ mit Michael Wülker an der Spitze hat sich erst im vergangenen Jahr gegründet. Die Sängerinnen und Sänger aus dem Kölner Süden bringen allerdings langjährige Chorerfahrung mit. Der studierte Kirchenbereichsmusiker Michael Wülker leitet mehrere Chöre und ist Vorstand des Sängerkreises Rhein-Erft e.V. von 1921, der auch Veranstalter der Operette ist. 

Im vergangenen Jahr zeigte der Sängerkreis mit Michael Wülker einmalig die Operette „Die Fledermaus“. Nach dem überwältigenden Erfolg werden nun zwei Vorstellungen der aktuellen Operette angeboten. Die Veranstaltung ist einHighlight im Brühler Kulturprogramm, das sowohl große Unterhaltung als auch feinsinnige Operettenkunst verspricht.

Aufführungen am Samstag, 9. Mai und Sonntag, 10. Mai, Clemens-August-Forum in Brühl, Clemens-August-Straße 33a. Beginn jeweils um 17 Uhr. Karten gibt es für 25 Euro/zehn Euro für Schüler und Studenten im Internet sowie in der Brühler Buchhandlung Brockmann, bei Chormitgliedern und an der Abendkasse. www.eventim-light.com

(Text und Bild Süs/Veranstalter)

 

Immer mehr Menschen schaffen sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad an, denn Bewegung ist gesund, macht mobil, schont Ressourcen und es fährt sich ja so leicht. Was viele Menschen nicht überdenken, dass sie diese Räder körperlich sowie von der Reaktion und der Übung gar nicht beherrschen. Ein solches Fahrrad fährt nämlich bis zu 25 km/h, ein Speed-Pedelec kann sogar das doppelte erreichen. Was das bedeutet? Sie sind oft so schnell wie ein Mofa oder Kleinkraftrad und dafür braucht man einen Führerschein. Bei einem E-Bike ist das leider nicht so und so sieht, man oft Menschen, die völlig unsicher oder gar unvorsichtig damit fahren.
So fährt die junge Generation mit solch einem Fahrrad oft, als gäbe es kein Morgen. Sie wechseln häufig in Windeseile ihre Strecke und fahren vom Radweg auf die Fahrbahn, vor dem Gehweg überqueren sie 5 Meter vor dem Zebrastreifen mal eben die Straße. Rote Ampeln, andere Verkehrsteilnehmer und die eigene Sicherheit scheinen sie oft nicht zu interessieren. Auch von hinten an einem Verkehrsstau vorbeizufahren, ist für sie oft völlig legitim. Bei der mittleren Altersgruppe ist es dann eher die Gefahr der Überschätzung. Sie schätzen oft ihre Geschwindigkeit nicht richtig ein, bei einem Lastenrad vergessen sie oft Breite und Länge sowie das Gewicht.
Die älteren Verkehrsteilnehmer sind dagegen oft vorsichtiger im Verkehr, aber leider auch oft besonders unsicher in der Handhabung. Viele haben jahrelang nicht mehr auf einem Rad gesessen oder sind durch körperliche Einschränkungen nicht mehr so fit wie jüngere Verkehrsteilnehmer. Das möchte man nicht gerne hören, denn ein E-Bike ermöglicht ja quasi jedem das Radfahren doch mit dem kontinuierlichen Wachstum des Radverkehrs, kommt es aber auch immer mehr zu Unfällen mit oft schweren Verletzungen, die schreckliche Folgen haben können. Knochenfrakturen, Muskulatur-Verletzungen und seelische Belastungen sind nicht selten. Mal abgesehen davon, dass manche Unfälle auch tödlich enden.

Am Samstag, dem 30.5., um 20 Uhr feiert das Stück „Hilde – Leben und Lieder der Knef“ seine offizielle Köln-Premiere und es wird bestimmt wundervoll. In einer eindrucksvollen Inszenierung anlässlich des 100. Geburtstags der Knef bringt Sylvia Brecko das Leben, ihre Musik und die Haltung „unsere letzte, deutsche Diva“, wie sie oft genannt wird, auf die Bühne des Theater 509 im Bürgerhaus Stollwerk. Die Künstlerin lässt Hilde selbst zu Wort kommen, indem sie aus den Büchern der Knef und den zahlreichen Fernsehinterviews, die sie gegeben hat, zitiert. Diese zum Nachdenken und Lachen anregenden Passagen werden von Sylvia Brécko um selbstironische, melancholische und manchmal auch frivole Chansons der Ausnahmekünstlerin ergänzt. Tickets sind über die Website des Theaters erhältlich und es wird bestimmt ein großartiger Abend für Knef-Freundinnen und -Freunde.

Die Maifest-Kultur in Sürth ist ein lebendiger Ausdruck von Gemeinschaft, Lebensfreude und gelebter Tradition. Denn wenn der Frühling Einzug hält und die ersten warmen Sonnenstrahlen das Dorf erwecken, beginnt in Sürth eine ganz besondere Zeit: Denn am Morgen des 1. Mai erfüllt das feierliche Maiwecken das ganze Dorf mit Musik und Freude. Dann nämlich zieht der Maigraf mit seinem Gefolge durch die Straßen und bringt gemeinsam mit den Klängen von „Der Mai ist gekommen“ den Frühling hör- und spürbar zu den Menschen. Auf Wunsch kommen sie auch zu ihnen.

Im Anschluss versammelt sich die Maigesellschaft auf dem Marktplatz, wo der Maikranz – liebevoll und bunt von Kindern geschmückt – seinen Platz findet und die Maikönigin das erste Mal präsentiert wird. Hier zeigt sich eindrucksvoll, wie tief diese Tradition in Sürth verwurzelt ist. Mit großer Hingabe werden die Bräuche von Generation zu Generation weitergegeben – wie ein wertvoller Schatz, der das Dorf zu etwas ganz Besonderem in ganz NRW macht.

Im Mittelpunkt dieser festlichen Tage stehen das liebevoll organisierte Maifest, im Schatten des farbenfrohen Maikranzes und die feierliche Krönung der Maikönigin. Diese Tradition verbindet Jung und Alt und schafft unvergessliche Momente, die das Dorfleben prägen und bereichern. Besonders bewegend ist der Augenblick, in dem die amtierende Maikönigin ihre Nachfolgerin kürt – ein Moment voller Stolz, Freude und Zuversicht.

Für das bevorstehende 70. Jubiläumsjahr sucht die Dorfgemeinschaft Sürth nun eine junge Dame ab 16 Jahren, die bereit ist, dieses besondere Amt zu übernehmen und die Tradition mit Herz, Engagement und Begeisterung fortzuführen. Die Maikönigin symbolisiert dabei nicht nur den Beginn des Frühlings, sondern steht zugleich für Gemeinschaftssinn, Offenheit und die tiefe Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln.

Wer Teil dieser einzigartigen Geschichte werden möchte und Freude daran hat, Tradition aktiv zu leben und mitzugestalten, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Gemeinsam wird so ein wertvolles Stück kulturelles Erbe bewahrt und mit neuer Energie in die Zukunft getragen.

Bewerbungen bitte an: dgs@suerth.de

 

Es ist ein riesengroßes Thema: Sich ehrenamtlich zu engagieren, ist nicht selbstverständlich, aber für über 17 Millionen Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Auch in Köln setzen sich unzählige Menschen freiwillig und unentgeltlich für andere ein. Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit, Frohsinn und Herz – im Karneval war das nun wochenlang zu sehen. Im normalen Leben geht es aber weiter, oft ganz still, kontinuierlich und voller Überzeugung – oft bekommen Ehrenamtler nur ein Lächeln bzw. einen Händedruck und sind glücklich damit. Und genau das macht ihr Engagement so wertvoll. Ohne diese Menschen, würde vieles nicht funktionieren. Ihr Engagement hält nämlich unsere geliebte Stadt zusammen, stärkt Gemeinschaft und schafft Räume für Begegnung, Solidarität und Hoffnung. Mit dem Ehrenamtspreis „Köln Engagiert 2026“ stehen genau diese Menschen im Mittelpunkt: Lebenswerke, Jugendgruppen, engagierte Helfer und all jene, die handeln, ohne viel darüber zu sprechen. In diesem Jahr übernimmt Peter Brings übrigens die Patenschaft und setzt damit ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt. Denn in Köln leben über 440.000 Menschen mit internationaler Familiengeschichte, viele von ihnen bereits in der dritten oder vierten Generation, und viele sind ehrenamtlich tätig, ohne dass es jemand weiß. Dieser Preis würdigt genau diese Personen und sagt DANKE für ein demokratisches, respektvolles und vielfältiges Köln. Aber auch der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ steht im Fokus. Denn auch junge Menschen im Klassen-, Gruppen- oder Schulverband, die sich für eine gute Kölner Sache mit aktuellem gesellschaftlichem Bezug einsetzen, können sich bis zum 3.4. bewerben. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Torsten Burmester wird dann entscheiden, wer im September im Historischen Rathaus den Preis erhält. Weitere Informationen siehe www.ehrenamt.koeln

Stammtisch der Bürgerinitiative RADERBERG und -THAL e. V.

Am 03. April um 19:30 Uhr ist es wieder so weit: Die Bürgerinitiative RADERBERG und -THAL e. V. lädt herzlich zum Stammtisch im Haus Schäffer ein.

In gemütlicher Runde bietet sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Ob langjährig engagiert oder einfach neugierig – alle sind willkommen!

Kommt vorbei, bringt gute Laune mit und verbringt einen entspannten Abend in netter Gesellschaft. Sie freuen sich auf einen unterhaltsamen Abend mit Menschen aus dem Veedel .

Der Frühling ist die ideale Zeit, damit Kinder neue Bewegungsräume entdecken und wichtige Fähigkeiten fürs Leben lernen. Jedes Kind sollte idealerweise im Alter von 5 Jahren schwimmen können – es schützt nicht nur vor Gefahren am Wasser, sondern stärkt auch Ausdauer, Koordination und Selbstvertrauen. Jetzt bietet sich die ideale Gelegenheit, spielerisch Sicherheit im Wasser aufzubauen. Ebenso wichtig ist das Laufen oder Fahrradfahren im Kleinkindalter. Es fördert Gleichgewichtssinn, Reaktionsfähigkeit und Selbstständigkeit. Auf sicheren Waldwegen oder im Park können Kinder üben und erleben, wie mobil sie aus eigener Kraft sein können. Auch Klettern gehört dazu: Ob auf dem Spielplatz, im Wald oder an geeigneten Kletteranlagen – das Greifen, Ziehen und Balancieren kräftigt die Muskulatur und schult die Körperwahrnehmung. Gleichzeitig lernen Kinder, Herausforderungen einzuschätzen und mutig, aber umsichtig zu handeln. Bewegung an der frischen Frühlingsluft stärkt dazu das Immunsystem, beugt Bewegungsmangel vor und sorgt für gute Laune. Wer jetzt spielerisch schwimmt, radelt und klettert, legt den Grundstein für ein gesundes, aktives Leben. Wir wünschen viel Spaß dabei.

Harfenkonzert

Ort: Pfarrsaal St. Pius,

Irmgardstr. 13

Freitag, 17. April 2026

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 19:30 Uhr

Kosten: Eintritt frei, Spende erbeten

Zainab Lax und Arezoo Rezvani Aufgrund des Wunsches vieler Konzertbesucher freuen wir uns nochmals das Duo aus Harfenistin und Santur-Spielerin präsentieren zu dürfen. Harfe und Santur erschaffen eine zauberhafte musikalische Reise zwischen Tradition und Moderne! Zainab Lax ist eine vielseitige MultiInstrumentalistin, die seit ihrem siebten Lebensjahr Harfe spielt und ihre musikalische Reise um Instrumente wie die indische Sarod und die persische Tar erweitert hat. Mit Wurzeln in Deutschland, der Türkei, Afghanistan und Turkmenistan nutzt sie Musik als Mittel zur Selbstfindung und zum Empowerment. Arezoo Rezvani aus dem Iran begann mit 18 Jahren das persische Hackbrett Santur zu spielen. 2006 wurde sie als “Talent des Jahres” in Isfahan ausgezeichnet. Sie hat im Iran Persische Musik studiert. 2019/20 hat sie Musikpädagogik an der Landesmusikakademie NRW in Heek studiert. Sie begeistert mit ihrem ausdrucksstarken Santur-Spiel auf Bühnen in ganz Europa.