Lesekreis im Bürgerhaus Zollstock

Lesen verbindet – und gemeinsam über Bücher zu sprechen macht noch mehr Freude! Unser Lesekreis im Bürgerhaus Zollstock lädt alle Literaturinteressierten herzlich ein, in angenehmer Atmosphäre gemeinsam in spannende Geschichten und interessante Themen einzutauchen.

Die Gruppe wählt zusammen ein Buch aus, das bis zum nächsten Treffen gelesen wird. Beim anschließenden Treffen tauschen sie Gedanken, Eindrücke und unterschiedliche Perspektiven aus. Dabei entstehen oft lebendige Gespräche, neue Blickwinkel und viele schöne gemeinsame Momente.

Der Lesekreis findet jeden 2. Donnerstag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bürgerhaus Zollstock statt.

Organisiert wird der Lesekreis vom SeniorenNetzwerk. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen – ob Vielleser oder Gelegenheitsleser.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie gemeinsam eine inspirierende Literaturzeit.

Gemeinsam kreativ sein in verschiedensten Techniken, voneinander lernen, gemütlich plaudern und lecker Kaffee trinken.

Am 2.+4. Mittwoch im Monat im Bürgerhaus Zollstock ab 14:00 Uhr.

Infos über das SeniorenNetzwerk Zollstock

Der Querbeat-Chor der Rheinischen Musikschule wird 25 und lädt Euch herzlich zu einem besonderen Konzertabend in die Lutherkirche ein. Unter der Leitung unseres argentinischen Chorleiters Mariano Galussio erwartet Euch ein musikalisches Programm, das unserem Namen alle Ehre macht: abwechslungsreich, mitreißend und voller Highlights.

Freut Euch auf einen Abend voller Energie, Emotionen und musikalischer Vielfalt. Von internationalen Chart-Hits großer Künstler*innen wie Radiohead, ZAZ, Metallica, Imagine Dragons, Adele und Eva Cassidy, über neuseeländische Volkslieder, bis hin zu kölschen Tön von Kasalla und AnnenMayKantereit – hier ist für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei.

Nach dem Konzert feiern wir mit Euch im Foyer unser Jubiläum!

Der Eintritt ist frei

Lutherkirche Südsatdt-Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln

TICKETS

Abendkasse:30,00 €

Datum:13.06.2026

Einlass:18:30 Uhr

Beginn:19:00 Uhr

Leserbrief … Du geliebtes Rodenkirchen, wie hast Du Dich verändert Es gibt Orte, die nicht einfach nur auf einer Landkarte existieren, sondern in einem weiter- leben – wie ein bekanntes Bild, ein Geruch von Wasser und Feld, ein Geräusch von Booten und der Straßenbahn und ein vertrauter Blick der Nachbarin. Unser Dorf Rodenkirchen ist so ein Ort. Oder war es einmal. Früher war da dieses leise Wissen: Wer hinter welchem Fenster lebt, wer morgens zuerst die Rollläden hochzieht, bei wem das Licht noch spät brennt. Es war keine Neugierde, es war eine gewachsene Struktur. Namen waren keine flüchtigen Etiketten, sondern Geschichten, gewachsen über Jahrzehnte. Auch kaufte man nicht einfach ein – man ging ins Dorf zu Menschen. Zum Bäcker, der wusste, wie knusprig Du Dein Brot magst. Zum Laden, in dem man manchmal mehr Worte wechselte als Waren. Man ging über die Straße und grüßte sich und hielt auch mal das ein oder andere Schwätzchen. Aus einem bestimmten Grund gehörte alles zusammen: die Häuser, die Wege, die Stimmen. Dann kam die Veränderung. Leise zuerst, fast höflich. Neue Gesichter, neue Autos, neue Fassaden. Gepflegt, modern, glänzend. Es wirkte wie ein Versprechen auf Aufwertung, auf Fortschritt. Doch Fortschritt hat manchmal die Angewohnheit, nicht zu fragen, was er zurücklässt. Die neue Bevölkerung überrannte unser Dorf. Mit den neuen Menschen kamen andere Ansprüche. Preise stiegen, erst unmerklich, dann spürbar. Häuser wurden zu Objekten, nicht mehr zu einem Zuhause. Die, die schon immer da waren, sahen plötzlich auf ihrer eigenen Straße aus wie Gäste, die zu lange geblieben sind. Generationen, die Wurzeln geschlagen hatten, wurden langsam herausgelöst – nicht mit Gewalt, sondern mit Zahlen, Kommerz und schamlos. Und mit ihnen verschwanden auch die Orte, an denen man sich begegnet ist. Die kleinen Läden, die mehr waren als nur Geschäfte, mussten gehen. Stattdessen kamen Ketten – ef- fizient, gleichförmig, austauschbar. Man wird dort bedient, aber nicht erkannt. Es gibt alles zu kaufen, nur keine Vertrautheit mehr. Auch das Personal ändert sich und kam nicht mehr aus der Nachbarschaft. Sie waren fremd und aufgesetzt freundlich. Auch veränderten sich unsere Straßenzüge. Der Apfelbaum musste dem Neubau weichen. Das kleine schöne Haus inmitten von viel Grün wurde ersetzt durch einen großen viereckigen Block und die Menschen, die einzogen, kannte man nicht mehr. Das Dorf hat sich verändert. Die Häuser stehen noch, die Straßen verlaufen wie früher. Aber etwas ist leiser geworden. Die Vertrautheit der Vergangenheit, die Bekanntheit und die Nor- malität sind weg. Das Spielen der Kinder auf der Straße ist schon lange vorbei. Das Leben, das uns so vertraut war, ist Geschichte. Vielleicht sind es die Geschichten, die nicht mehr gebraucht werden. Und nur uns Rodenkirchner immer wichtig waren. Vielleicht ist es auch nur das Gefühl, nirgendwo mehr dazuzugehören, ohne es erklären zu müssen. Uns hat man vergessen und weggedrückt, einfach mitgekauft, aber nicht mehr einbezogen. Nun kommt eine neue Generation und wir Rodenkirchener sind vertrieben worden. Rodenkirchen, es trägt zwar noch den Namen von damals. Doch wenn man heute durch die Straßen geht, spürt man von Heimat nur noch wenig – denn der Kommerz hat alles verändert und wir Rodenkirchener sollen dankbar sein, dass wir bleiben dürfen. Und das Schlimmste dabei: Meine Kinder und meine Enkelkinder wollen gar nicht mehr bleiben, denn für sie gibt es all das nicht mehr, was sie einmal lieben lernten: unser Veedel, denn davon ist nicht mehr viel übriggeblieben. Das sagt Marianne Sch. (85) Kölsches Filmmatinée am Sonntag- mittag und gelebte Kinokultur Mitten in der lebendigen Kölner Südstadt, zwischen Cafés, Kneipen und dem unverwechselbaren Veedel-Gefühl, ist das traditionsreiche ODEON-Kino, das weit mehr ist als nur ein Ort zum Filmeschauen. Es ist ein Stück Kölner Kultur- geschichte, ein Treffpunkt für Cineasten und ein Ort voller Atmosphäre, Erinnerungen und Emotionen. Schon beim Betreten spürt man den besonderen Charme dieses Hauses: rote Samtsitze, ein großer nostalgischer Kinosaal und die warme, beinahe zeitlose Stimmung erinnern an die große Ära der Filmtheater und das spiegelt auch das sorgfältig ausgewählte Filmprogramm wider, denn das Odeon bewahrt seine Seele. Es zeigt europäische Filmkunst, besondere Produktionen, Geschichten mit Tiefgang und die allseits beliebte kölsche Filmmatinée am Sonntagmittag – Filme, die nachwirken und Ge- spräche auslösen. Genau deshalb lieben viele Kölner dieses Kino bis heute und darum lohnt es sich für jeden, der Qualität sehen möchte, einen Blick auf die Internetseite zu werfen: www.odeon-koeln.de. Georg lädt zum Singen und Ukulele spielen ein Wenn die Sonne langsam am Rhein versinkt und das Wasser im goldenen Licht glitzert, beginnt ein Abend voller Musik, Spaß und guter Laune. Denn alle freuen sich auf den Klang der Ukule- len. Beim gemeinsamen Spielen und gemein- samen Singen entsteht eine Atmosphäre, die ganz besonders ist. Alle Texte und Akkorde werden übrigens per Beamer auf eine Lein- wand projiziert, sodass problemlos mitgesungen und -gespielt werden kann. Für die Ukulelistas gibt es obendrein sogar noch die Griffbilder dazu. Kommt alle vorbei, et weed herrlich! Wer nähere Infos möchte, kann gerne eine Mail an schrammelschorsch@online.de schreiben. Karten gibt es am 19.6. um 20 Uhr an der Abendkasse auf der MS Rodenkirchen, am Rodenkirchener Leinpfad. Wir führen alles was in eine Küche gehört Kochtöpfe & Pfannen für jeden Anspruch Maternusplatz 6, 50996 | wuk-koeln.de Küchenhelfer & Gadgets Messer & Schneidewaren Tischkultur & Accessoires Geschenkideen mit Stil

Diesen Artikel finden Sie in unserer Sommerausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

Am 3. Juni 2026 war es so weit: Die ersten zwei vollen Paletten druckfrischer Magazine wurden kurz vor dem Feiertag angeliefert und schon ein paar Stunden später war die erste halbe Palette verteilt. Nicht nur, dass die Buschtrommel sofort aktiv wurde und die Leser wie selbstverständlich den Weg in den Mallorcaladen auf der Weißer Str. 25 suchten, denn dort ist unser Anlieferungslager, auch auf einer großen Abendveranstaltung wurden mir die Journale nur so aus den Händen genommen. 

Am Feiertag sowie am Freitag (Brückentag) habe ich dann fleißig weiter verteilt und die Resonanzen waren großartig. 

Am Samstag auf dem Wochenmarkt in Rodenkirchen war es dann mal wieder ganz verrückt. Ich stand wie immer mit Hunderten der druckfrischen Sommerausgabe 2026 neben dem Eierstand und verteilte – und nicht nur das unzählige Menschen die Kölner Stadtteilliebe höflich erfragten, auch bekam ich an diesem wunderschöner Morgen so manches Lob und eine unsagbare Wertschätzung! 

Natürlich war es ein kleines Abenteuer, mit dieser Vielzahl an *Magazinen auf dem Markt zu stehen, denn das Wetter war am Vortag unberechenbar. Aber genau das gehört dazu, wenn man etwas wirklich liebt. Und ich liebe unser Stadtgebiet – das wissen Sie ja längst.

Was mich an diesem Morgen besonders berührt hat: die Reaktionen der Menschen. So viele haben mich angesprochen, haben sich gefreut, haben nachgefragt, haben erzählt. Fremde wurden kurz zu Bekannten, Bekannte zu Freunden. Genau dafür machen wir das alles. Denn ein Magazin, das niemand in die Hand nimmt, ist wie ein Marktstand ohne Obst. An diesem Samstag hatte ich auf jeden Fall einen bunten Obstsalat und eine gute Zeit. 

Es hat mir viel Kraft gegeben, zu spüren, wie viel Lesewille die Kölner StadtteilLiebe im Veedel hat. Auch hat es richtig Spaß gemacht, obwohl es auch sehr anstrengend ist, doch das habe ich erst später gemerkt. 

Das Stadtgebiet Rodenkirchen ist auf jeden Fall nicht irgendeine Region – es ist ein Stadtteil, in dem Menschen gerne sind, in dem Nachbarschaft noch wirklich gelebt wird und wo man zum Shoppen und Genießen seine Zeit verbringt. Und genau das spiegelt unser Magazin wider und das habe ich an diesem Morgen sehr deutlich gemerkt. 

Herzlichen Dank demnach an alle, die mir an diesem Morgen ein Lächeln geschenkt haben. Auch sage ich DANKE für die vielen kurzen und schönen Gespräche und für viel Inspiration. Ich freue mich schon auf das nächste Mal und auf viele weitere Begegnungen in unserem schönen Kölner Süden.

Zusammen ist Vieles möglich.

 

 

 

Sommertage in Rodenkirchen – macht mit!

Am 11. & 12. Juli ist es wieder so weit: In Rodenkirchen finden die Sommertage statt – das große Straßenfest für unser Stadtgebiet.

An diesem Wochenende möchten wir, der Treffpunkt Rodenkirchen all den Menschen kostenlos eine Bühne geben, die sich ehrenamtlich engagieren und unser Veedel mit Herz, Zeit und Ideen bereichern.

Ganz gleich, wie euer Engagement aussieht:
Die Leseoma, die mit zehn Sitzkissen und einem schönen Buch kommt und daraus vorliest. Der Fußballtrainer, der mit einer Torwand Kinder zum Tore schießen animiert. Der Chor, der mit seinen Liedern für Gänsehautmomente sorgt. Oder die Müllsammler, die das wegräumen, was andere fallen lassen sowie die Schachfreunde, die zum Spiel einladen, würden wir gerne zeigen.
Natürlich sind auch viele andere herzlich willkommen, wie zum Beispiel der Karnevalsverein, die Tanzgruppe, der Musikkreis mit seinen Instrumenten oder der Seniorenkreis, der zeigt, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Auch die ehrenamtlichen Rikscha Fahrer, der Elisabeth-Korb, die Wandergruppe, der Malkreis und Pingpong- Parkinson fänden wir toll.
Es gibt so viel, was oft nur einem kleinen Kreis bekannt ist. Meldet euch bei uns!
Denn wir möchten gemeinsam zeigen, wie vielfältig unser Stadtgebiet ist, denn das ist der Grundgedanke eines Strassenfest- tue Gutes und spreche darüber und in unserem Fall, zeige Dich.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen.