„Das lohnt sich nicht mehr zu reparieren. Das ist doch neu günstiger“
Viele der Menschen, die zu unserer Repair-Initiative wegen Hilfe kommen, haben solche oder ähnliche Aussagen gehört, wenn sie sich bei einem Kundenservice gemeldet haben.
Der letzte Ausweg kann dann die Repair Initiative sein. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam eine Lösung. Und in 8 von 10 Fällen klappt das auch.
Am nächsten Mittwoch ab 18h ist es wieder so weit. Wer etwas zu reparieren hat, kann gerne in der Philippus-Gemeinde vorbeikommen. Vielleicht können wir ja helfen. Unter anderem können wir hierbei helfen: Datenreparatur, Drucker, Elektrokleingeräte, Fahrräder, Klebearbeiten, Kopfhörer, Laptops, Nähsachen.

Bitte vorher unter kirche-raderthal.de anmelden.

Begegnungscafé – das Café Fuga

In unserem Café Fuga am ‚offenen Freitag‘ treffen sich Menschen von 15.00 bis 17.00 Uhr, die Kontakt und gemeinsamen Austausch schätzen, in lockerer, entspannter Runde bei Kaffee und Kuchen. Die einen kommen regelmäßig, die anderen, wenn sie Zeit und Lust haben, die nächsten, weil sie einfach neugierig auf diesen Ort sind. Jeder neue Mensch wird herzlich aufgenommen.
Je nach Bedarf besteht auch die Möglichkeit für Einzelgespräche, Unterstützung und Hilfe bei ganz individuellen Fragen und Lebenssituationen.
Im BürgerTreff X (Eygelshovener Str. 33, 50999 Köln) gibt es darüber hinaus noch viele weitere Angebote. Sie reichen von Handarbeiten, Malen, Hilfe beim Gebrauch vom Handy, gemeinsamen Singen, Schülerhilfe, wenn es in der Schule hakt bis hin zur Radstation, wo Fahrräder (auch selbst) repariert werden können.
Alle Angebote unter www.wisue.de oder auch als Flyer im BürgerTreff X

 

Früher belächelt – heute wertvoller denn je: Gesellschaftsspiele erleben eine wahre Renaissance. Was einst als altmodischer Zeitvertreib galt, wird heute als wichtiger Schlüssel gegen soziale Isolation und Einsamkeit wiederentdeckt. In einer Zeit, in der sich viele Menschen in digitale Welten flüchten, wächst das Bedürfnis nach echtem Miteinander – nach Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamer Freude.
Wenn digitale Spiele einsam machen
Zwar bieten Online-Games Unterhaltung und Ablenkung, doch das echte Gemeinschaftsgefühl bleibt oft auf der Strecke. Immer mehr Menschen spüren: Trotz virtueller Verbindungen fehlt das warme Lachen am Tisch, das Knistern der Spannung beim Würfeln oder das gemeinsame Jubeln beim Sieg. Ein Satz, den viele Eltern der Generation 30 heute hören, bringt es auf den Punkt: „Mama, ich kenne das gar nicht mehr – sich mit Freunden treffen, gemeinsam spielen und über die Woche reden. Das, was du mir mit leuchtenden Augen von früher erzählst, ist mir völlig fremd.“ Dabei war genau das früher selbstverständlich: Man traf sich regelmäßig zum Spieleabend, knabberte Salzstangen, trank Limo und spielte Canasta, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly. Und während die Karten flogen, wurden Geschichten erzählt, Sorgen geteilt und Freundschaften gefestigt. Heute erkennen immer mehr Menschen, wie wertvoll solche Momente sind. Zahlreiche soziale Einrichtungen, Nachbarschaftszentren und Vereine bieten inzwischen offene Gesellschaftsspiele-Abende an, für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Hier treffen sich Menschen, die Lust haben, wieder echte Verbindungen zu knüpfen, gemeinsam zu lachen und sich Zeit füreinander zu nehmen. Denn Gesellschaftsspiele verbinden Generationen. Ob Brettspiel, Kartenklassiker oder modernes Strategiespiel – Gesellschaftsspiele bringen Menschen zusammen, fördern Kommunikation, Teamgeist und gegenseitiges Verständnis. Sie sind ein einfaches, aber wirksames Mittel gegen Einsamkeit und fördern das, was in unserer hektischen, digitalen Welt oft verloren geht: echte Begegnungen. Fazit: Spielen macht glücklich – gemeinsam erst recht. Wer also merkt, dass der Alltag einsam geworden ist, sollte es einmal ausprobieren: Ein Abend voller Spiele, Gespräche und Gemeinschaft kann wahre Wunder wirken.

Jeder erste Donnerstag ist in Köln ein besonderer Tag für alle Kulturfreunde: Viele Museen öffnen ihre Türen dann kostenlos für alle Kölner! Für Senioren ist das die perfekte Gelegenheit, die Stadt auf eine entspannte Weise zu entdecken. Ob historische Ausstellungen, moderne Kunst oder spannende Sonderpräsentationen – hier lässt sich Neues erleben, ohne den Geldbeutel zu belasten. Ein gemütlicher Museumsbesuch verbindet Kultur, Bewegung und anregende Gespräche in tollen Gebäuden. Einfach eintauchen, staunen und den Tag mit inspirierenden Eindrücken genießen!

Finkensgarten im Winter
Wenn die Oma mit dem Kind an einem stillen Wintertag in der Zeit von 9-17 Uhr in den Finkensgarten in Köln-Rodenkirchen geht, fühlt sich die Welt ein wenig verzaubert an. Die Luft ist klar und kalt, und jeder Atemzug malt kleine weiße Wolken in den Himmel. Auf den Wegen knirscht der Frost, und selbst die Bäume scheinen für einen Moment innezuhalten. Für das Kind wird der Finkensgarten zu einem Winterreich voller kleiner Wunder: feine Eiskristalle glitzern auf den Zweigen, als hätte die Natur sie mit funkelndem Zucker bestreut. Die letzten Wintervögel zwitschern vorsichtig durch die Stille, und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Tieren, die heimlich vorbeigehuscht sind. Oma zeigt dem Kind, wie schön die Ruhe des Winters ist – wie die Natur sich ausruht und Kraft sammelt, bevor der Frühling sie wieder erblühen lässt. Gemeinsam lauschen sie dem leisen Rascheln des Windes, wärmen ihre Hände an einer Thermoskanne Tee und spüren, wie besonders diese friedliche Zeit des Jahres ist. Der Finkensgarten im Winter ist ein Ort der Sanftheit, an dem sich Generationen nahekommen. Und wenn Oma und Kind schließlich eingehüllt in Schals und Mützen den Rückweg antreten, nehmen sie die winterliche Eindrücke bestimmt ganz positiv und mit einem warmen Gefühl im Herzen, mit nach Hause.