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Der Eine präsentiert, informiert und der Andere geht hin. Das ist das Ziel dieser Seite.
Hier finden Sie Events und Freizeittipps in vielfacher Art und Weise aus unseren schönen Stadtteilen. Von regelmäßig wiederholenden Veranstaltungen bis hin zu einmaligen Highlights.
Sie planen ein tolles Event, eine Veranstaltung oder ein Konzert, eine Lesung oder eine Ausstellung? Wir machen auf darauf aufmerksam! Sie möchten dass mehr Leute davon erfahren? Schickt uns Informationen Texte und Bilder darüber. Gerne präsentieren wir es hier….

K49: Giorgi Shengelia „Ironic Perspective“
AktuellesDie Linke Fraktion im Kölner Rat: Geplante Erhöhung der Fahrpreise
AktuellesDie geplante Verteuerung der Fahrpreise im VRS unter dem Deckmantel einer Tarifreform bezeichnet die LINKE Fraktion im Kölner Rat als „eine Unverschämtheit“.Der Tarif innerhalb Kölns soll auf vier Euro steigen, der Kurzstrecken-Tarif entfallen. Der Fahrpreis bei Fahrten von Köln in die Nachbarkommunen wie Bergisch Gladbach/Bensberg, Leverkusen, Troisdorf oder Brühl würde sich von fünf auf rund zehn Euro verdoppeln; Fahrten nach Bonn würden statt bisher 10,30 Euro dann 15 Euro kosten.Dazu erklärt Michael Weisenstein, Ratsmitglied Die Linke:„Der KVB-Fahrplan wurde mehrfach ausgedünnt und soll das bis 2030 bleiben, jede zehnte Fahrt fällt trotzdem aus. Vor diesem Hintergrund auch noch die Fahrpreise zu erhöhen, ist vollkommen inakzeptabel.“Angela Bankert, Sachkundige Einwohnerin der LINKEN im Verkehrsausschuss, ergänzt:“Eigentlich müssten KVB und VRS die Fahrpreise absenken, so lange die Betriebsqualität derart miserabel ist.“Der Entfall des Kurzstreckentarifs werde Menschen von der Nutzung des ÖPNV abschrecken. Vier Euro für ein paar Stationen sei „eine Zumutung“. Für Menschen die selten fahren und mit digitalen Angeboten nicht klarkommen, helfe der Verweis auf das Deutschlandticket oder den eezy-Tarif nicht weiter. Die Angebote müssen barrierefrei sein.Die LINKE kündigt Widerstand gegen diese Pläne an.
(Text: Die Linke Fraktion im Kölner Rat)
Bürgerverein Bayenthal-Marienburg: Fahrradstraße Goethestraße – ja, aber mit Augenmaß
AktuellesDer Bürgerverein Bayenthal-Marienburg setzt sich seit langer Zeit für die Umwandlung der Goethestraße in eine Fahrradstraße ein. Die Entscheidung der Bezirksvertretung Rodenkirchen BV2, auf Initiative der SPD-Fraktion, dieses Vorhaben endlich auf den Weg zu bringen, wurde ausdrücklich begrüßt.
Die Goethestraße in Marienburg bildet zusammen mit der Schillerstraße in Bayenthal die zentrale Radverbindung durch das Veedel Bayenthal und Marienburg. Sie ist wichtiger Schulweg für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler des Irmgardis-Gymnasiums und der Grundschulen an der Cäsarstraße – und zugleich eine bedeutende Strecke für Radpendler aus den südlichen Stadtteilen. Mit der Einrichtung einer sicheren Fahrradverbindung durch Bayenthal und Marienburg wird diesen Stadtteilen etwas zurückgegeben, zumal ihre Vertreter den Verkehrsversuch des Bürgervereins Bayenthal-Marienburg zur Reduzierung des Pkw-Durchgangsverkehrs jahrelang mitgetragen haben.
Wie die Verwaltung jetzt vorgeht, ist nicht zu verstehen. Ohne vorherige Diskussion wird die Goethestraße plötzlich nach neuen städtischen Gestaltungsrichtlinien markiert, also deutlichere Fahrbahnmarkierungen und zusätzliche Schilder, die bislang nur einmal – in der Albert-Schütte-Allee – getestet wurden. Die dortigen Verhältnisse lassen sich aber nicht auf die Goethestraße übertragen.
Noch problematischer ist die Art und Weise: Zwischen Beschlussfassung im Jahr 2019 und dem Beginn der Arbeiten sind Jahre vergangen. Und dann erfolgt die Anwohnerinformation mit nur einem (!) Arbeitstag Vorlauf. So schafft man kein Vertrauen, sondern Verärgerung. Bei anderen Projekten, wie der Umgestaltung der Vorgebirgsstraße, war eine intensive Anwohnerbeteiligung selbstverständlich. Warum nicht auch hier? Der Bürgerverein Bayenthal-Marienburg fordert daher, dass ein Anwohnertreffen in Marienburg umgehend nachgeholt wird.
Auch die inhaltliche Umsetzung der Gestaltung überzeugt nicht. Über Geschmack bei Markierungen und Schildern kann man streiten – entscheidend ist für uns eine rechtssichere Einrichtung der Fahrradstraße mit möglichst wenig zusätzlicher Beschilderung.
Der Bürgerverein Bayenthal-Marienburg lehnt jedoch entschieden den massiven Wegfall von Parkplätzen ab, der mit der Umgestaltung einhergehen soll. Nach jetzigem Stand droht der Verlust von rund 50 Prozent der Stellflächen in der Goethestraße. Das ist für die Anwohner nicht zumutbar und in keiner Weise verhältnismäßig.
Der Bürgerverein Bayenthal-Marienburg fordert daher:
Nur mit Augenmaß kann die Fahrradstraße Goethestraße zu einem Gewinn für alle werden – für Radfahrerinnen und Radfahrer ebenso wie für die Anwohnerschaft.