Nach der heutigen Aktuellen Stunde im Kölner Rat zur sogenannten „Coesfeld-Liste“ zieht die SPD-Ratsfraktion eine erste Bilanz und fordert eine umfassende sowie sachliche Aufarbeitung der Vorgänge aus dem Jahr 2024. Im Zentrum der Debatte standen Vorwürfe, die Kölner Ausländerbehörde habe Unterstützungsangebote der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) Coesfeld bei Rückführungen ignoriert. Die SPD-Fraktion dankte der Kölner Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert ausdrücklich für die bisherige transparente Aufklärung des Sachverhalts.
Die bisherigen Erkenntnisse zeigen ein deutlich anderes Bild als von interessierter Seite gezeichnet. Entgegen pauschaler Kritik wurden die betroffenen Fälle auf der Liste keineswegs unbearbeitet gelassen. Jeder Fall wurde einzeln rechtlich geprüft und es haben nachweislich auch Rückführungen stattgefunden. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christian Joisten, stellt dazu klar: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ausländerbehörde ist nach heutigem Stand kein Vorwurf zu machen. Die Behauptung, Köln habe Abschiebungen bewusst verweigert, ist schlicht falsch.“ Dennoch sieht die Fraktion kommunikative Fehler, da eine abgestimmte Gesamtrückmeldung an die ZAB Coesfeld ausblieb. Joisten betont: „Die Kommunikation in der Verwaltung war 2024 mangelhaft. Es war daher genau richtig, dass unser neuer Oberbürgermeister Torsten Burmester Stadtdirektorin Diemert sofort mit einer umfassenden Prüfung beauftragt hat.“
Zugleich wird deutlich, dass das organisatorische Durcheinander maßgeblich durch unklare Vorgaben der NRW-Landesregierung verursacht wurde. Nach dem Anschlag in Solingen im Jahr 2024 wurden die Listen unter hohem politischem Druck am regulären Dienstweg über die Bezirksregierungen vorbei an die Kommunen verschickt. Als die Kölner Behörde bei der zuständigen Bezirksregierung nachfragte, war das Verfahren dort unbekannt, eine angekündigte Klärung durch das Land blieb bis heute aus. Wie auch die SPD-Landtagsfraktion kritisiert, fehlt es auf Landesebene an Steuerung und Monitoring. „Das Fluchtministerium lässt die Kommunen seit Jahren ohne klares Verfahren und ohne ausreichende Ausstattung im Regen stehen. Wer mit dem Finger auf Köln zeigt, muss genauso Antworten von der Landesregierung in Düsseldorf einfordern“, so Joisten.
Energisch tritt die SPD-Ratsfraktion Versuchen entgegen, die Verwaltungsfehler für eine pauschale Kritik am Kölner Bleiberechtsprogramm zu missbrauchen. Das seit 2018 etablierte Programm eröffnet langjährig geduldeten Menschen eine verlässliche Perspektive, wenn sie Deutsch lernen, arbeiten und sich integrieren. Kriminelle Handlungen schließen eine Teilnahme am Programm jedoch konsequent aus. „Unsere Haltung ist unmissverständlich: „Wer als Straftäter verurteilt wird, kann nicht Teil unseres Bleiberechtsprogramm werden bzw. bleiben“, unterstreicht Joisten. „Wer sich jedoch an Recht und Gesetz hält, arbeitet und sich integriert, verdient eine faire Bleibeperspektive. Genau das leistet unser Bleiberechtsprogramm. Wer straffällig wird, fliegt von der Liste – das wird jetzt konsequent geprüft und umgesetzt. Integration und Rechtsstaat gehören zusammen.“
(Text: SPD-Fraktion Köln)
Kalle Paltzer: „haptisch“ im Kunstraum49
AktuellesKalle Paltzer beschäftigt sich seit 2005 mit dem Re- und Upcyceln von Papier. Haptisch-optische Reize und skulpturale Präsenz potenzieren sich im Spannungsfeld von Licht und Schatten, die sich an Rasterlinien, -punkten, Wölbungen oder Craquelées scheiden. Die Ausstellung zeigt neben den neueren, in Schwarzweiß gehaltenen Arbeiten auch eine Vielzahl älterer und neuer farbiger Werke.
Kunstraum49, Goltsteinstr. 49, 50968 Köln-Bayenthal
Freitag, 11.09.: 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 12.09.: 14.00 – 20.00 Uhr
Sonntag, 13.09.: 14.00 – 18.00 Uhr
„Zukunftslust statt Krisenfrust – Mach mal Pause vom Weltuntergang“
Aktuelles„Wie zuversichtlich sein, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint?“ Dieser Frage gehen die Kulturwissenschaftlerin Sonja Schöntauf und die Landeskirchenmusikdirektorin Brigitte Rauscher am Sonntag, 13. September, 19 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, nach. Unter dem Titel „Zukunftslust statt Krisenfrust – Mach mal Pause vom Weltuntergang“ zeigen sie, wie es gelingen kann, den Blick zu weiten und Zuversicht zu gewinnen. Schöntauf überrascht mit Zahlen, Fakten und Beispielen, die belegen, dass die Welt besser ist, als viele denken, und wirft einen kritischen Blick auf die Kultur der schlechten Nachrichten und deren Einfluss auf unser Weltbild. Rauscher begleitet den Abend an Orgel und Klavier mit Musik von John Miles, Erik Satie, Johann Sebastian Bach und anderen. Gemeinsam laden sie dazu ein, den Fokus zu wechseln: weg von beängstigenden Ereignissen, hin zu Menschen, Initiativen und Ideen, die Grund zur Zuversicht geben. Wer möchte, singt zum Abschluss einen Kanon aus Israel mit. Der Eintritt ist frei.
www.melanchthon-akademie.de
Digital Fit die Villa Awo hilft in jedem Alter
AktuellesGamescom 2026 Hunderttausende Fans strömten in die Kölner Messehallen
AktuellesDiese waren zum ersten Mal, mit 233.000 Quadratmeter Brutto-Ausstellerfläche, bei der Gamescom 2026 komplett ausgebucht. Ob Fachbesucher, Spielefans die in virtuellen Welten neue Spiele testen oder die große Zahl an Menschen in teilweise fantastischen Fantasie Kostüme, sie alle sind sich einig es war eine Messe der Spitzenklasse.
Ein starkes Aussstellerplus auf 1743 aus 66 Länder kamen Firmen, Verbände und andere Organisationen. So konnten die Veranstalter bei der weltweit größten Computerspiel- und Videospiel-Messe Gamescom ausschließlich Erfolge verbuchen. Bereits an dem Fachbesucher Tag füllten sich die Messehallen am Morgen mit über 36.000 Fachbesucher. 368.000 Fans aus 131 Länder der Welt kamen an den Rhein um sich zu informieren.
Auch die Politik war mit gestiegenem Interesse, allen voran der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, vertreten. Vielleicht auch ein Zeichen dafür, das Gaming längst nicht mehr als Zeitverschwendung gewertet wird, sondern das politische Interesse auch als eine Würdigung eines Kulturmediums und einer Kultur zu deuten ist.
Bei entsprecht euphorischer Stimmung konnten die vielen Besucher Spiele testen bevor sie auf den Markt kommen. In den traditionell vollen Hallen waren lange Schlangen oft nicht zu vermeiden. Anstehen und Wartezeiten sind ein Teil der Gamescom Folklore. Die Games-Branche boomt! So kamen im letzten Jahr ca. 20.000 neue Spiele auf den Markt. Doch wer gute Spiele sucht muss genau hinschauen. Ein Highlight der Gamescom war der sogenannte „Indie Arena Booth“. Dort präsentierten fast 200 Entwicklerteams ihre neuen Spiele. Ein weiteres, der „Gamescom Cosplay Contest“. Hier präsentierten sich fantasievolle Kostüme, alle mit dem Ziel den Veranstalter Award zu gewinnen. Die Fans begegneten in den Hallen auch immer wieder überlebensgroßen Figuren mit denen sie gerne auf Tuchfüllung gingen.
Glückliche Gamer und hoch zufriedene Veranstalter der Gamescom – Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und fester Bestandteil unseres kulturellen Lebens, so der Bundespräsident in seiner Rede.
(Text: Hans-Josef Helf/Pressebeauftragter)
Zufriedene Kundin
AktuellesDie Kölner Zaunsysteme-Klassik Zaun finden Sie in der Blätterversion unserer Herbstausgabe auf der Startseite Seite 62.
Winzerbesuch im Mallorca Laden Rodenkirchen
AktuellesMit einer Flasche Macià Batle im mallorquinischen Meer kündigt der Mallorca Laden seinen Winzerbesuch an: Am 10. September, 18 Uhr, können Sie in der Weißer Straße 25 mallorquinische Weine verkosten und den Winzer persönlich kennenlernen. Ein schöner Anlass, um sich mitten im Veedel auf einen Hauch Balearen einzustimmen.
Steep’s Brauhaus
AktuellesAnzeige
Wenn es draußen frischer wird, sorgt das Steep’s Brauhaus in Rodenkirchen für Gemütlichkeit und herzhafte Genüsse mit Wild, Pilzen und Kürbis. Auch für Weihnachtsfeiern und Vereinsrunden bieten wir den passenden Rahmen – gerne mit Hotelübernachtung im Haus. Hauptstraße 118, 50996 Köln | 0221 39 23 76 | www.steeps-brauhaus.de. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins finden Sie auf unserer Startseite.
Der Frauengeschichtsverein -Besuch im Kloster der Benediktinerinnen
AktuellesDer Frauengeschichtsverein -Besuch im Kloster der Benediktinerinnen
Im Raderberger Kloster leben und arbeiten 23 Frauen zwischen 26 und 87 Jahren nach der Regel des heiligen Benedikt. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Gott in der Ausprägung des je individuellen Lebens. Neben dem persönlichen Gebet, dem gemeinsamen Gottesdienst und geistlicher Lektüre gibt es Zeiten für handwerkliche und wissenschaftliche Arbeit und persönliche Interessen. Was macht diese Lebensweise heute noch lebenswert? Im Vortrag und Gespräch mit einer Schwester wird Ihnen das Klosterleben nahegebracht. Begleitung: Hildegard Müller-Brünker
Suche nach Gott – Im Kloster der Benediktinerinnen
Termin: Fr 04.09.2026, um 15:00 Uhr
Kosten: 12 €
Ort: Klostereingang Brühler Str. 74
Anmeldung erforderlich: 0221 248265
https://frauengeschichtsverein.de/termin/suche-nach-gott/
(Text: Kölner Frauengeschichtsverein e.V.
Höninger Weg 100 A
50969 Köln)
Ein Jahr, eine Patenschaft, eine Verbindung – jetzt für Kölner Kinder-Paten-Projekt anmelden
AktuellesEgal ob Lesen, Backen oder zusammen das Veedel erkunden, sich bei Spiel und Sport vergnügen oder bei Ausflügen Neues kennenlernen… all das und vieles mehr ist mit deinem Patenkind bei den „Kölner Kinder-Patenschaften“ (KöKiPat) möglich.
In der einjährigen Patenschaft treffen sich „KöKi“ (Kölner Grundschulkind mit Fluchterfahrung) und „Pat“ (der oder die Patin) jede oder jede zweite Woche. Wichtig dabei ist, dass die Patenschaft für beide gut passt und die Chemie stimmt.
„Viele fahren weit weg, um andere Kulturen kennenzulernen. Dabei gibt es diese Möglichkeiten direkt vor unserer Haustür. Eine Patenschaft eröffnet neue Welten – für beide Seiten.“ (Manfred, Pate aus Rodenkirchen)
Was Manfred in seiner Patenschaft mit Soliman erlebt hat, kannst du hier nachlesen: „Eine Patenschaft, die das Leben verändert – auf beiden Seiten“
Einblicke in ihre Patenschaften geben auch Jaqueline (koeln_freiwillig), Volker (WDRforyou) und Kaja (KSTA)
Zum Projekt:
Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Köln fördert „KöKiPAT“ und führt es in Kooperation mit der Kölner Freiwilligenagentur und dem Kölner Flüchtlingsrat durch.
Vor Beginn der Patenschaft benennen die Pat*innen und Kinder bzw. Eltern ihre Interessen und Erwartungen, so dass ein gezieltes Matching stattfinden kann. Die Patenschaft kann auch von Paaren oder im Tandem übernommen werden. Die Kooperationspartner*innen bieten im Verlauf des Projekts regelmäßige Vernetzungs- und Austauschtermine für die Pat*innen an. Pädagogische Vorerfahrungen sind nicht nötig.
Aktuell warten noch 15 Kinder auf eine Patenschaft.
Weitere Infos und Kontakt:
Hast du Lust, Patin oder Pate zu werden? Dann melde dich gerne unter dem folgenden Link zu einem unverbindlichen Infogespräch an oder leite die Info an Freunde und Bekannte weiter, die Interesse an einer Patenschaft haben könnten: Werde PAT – Kölner Freiwilligen Agentur
Die nächsten Vorbereitungsworkshops finden an den folgenden Terminen statt.
– Fr., 9. Oktober 2026, 17:30 Uhr – 19:30 Uhr (online) und Sa., 10. Oktober 2026, 10:00-16:00 Uhr (Köln-Nippes)
– Fr., 4. Dezember 2026, 17:30 Uhr – 19:30 Uhr (online) und Sa., 5. November 2026, 10:00-16:00 Uhr (Köln-Südstadt)
Weitere Infos können auch bei Leon Oerder von der Kölner Freiwilligen Agentur eingeholt werden: 0221 888 278 11, leon.oerder@koeln-freiwillig.de
(Text: Leon Oerder/Kölner Freiwilligen Agentur e.V. )
SPD-Ratsfraktion: Nach Aktueller Stunde zur „Coesfeld-Liste“: SPD-Ratsfraktion fordert lückenlose Aufklärung auf allen Ebenen – Klare Trennung zwischen Verwaltungsversäumnissen, Integrationserfolgen und Rechtsdurchsetzung
AktuellesNach der heutigen Aktuellen Stunde im Kölner Rat zur sogenannten „Coesfeld-Liste“ zieht die SPD-Ratsfraktion eine erste Bilanz und fordert eine umfassende sowie sachliche Aufarbeitung der Vorgänge aus dem Jahr 2024. Im Zentrum der Debatte standen Vorwürfe, die Kölner Ausländerbehörde habe Unterstützungsangebote der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) Coesfeld bei Rückführungen ignoriert. Die SPD-Fraktion dankte der Kölner Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert ausdrücklich für die bisherige transparente Aufklärung des Sachverhalts.
Die bisherigen Erkenntnisse zeigen ein deutlich anderes Bild als von interessierter Seite gezeichnet. Entgegen pauschaler Kritik wurden die betroffenen Fälle auf der Liste keineswegs unbearbeitet gelassen. Jeder Fall wurde einzeln rechtlich geprüft und es haben nachweislich auch Rückführungen stattgefunden. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christian Joisten, stellt dazu klar: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ausländerbehörde ist nach heutigem Stand kein Vorwurf zu machen. Die Behauptung, Köln habe Abschiebungen bewusst verweigert, ist schlicht falsch.“ Dennoch sieht die Fraktion kommunikative Fehler, da eine abgestimmte Gesamtrückmeldung an die ZAB Coesfeld ausblieb. Joisten betont: „Die Kommunikation in der Verwaltung war 2024 mangelhaft. Es war daher genau richtig, dass unser neuer Oberbürgermeister Torsten Burmester Stadtdirektorin Diemert sofort mit einer umfassenden Prüfung beauftragt hat.“
Zugleich wird deutlich, dass das organisatorische Durcheinander maßgeblich durch unklare Vorgaben der NRW-Landesregierung verursacht wurde. Nach dem Anschlag in Solingen im Jahr 2024 wurden die Listen unter hohem politischem Druck am regulären Dienstweg über die Bezirksregierungen vorbei an die Kommunen verschickt. Als die Kölner Behörde bei der zuständigen Bezirksregierung nachfragte, war das Verfahren dort unbekannt, eine angekündigte Klärung durch das Land blieb bis heute aus. Wie auch die SPD-Landtagsfraktion kritisiert, fehlt es auf Landesebene an Steuerung und Monitoring. „Das Fluchtministerium lässt die Kommunen seit Jahren ohne klares Verfahren und ohne ausreichende Ausstattung im Regen stehen. Wer mit dem Finger auf Köln zeigt, muss genauso Antworten von der Landesregierung in Düsseldorf einfordern“, so Joisten.
Energisch tritt die SPD-Ratsfraktion Versuchen entgegen, die Verwaltungsfehler für eine pauschale Kritik am Kölner Bleiberechtsprogramm zu missbrauchen. Das seit 2018 etablierte Programm eröffnet langjährig geduldeten Menschen eine verlässliche Perspektive, wenn sie Deutsch lernen, arbeiten und sich integrieren. Kriminelle Handlungen schließen eine Teilnahme am Programm jedoch konsequent aus. „Unsere Haltung ist unmissverständlich: „Wer als Straftäter verurteilt wird, kann nicht Teil unseres Bleiberechtsprogramm werden bzw. bleiben“, unterstreicht Joisten. „Wer sich jedoch an Recht und Gesetz hält, arbeitet und sich integriert, verdient eine faire Bleibeperspektive. Genau das leistet unser Bleiberechtsprogramm. Wer straffällig wird, fliegt von der Liste – das wird jetzt konsequent geprüft und umgesetzt. Integration und Rechtsstaat gehören zusammen.“
(Text: SPD-Fraktion Köln)