Bitte helfen Sie den Straßenkatzen des Großmarkts
Die Straßenkatzen vom Großmarkt haben Hunger, daher rufen wir dringend zu Futterspenden auf. Viele der Tiere haben nämlich für die nächsten sechs Monate einen Unterschlupf gefunden, in dem sie genesen, vermittelt oder später wieder ausgewildert werden können, und engagierte Tierschützer kümmern sich darum. Da es viele Tiere sind, sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir sammeln daher vor allem Nassfutter, am liebsten die günstigen Sorten von Felix, das lieben sie und damit können sie zuverlässig versorgt werden und somit überleben. Zusätzlich freuen wir uns über originalverpackte Katzentoiletten ohne Deckel, Bettchen oder Kratzbäume sowie über Geldspenden an Straßenkatzen Köln e. V., Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE03 3705 0198 0013 5227 43. Verwendungszweck unbedingt „Großmarkt Katzen“ angeben.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-12-19 14:50:212025-12-19 14:50:21Bitte helfen Sie den Straßenkatzen des Großmarkts
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln begrüßt den Verwaltungsvorschlag für die Neukonzeption und Verlegung des Suchthilfezentrums an den Standort Perlengraben/Wilhelm-Hoßdorf-Straße. Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion und des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR), erklärt:
„Das neue Konzept und die Verlagerung des Standorts vom Neumarkt an die Wilhelm-Hoßdorf-Straße ist richtig. Das Suchthilfeszentrum ermöglicht echte Hilfe für schwerstabhängige Menschen und schafft zugleich die Voraussetzung, den Neumarkt von der Drogenszene zu befreien. Damit greift die Stadt wesentliche Punkte auf, für die die CDU-Fraktion seit Langem eintritt: die Bündelung der Hilfsangebote an einem Ort, orientiert am sogenannten Züricher Modell, sowie eine klare Trennung von Hilfeangebot und öffentlichem Raum.
Dieses Konzept muss bis Ende 2026 umgesetzt sein, auch wenn das ein ambitionierter Fahrplan ist. Denn der Neumarkt muss endlich wieder ein Ort für die Menschen sein, die dort wohnen, arbeiten und sich aufhalten. Das bedeutet auch: konsequentes Einschreiten von Ordnungsdienst und Polizei gegen offenen Drogenkonsum und -handel.“
Besonders wichtig ist der CDU-Fraktion, die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner rund um den neuen Standort ernst zu nehmen. Transparenz, frühzeitige Information und ein klares Sicherheits- und Betriebskonzept sind unverzichtbar.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Beitraghttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngBeitrag2025-12-19 14:48:482025-12-19 14:48:57CDU-Fraktion: Neumarkt wird endlich von Drogenszene befreit: Wahlversprechen der CDU wird 2026 umgesetzt
Ritter: „Weg von Provisorien – hin zu einer verlässlichen und modernen Suchthilfe für Köln“
Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage rund um die offene Drogenszene in der Kölner Innenstadt und der damit verbundenen Herausforderungen für Gesundheitsversorgung, Sicherheit und öffentlichen Raum nimmt die Stadt Köln mit dem geplanten Suchthilfezentrum am Perlengraben / Wilhelm-Hoßdorf-Straße einen wichtigen nächsten Schritt. Zur heutigen Pressemitteilung der Stadt Köln und zur Standortentscheidung erklärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-KSG-Fraktion, Dr. Eva-Maria Ritter:
„Wir begrüßen den geplanten Standort des neuen Kölner Suchtzentrums. Er steht für eine klare politische Entscheidung und ein wichtiges Signal: Weg von Provisorien, hin zu einer verlässlichen, modernen Versorgung in unserer Stadt.
Es ist richtig, dass hier schnell gehandelt wurde – und wir unterstützen die Verwaltung und Oberbürgermeister Torsten Burmester ausdrücklich in diesem stringenten Kurs. Dazu gehört auch, dass die Entlastung des öffentlichen Raumes konsequent im Rahmen des städtischen Sicherheits- und Ordnungskonzept verfolgt wird und höchste Priorität haben muss. Die geplante Schließung des Drogenkonsumraums am Neumarkt ist in diesem Zusammenhang ein folgerichtiger Schritt, der zeigt, dass die Neuausrichtung ernst gemeint ist. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass dieser Fortschritt genutzt wird, um die psychische Betreuung und Präventionsangebote weiter auszubauen, denn ohne starke psychosoziale Angebote bleibt jede Suchthilfe unvollständig. Eine umfassende integrierte Unterstützung ist entscheidend für nachhaltige Stabilisierung und echte Teilhabe.
Uns ist bewusst, dass der geplante Standort des neuen Zentrums zudem Sorgen und Unsicherheit in der unmittelbaren Nachbarschaft und bei Anwohnenden auslösen kann. Zentral ist aus der Sicht der KSG-FDP-Fraktion daher auch, dass die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld des Pantaleonsviertel sowie die umliegenden Schulen und Berufskollege im Bereich Altstadt Süd auch zukünftig umfassend informiert werden: Durch Flyer, Informationsveranstaltungen und das Bürgerportal. Anwohnende können sich jetzt schon informieren und sich über das Beteiligungsportal der Stadt direkt einbringen. Hier werden auch wesentliche Fragen zu Hintergrund und Planung angesprochen.“
Die Lage rund um die offene Drogenszene am Kölner Neumarkt hat sich zuletzt spürbar zugespitzt. Mehr Konsum im öffentlichen Raum, zunehmende Obdachlosigkeit und eine stetig steigende Zahl an Notfalleinsätzen zeigen klar: Die Stadt steht vor einer akuten Herausforderung, die entschlossenes Handeln erfordert. „Ich sind überzeugt: Dieses Konzept eröffnet eine klare Perspektive für die Bewahrung von Menschenleben, eine verlässliche Gesundheitsfürsorge und eine zielgerichtete Unterstützung von Schwerstabhängigen, Sucherkrankten und Hilfesuchenden. Gerade in der Weihnachtszeit, in der Verletzlichkeit und Einsamkeit oft besonders spürbar werden, ist es unsere gemeinsame Verantwortung, Strukturen zu schaffen, die Halt geben, Weg aus der Krise ermöglichen und niemanden zurücklassen. Es macht den Kern unseres gesellschaftlichen Miteinanders aus.“
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Beitraghttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngBeitrag2025-12-19 14:47:302025-12-19 14:47:41FDP-KSG-Fraktion begrüßt neuen Standort für Kölner Suchthilfezentrum am Perlengraben
Aufgrund des Flächenkonflikts haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche zwischen Fortuna Köln, den betroffenen Tanzvereinen sowie der Verwaltung stattgefunden. Ziel der Treffen war es, eine tragfähige Lösung für die Nutzung des Areals nahe dem Südstadionzu finden. Dabei fand der Kompromissvorschlag des sportpolitischen Sprechers der Volt Fraktion Anklang: Statt eines zusätzlichen großen Fußballplatzes soll ein Bolzplatz realisiert werden.
Diese Kompromisslösung berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen unter den verschiedenen Akteuren gleichermaßen. Die bestehende Tanzschule kann erhalten bleiben, zugleich würde ein zusätzliches Fußball-Kleinfeld entstehen, das sowohl von Vereinen als auch von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.
Jerry Dyllong, sportpolitische Sprecher Volt Fraktion im Kölner Rat
„Der nächste Schritt besteht nun darin, für diesen Kompromiss eine politische Mehrheit zu gewinnen. Ziel ist es, eine ausgewogene und für alle Beteiligten faire Entscheidung zu treffen.”
Weihnachtspakete mit Lebensmittel für die Bedürftige von Köln gespendet!
Die Tafel Köln hatte nun schon zum 19.Mal die Kölnerinnen und Kölner gebeten, wieder selbst ein Weihnachtspaket mit haltbarem Lebensmittel für die Bedürftigen von Köln zu packen und an den dafür eingerichteten 22 Abgabestellen in Köln abzugeben. Dieser Bitte sind die Kölner*innen erfreulicherweise wieder sehr zahlreich gefolgt und haben über 7.900 schön eingepackte Weihnachtspakete für die Bedürftigen unserer Stadt gespendet.
Hotelchef Marc Roelofs vom Hotel Begarden Hof (rechts) übergibt Harald Augustin, Geschäftsführer der Kölner Tafel Stiftung und Organisator der Weihnachtspaketaktion (links) die Pakete, die im Hotel abgegeben wurden.
Foto privat
Die Pakete werden noch vor Weihnachten an die Bedürftigen verteilt. Dabei wird jedes einzelne Paket bei den Empfängern große Freude bereiten und ihnen das Gefühl geben, dass Weihnachten auch für sie ein Fest der Nächstenliebe sein kann.
Einen sehr großen Anteil an den 7.900 Paketen haben dieses Jahr, wie alle zwei Jahre, die Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft „Goldmarie“ beigetragen. Sie haben es wieder geschafft, mit ihrem Goldtafel-Event gemeinsam mit karnevalistischen Freunden und engagierte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien insgesamt 1.111 Pakete zu packen.
Auch der TÜV Rheinland hat sich an unserer Weihnachtspaketaktion beteiligt und hat 150 wertvolle Pakete im Wert von jeweils 40€ gepackt. Selbst der Vorstandsvorsitzende Prof. Dieter Späth war von unserer Aktion begeistert und hat selbst mit angepackt.
Das Kölner Mietwagen Portal billiger-mietwagen.de hat auch wieder ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt und die Mitarbeiter haben dann in ihren Büros gemeinsam 420 große Weihnachtspakete gepackt und bei uns abgegeben.
Aber auch die mitmachenden Kölner Schulen haben ebenfalls wieder fleißig gesammelt und konnten den vielen ehrenamtlichen Fahrern und Fahrerinnen der Tafel Köln insgesamt über 2.000 Pakete überreichen.
In den mitmachenden Hotels wurden dieses Jahr auch wieder über 1.100 Pakete abgegeben und in den mitmachenden Kirchengemeinden über 1.200.
Besonders schön war auch wieder, dass sowohl viele Kölner Firmen als auch Privatpersonen großartig Weihnachtspakete gepackt haben.
Zusätzlich zu den Weihnachtspaketen wurden insgesamt noch über 2.200€ Barspenden abgegeben. Ebenso hat eine Kölner Firma noch Lebensmittel im Wert von ca.6.000€ eingekauft, hatten aber nicht mehr die Zeit davon Weihnachtspakete zu packen und haben uns dann die Lebensmittel in Kartonagen zu uns gebracht.
Da wir die Pakete mit unseren eigenen Fahrzeugen nicht selbst transportieren können, da sie alle für unsere normalen, täglichen Touren eingesetzt sind, hat uns freundlicherweise die Autovermietung Hertz wieder kostenlos 3 Transporter zur Verfügung gestellt, um die Weihnachtspakete von den einzelnen Sammelstellen zu den Ausgabestellen der Tafel Köln transportieren zu können.
Harald Augustin, Geschäftsführer der Kölner Tafel Stiftung und Organisator der Weihnachtspaketaktion bedankt sich bei allen Kölnerinnen und Kölner, die für diese Weihnachtspaket-Aktion so großartig gespendet haben. Ebenso bedankt er sich bei Ute Wollschläger, die die gesamte Auslieferung an unsere Ausgabestellen koordiniert hat, sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die die vielen Weihnachtspakete abgeholt und ausgeliefert haben, ganz herzlich für Ihren großartigen Einsatz.
(Text: Harald Augustin/Geschäftsführer Kölner Tafel Stiftung)
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-12-19 12:47:372025-12-19 12:48:18Die Weihnachtspäckchenaktion von der Kölner Tafel Stiftung war ein voller Erfolg
Früher belächelt – heute wertvoller denn je: Gesellschaftsspiele erleben eine wahre Renaissance. Was einst als altmodischer Zeitvertreib galt, wird heute als wichtiger Schlüssel gegen soziale Isolation und Einsamkeit wiederentdeckt. In einer Zeit, in der sich viele Menschen in digitale Welten flüchten, wächst das Bedürfnis nach echtem Miteinander – nach Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamer Freude.
Wenn digitale Spiele einsam machen
Zwar bieten Online-Games Unterhaltung und Ablenkung, doch das echte Gemeinschaftsgefühl bleibt oft auf der Strecke. Immer mehr Menschen spüren: Trotz virtueller Verbindungen fehlt das warme Lachen am Tisch, das Knistern der Spannung beim Würfeln oder das gemeinsame Jubeln beim Sieg. Ein Satz, den viele Eltern der Generation 30 heute hören, bringt es auf den Punkt: „Mama, ich kenne das gar nicht mehr – sich mit Freunden treffen, gemeinsam spielen und über die Woche reden. Das, was du mir mit leuchtenden Augen von früher erzählst, ist mir völlig fremd.“ Dabei war genau das früher selbstverständlich: Man traf sich regelmäßig zum Spieleabend, knabberte Salzstangen, trank Limo und spielte Canasta, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly. Und während die Karten flogen, wurden Geschichten erzählt, Sorgen geteilt und Freundschaften gefestigt. Heute erkennen immer mehr Menschen, wie wertvoll solche Momente sind. Zahlreiche soziale Einrichtungen, Nachbarschaftszentren und Vereine bieten inzwischen offene Gesellschaftsspiele-Abende an, für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Hier treffen sich Menschen, die Lust haben, wieder echte Verbindungen zu knüpfen, gemeinsam zu lachen und sich Zeit füreinander zu nehmen. Denn Gesellschaftsspiele verbinden Generationen. Ob Brettspiel, Kartenklassiker oder modernes Strategiespiel – Gesellschaftsspiele bringen Menschen zusammen, fördern Kommunikation, Teamgeist und gegenseitiges Verständnis. Sie sind ein einfaches, aber wirksames Mittel gegen Einsamkeit und fördern das, was in unserer hektischen, digitalen Welt oft verloren geht: echte Begegnungen. Fazit: Spielen macht glücklich – gemeinsam erst recht. Wer also merkt, dass der Alltag einsam geworden ist, sollte es einmal ausprobieren: Ein Abend voller Spiele, Gespräche und Gemeinschaft kann wahre Wunder wirken.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-12-19 11:25:072025-12-19 11:25:07Das Mittel gegen Einsamkeit: Der offene Gesellschaftsspiele-Abend
Bildung neu gedacht: Die Rheinische Stiftung für Bildung verleiht den Rheinischen Bildungsplatz 2025 an Kölner Bildungsprojekt
Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ von codiviti education gUG verbindet Mensch, Natur und Technik in einem innovativen Bildungsmodell Köln, 17. Dezember 2025 – Die Rheinische Stiftung für Bildung hat den mit 5.000 Euro dotierten „RheBi-Preis“ verliehen. Unter dem diesjährigen Thema „Vereinbarkeit – Mensch, Natur, Technik“ würdigt der Preis ein herausragendes Projekt, das Bildung neu denken und auf beispielhafte Weise gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
Preisträger des Jahres 2025 ist das Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ von codiviti education gUG das mit innovativen Ideen zeigt, wie Lernen, Nachhaltigkeit und digitale Kompetenz Hand in Hand gehen können. Mit praxisnahen Ansätzen und großem Engagement für Teilhabe schafft das Projekt Lernräume, in denen Technik zum Werkzeug wird – um die Natur zu entdecken, nachhaltig zu handeln und gemeinsam zu lernen.
„Dieses Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie digitale Bildung, Umweltbewusstsein und soziale Chancengleichheit miteinander verknüpft werden können – und erfüllt damit das diesjährige Schwerpunktthema in besonderer Weise.
In sozial benachteiligten Stadtteilen Kölns erhalten Grundschulkinder der vierten Klassen Zugang zu digitaler Bildung – und das auf spielerische und kreative Art. Sie programmieren kleine Roboter, die symbolisch Plastikmüll aus dem Meer entfernen. Dabei lernen sie nicht nur technische Grundlagen und logisches Denken, sondern erfahren auch, wie Technologie zum Schutz der Umwelt beitragen kann.
Der Ausschuss der Rheinischen Stiftung für Bildung zeigte sich besonders von der pädagogischen Qualität des Projekts beeindruckt. Ein hervorragender Betreuungsschlüssel ermöglicht individuelle Förderung, intensive Begleitung und echte Teilhabe. Lehrkräfte werden entlastet, Eltern aktiv einbezogen – und die Kinder erleben, dass sie selbst etwas bewirken können. Viele von ihnen erfahren erstmals, wie sich Erfolg anfühlt, wenn sie ihre Roboter stolz präsentieren oder eigene Ideen zum Umweltschutz entwickeln.
„Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ beweist, dass Technik Brücken bauen kann – zwischen Mensch und Natur, zwischen Bildung und Verantwortung, zwischen heute und morgen.
Das Projekt macht deutlich: Zukunft wächst mit Wissen.“, sagt Barbara Heumann Projektleiterin Externe Förderungen.
Die feierliche Verleihung fand am 17.12.2025 statt. Um 14:00 Uhr wurde schließlich das Geheimnis gelüftet – das Gewinnerprojekt wurde bekanntgegeben. Weitere Informationen zum diesjährigen RheBi-Preisträger 2025 codiviti education gUG unter: www.codiviti.de
Hintergrund:
Seit 2019 vergibt die Rheinische Stiftung für Bildung jährlich den Rheinischen Bildungsplatz – kurz RheBi –, um Bildungsprojekte aus Köln und der Region zu würdigen, die mit Herzblut und Kreativität neue Lernräume schaffen. Im Fokus stehen dabei besonders Initiativen, die mit begrenzten Mitteln große Wirkung entfalten – oft unbemerkt von der Öffentlichkeit.
Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und der symbolischen Überreichung einer handgefertigten Miniaturholzbank – dem symbolischen „Rheinischen Bildungsplatz“ – verleiht die Stiftung den ausgezeichneten Projekten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die verdiente Aufmerksamkeit. Über die Rheinische Stiftung für Bildung
Die Rheinische Stiftung für Bildung wurde 2005 gegründet und fördert praxisnahe, innovative Bildungsprojekte. Mit dem RheBi-Preis unterstützt sie gezielt kleinere Organisationen, die kreative Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln. Das Schwerpunkt-Thema 2025 legt den Fokus auf die Vereinbarkeit von Mensch, Natur und Technik, wobei jedes Jahr ein neues Thema gesetzt wird.
(Text: Ute Leesberg/Rheinische Stiftung für Bildung)
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-12-19 10:47:082025-12-19 10:47:08Bildung neu gedacht-Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“
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AktuellesBitte helfen Sie den Straßenkatzen des Großmarkts
AktuellesBitte helfen Sie den Straßenkatzen des Großmarkts
Die Straßenkatzen vom Großmarkt haben Hunger, daher rufen wir dringend zu Futterspenden auf. Viele der Tiere haben nämlich für die nächsten sechs Monate einen Unterschlupf gefunden, in dem sie genesen, vermittelt oder später wieder ausgewildert werden können, und engagierte Tierschützer kümmern sich darum. Da es viele Tiere sind, sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir sammeln daher vor allem Nassfutter, am liebsten die günstigen Sorten von Felix, das lieben sie und damit können sie zuverlässig versorgt werden und somit überleben. Zusätzlich freuen wir uns über originalverpackte Katzentoiletten ohne Deckel, Bettchen oder Kratzbäume sowie über Geldspenden an Straßenkatzen Köln e. V., Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE03 3705 0198 0013 5227 43. Verwendungszweck unbedingt „Großmarkt Katzen“ angeben.
CDU-Fraktion: Neumarkt wird endlich von Drogenszene befreit: Wahlversprechen der CDU wird 2026 umgesetzt
AktuellesDie CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln begrüßt den Verwaltungsvorschlag für die Neukonzeption und Verlegung des Suchthilfezentrums an den Standort Perlengraben/Wilhelm-Hoßdorf-Straße. Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion und des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR), erklärt:
„Das neue Konzept und die Verlagerung des Standorts vom Neumarkt an die Wilhelm-Hoßdorf-Straße ist richtig. Das Suchthilfeszentrum ermöglicht echte Hilfe für schwerstabhängige Menschen und schafft zugleich die Voraussetzung, den Neumarkt von der Drogenszene zu befreien. Damit greift die Stadt wesentliche Punkte auf, für die die CDU-Fraktion seit Langem eintritt: die Bündelung der Hilfsangebote an einem Ort, orientiert am sogenannten Züricher Modell, sowie eine klare Trennung von Hilfeangebot und öffentlichem Raum.
Dieses Konzept muss bis Ende 2026 umgesetzt sein, auch wenn das ein ambitionierter Fahrplan ist. Denn der Neumarkt muss endlich wieder ein Ort für die Menschen sein, die dort wohnen, arbeiten und sich aufhalten. Das bedeutet auch: konsequentes Einschreiten von Ordnungsdienst und Polizei gegen offenen Drogenkonsum und -handel.“
Besonders wichtig ist der CDU-Fraktion, die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner rund um den neuen Standort ernst zu nehmen. Transparenz, frühzeitige Information und ein klares Sicherheits- und Betriebskonzept sind unverzichtbar.
(CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln))
FDP-KSG-Fraktion begrüßt neuen Standort für Kölner Suchthilfezentrum am Perlengraben
AktuellesRitter: „Weg von Provisorien – hin zu einer verlässlichen und modernen Suchthilfe für Köln“
Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage rund um die offene Drogenszene in der Kölner Innenstadt und der damit verbundenen Herausforderungen für Gesundheitsversorgung, Sicherheit und öffentlichen Raum nimmt die Stadt Köln mit dem geplanten Suchthilfezentrum am Perlengraben / Wilhelm-Hoßdorf-Straße einen wichtigen nächsten Schritt. Zur heutigen Pressemitteilung der Stadt Köln und zur Standortentscheidung erklärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-KSG-Fraktion, Dr. Eva-Maria Ritter:
„Wir begrüßen den geplanten Standort des neuen Kölner Suchtzentrums. Er steht für eine klare politische Entscheidung und ein wichtiges Signal: Weg von Provisorien, hin zu einer verlässlichen, modernen Versorgung in unserer Stadt.
Es ist richtig, dass hier schnell gehandelt wurde – und wir unterstützen die Verwaltung und Oberbürgermeister Torsten Burmester ausdrücklich in diesem stringenten Kurs. Dazu gehört auch, dass die Entlastung des öffentlichen Raumes konsequent im Rahmen des städtischen Sicherheits- und Ordnungskonzept verfolgt wird und höchste Priorität haben muss. Die geplante Schließung des Drogenkonsumraums am Neumarkt ist in diesem Zusammenhang ein folgerichtiger Schritt, der zeigt, dass die Neuausrichtung ernst gemeint ist. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass dieser Fortschritt genutzt wird, um die psychische Betreuung und Präventionsangebote weiter auszubauen, denn ohne starke psychosoziale Angebote bleibt jede Suchthilfe unvollständig. Eine umfassende integrierte Unterstützung ist entscheidend für nachhaltige Stabilisierung und echte Teilhabe.
Uns ist bewusst, dass der geplante Standort des neuen Zentrums zudem Sorgen und Unsicherheit in der unmittelbaren Nachbarschaft und bei Anwohnenden auslösen kann. Zentral ist aus der Sicht der KSG-FDP-Fraktion daher auch, dass die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld des Pantaleonsviertel sowie die umliegenden Schulen und Berufskollege im Bereich Altstadt Süd auch zukünftig umfassend informiert werden: Durch Flyer, Informationsveranstaltungen und das Bürgerportal. Anwohnende können sich jetzt schon informieren und sich über das Beteiligungsportal der Stadt direkt einbringen. Hier werden auch wesentliche Fragen zu Hintergrund und Planung angesprochen.“
Die Lage rund um die offene Drogenszene am Kölner Neumarkt hat sich zuletzt spürbar zugespitzt. Mehr Konsum im öffentlichen Raum, zunehmende Obdachlosigkeit und eine stetig steigende Zahl an Notfalleinsätzen zeigen klar: Die Stadt steht vor einer akuten Herausforderung, die entschlossenes Handeln erfordert. „Ich sind überzeugt: Dieses Konzept eröffnet eine klare Perspektive für die Bewahrung von Menschenleben, eine verlässliche Gesundheitsfürsorge und eine zielgerichtete Unterstützung von Schwerstabhängigen, Sucherkrankten und Hilfesuchenden. Gerade in der Weihnachtszeit, in der Verletzlichkeit und Einsamkeit oft besonders spürbar werden, ist es unsere gemeinsame Verantwortung, Strukturen zu schaffen, die Halt geben, Weg aus der Krise ermöglichen und niemanden zurücklassen. Es macht den Kern unseres gesellschaftlichen Miteinanders aus.“
(FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
Ratsmitglieder Aengenvoort und Beara (CDU Köln) wünschen
AktuellesVolt Fraktion im Kölner Rat: Parkstadt-Süd: Bolzplatz-Kompromiss stößt auf breiten Anklang
AktuellesParkstadt-Süd: Bolzplatz-
Aufgrund des Flächenkonflikts haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche zwischen Fortuna Köln, den betroffenen Tanzvereinen sowie der Verwaltung stattgefunden. Ziel der Treffen war es, eine tragfähige Lösung für die Nutzung des Areals nahe dem Südstadion zu finden. Dabei fand der Kompromissvorschlag des sportpolitischen Sprechers der Volt Fraktion Anklang: Statt eines zusätzlichen großen Fußballplatzes soll ein Bolzplatz realisiert werden.
Diese Kompromisslösung berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen unter den verschiedenen Akteuren gleichermaßen. Die bestehende Tanzschule kann erhalten bleiben, zugleich würde ein zusätzliches Fußball-Kleinfeld entstehen, das sowohl von Vereinen als auch von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.
Jerry Dyllong, sportpolitische Sprecher Volt Fraktion im Kölner Rat
„Der nächste Schritt besteht nun darin, für diesen Kompromiss eine politische Mehrheit zu gewinnen. Ziel ist es, eine ausgewogene und für alle Beteiligten faire Entscheidung zu treffen.”
(Volt Fraktion im Kölner Rat)
Die Weihnachtspäckchenaktion von der Kölner Tafel Stiftung war ein voller Erfolg
AktuellesDie Kölnerinnen und Kölner waren dieses Jahr sehr
großzügig und haben über 7.900 schön verpackte
Weihnachtspakete mit Lebensmittel für die Bedürftige von Köln gespendet!
Die Tafel Köln hatte nun schon zum 19.Mal die Kölnerinnen und Kölner gebeten, wieder selbst ein Weihnachtspaket mit haltbarem Lebensmittel für die Bedürftigen von Köln zu packen und an den dafür eingerichteten 22 Abgabestellen in Köln abzugeben. Dieser Bitte sind die Kölner*innen erfreulicherweise wieder sehr zahlreich gefolgt und haben über 7.900 schön eingepackte Weihnachtspakete für die Bedürftigen unserer Stadt gespendet.
Hotelchef Marc Roelofs vom Hotel Begarden Hof (rechts) übergibt Harald Augustin, Geschäftsführer der Kölner Tafel Stiftung und Organisator der Weihnachtspaketaktion (links) die Pakete, die im Hotel abgegeben wurden.
Die Pakete werden noch vor Weihnachten an die Bedürftigen verteilt. Dabei wird jedes einzelne Paket bei den Empfängern große Freude bereiten und ihnen das Gefühl geben, dass Weihnachten auch für sie ein Fest der Nächstenliebe sein kann.
Einen sehr großen Anteil an den 7.900 Paketen haben dieses Jahr, wie alle zwei Jahre, die Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft „Goldmarie“ beigetragen. Sie haben es wieder geschafft, mit ihrem Goldtafel-Event gemeinsam mit karnevalistischen Freunden und engagierte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien insgesamt 1.111 Pakete zu packen.
Auch der TÜV Rheinland hat sich an unserer Weihnachtspaketaktion beteiligt und hat 150 wertvolle Pakete im Wert von jeweils 40€ gepackt. Selbst der Vorstandsvorsitzende Prof. Dieter Späth war von unserer Aktion begeistert und hat selbst mit angepackt.
Das Kölner Mietwagen Portal billiger-mietwagen.de hat auch wieder ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt und die Mitarbeiter haben dann in ihren Büros gemeinsam 420 große Weihnachtspakete gepackt und bei uns abgegeben.
Aber auch die mitmachenden Kölner Schulen haben ebenfalls wieder fleißig gesammelt und konnten den vielen ehrenamtlichen Fahrern und Fahrerinnen der Tafel Köln insgesamt über 2.000 Pakete überreichen.
In den mitmachenden Hotels wurden dieses Jahr auch wieder über 1.100 Pakete abgegeben und in den mitmachenden Kirchengemeinden über 1.200.
Besonders schön war auch wieder, dass sowohl viele Kölner Firmen als auch Privatpersonen großartig Weihnachtspakete gepackt haben.
Zusätzlich zu den Weihnachtspaketen wurden insgesamt noch über 2.200€ Barspenden abgegeben. Ebenso hat eine Kölner Firma noch Lebensmittel im Wert von ca.6.000€ eingekauft, hatten aber nicht mehr die Zeit davon Weihnachtspakete zu packen und haben uns dann die Lebensmittel in Kartonagen zu uns gebracht.
Da wir die Pakete mit unseren eigenen Fahrzeugen nicht selbst transportieren können, da sie alle für unsere normalen, täglichen Touren eingesetzt sind, hat uns freundlicherweise die Autovermietung Hertz wieder kostenlos 3 Transporter zur Verfügung gestellt, um die Weihnachtspakete von den einzelnen Sammelstellen zu den Ausgabestellen der Tafel Köln transportieren zu können.
Harald Augustin, Geschäftsführer der Kölner Tafel Stiftung und Organisator der Weihnachtspaketaktion bedankt sich bei allen Kölnerinnen und Kölner, die für diese Weihnachtspaket-Aktion so großartig gespendet haben. Ebenso bedankt er sich bei Ute Wollschläger, die die gesamte Auslieferung an unsere Ausgabestellen koordiniert hat, sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die die vielen Weihnachtspakete abgeholt und ausgeliefert haben, ganz herzlich für Ihren großartigen Einsatz.
(Text: Harald Augustin/Geschäftsführer Kölner Tafel Stiftung)
Das Mittel gegen Einsamkeit: Der offene Gesellschaftsspiele-Abend
AktuellesFrüher belächelt – heute wertvoller denn je: Gesellschaftsspiele erleben eine wahre Renaissance. Was einst als altmodischer Zeitvertreib galt, wird heute als wichtiger Schlüssel gegen soziale Isolation und Einsamkeit wiederentdeckt. In einer Zeit, in der sich viele Menschen in digitale Welten flüchten, wächst das Bedürfnis nach echtem Miteinander – nach Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamer Freude.
Wenn digitale Spiele einsam machen
Zwar bieten Online-Games Unterhaltung und Ablenkung, doch das echte Gemeinschaftsgefühl bleibt oft auf der Strecke. Immer mehr Menschen spüren: Trotz virtueller Verbindungen fehlt das warme Lachen am Tisch, das Knistern der Spannung beim Würfeln oder das gemeinsame Jubeln beim Sieg. Ein Satz, den viele Eltern der Generation 30 heute hören, bringt es auf den Punkt: „Mama, ich kenne das gar nicht mehr – sich mit Freunden treffen, gemeinsam spielen und über die Woche reden. Das, was du mir mit leuchtenden Augen von früher erzählst, ist mir völlig fremd.“ Dabei war genau das früher selbstverständlich: Man traf sich regelmäßig zum Spieleabend, knabberte Salzstangen, trank Limo und spielte Canasta, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly. Und während die Karten flogen, wurden Geschichten erzählt, Sorgen geteilt und Freundschaften gefestigt. Heute erkennen immer mehr Menschen, wie wertvoll solche Momente sind. Zahlreiche soziale Einrichtungen, Nachbarschaftszentren und Vereine bieten inzwischen offene Gesellschaftsspiele-Abende an, für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Hier treffen sich Menschen, die Lust haben, wieder echte Verbindungen zu knüpfen, gemeinsam zu lachen und sich Zeit füreinander zu nehmen. Denn Gesellschaftsspiele verbinden Generationen. Ob Brettspiel, Kartenklassiker oder modernes Strategiespiel – Gesellschaftsspiele bringen Menschen zusammen, fördern Kommunikation, Teamgeist und gegenseitiges Verständnis. Sie sind ein einfaches, aber wirksames Mittel gegen Einsamkeit und fördern das, was in unserer hektischen, digitalen Welt oft verloren geht: echte Begegnungen. Fazit: Spielen macht glücklich – gemeinsam erst recht. Wer also merkt, dass der Alltag einsam geworden ist, sollte es einmal ausprobieren: Ein Abend voller Spiele, Gespräche und Gemeinschaft kann wahre Wunder wirken.
Bildung neu gedacht-Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“
AktuellesBildung neu gedacht: Die Rheinische Stiftung für Bildung verleiht den Rheinischen Bildungsplatz 2025 an Kölner Bildungsprojekt
Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ von codiviti education gUG verbindet Mensch, Natur und Technik in einem innovativen Bildungsmodell Köln, 17. Dezember 2025 – Die Rheinische Stiftung für Bildung hat den mit 5.000 Euro dotierten „RheBi-Preis“ verliehen. Unter dem diesjährigen Thema „Vereinbarkeit – Mensch, Natur, Technik“ würdigt der Preis ein herausragendes Projekt, das Bildung neu denken und auf beispielhafte Weise gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
Preisträger des Jahres 2025 ist das Projekt „Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ von codiviti education gUG das mit innovativen Ideen zeigt, wie Lernen, Nachhaltigkeit und digitale Kompetenz Hand in Hand gehen können. Mit praxisnahen Ansätzen und großem Engagement für Teilhabe schafft das Projekt Lernräume, in denen Technik zum Werkzeug wird – um die Natur zu entdecken, nachhaltig zu handeln und gemeinsam zu lernen.
„Dieses Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie digitale Bildung, Umweltbewusstsein und soziale Chancengleichheit miteinander verknüpft werden können – und erfüllt damit das diesjährige Schwerpunktthema in besonderer Weise.
In sozial benachteiligten Stadtteilen Kölns erhalten Grundschulkinder der vierten Klassen Zugang zu digitaler Bildung – und das auf spielerische und kreative Art. Sie programmieren kleine Roboter, die symbolisch Plastikmüll aus dem Meer entfernen. Dabei lernen sie nicht nur technische Grundlagen und logisches Denken, sondern erfahren auch, wie Technologie zum Schutz der Umwelt beitragen kann.
Der Ausschuss der Rheinischen Stiftung für Bildung zeigte sich besonders von der pädagogischen Qualität des Projekts beeindruckt. Ein hervorragender Betreuungsschlüssel ermöglicht individuelle Förderung, intensive Begleitung und echte Teilhabe. Lehrkräfte werden entlastet, Eltern aktiv einbezogen – und die Kinder erleben, dass sie selbst etwas bewirken können. Viele von ihnen erfahren erstmals, wie sich Erfolg anfühlt, wenn sie ihre Roboter stolz präsentieren oder eigene Ideen zum Umweltschutz entwickeln.
„Plastik im Meer – Ein Robi räumt auf“ beweist, dass Technik Brücken bauen kann – zwischen Mensch und Natur, zwischen Bildung und Verantwortung, zwischen heute und morgen.
Das Projekt macht deutlich: Zukunft wächst mit Wissen.“, sagt Barbara Heumann Projektleiterin Externe Förderungen.
Die feierliche Verleihung fand am 17.12.2025 statt. Um 14:00 Uhr wurde schließlich das Geheimnis gelüftet – das Gewinnerprojekt wurde bekanntgegeben. Weitere Informationen zum diesjährigen RheBi-Preisträger 2025 codiviti education gUG unter: www.codiviti.de
Hintergrund:
Seit 2019 vergibt die Rheinische Stiftung für Bildung jährlich den Rheinischen Bildungsplatz – kurz RheBi –, um Bildungsprojekte aus Köln und der Region zu würdigen, die mit Herzblut und Kreativität neue Lernräume schaffen. Im Fokus stehen dabei besonders Initiativen, die mit begrenzten Mitteln große Wirkung entfalten – oft unbemerkt von der Öffentlichkeit.
Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und der symbolischen Überreichung einer handgefertigten Miniaturholzbank – dem symbolischen „Rheinischen Bildungsplatz“ – verleiht die Stiftung den ausgezeichneten Projekten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die verdiente Aufmerksamkeit.
Über die Rheinische Stiftung für Bildung
Die Rheinische Stiftung für Bildung wurde 2005 gegründet und fördert praxisnahe, innovative Bildungsprojekte. Mit dem RheBi-Preis unterstützt sie gezielt kleinere Organisationen, die kreative Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln. Das Schwerpunkt-Thema 2025 legt den Fokus auf die Vereinbarkeit von Mensch, Natur und Technik, wobei jedes Jahr ein neues Thema gesetzt wird.
(Text: Ute Leesberg/Rheinische Stiftung für Bildung)
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