Die Bilanz ein Jahr nach dem Start der Mietwucher-App in Köln fällt alarmierend aus. In Köln ist der Druck auf Mieterinnen und Mieter in NRW-Vergleich besonders hoch: Bei knapp 70% der über 26.000 gemeldeten Fälle ist davon auszugehen, dass Vermieter gegen geltendes Recht verstoßen und entweder ordnungswidrig oder sogar illegal handeln. Bei jeder dritten Meldung besteht der Verdacht auf Mietwucher, einer Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete um mindestens 50 Prozent.
Mehr als 600 Verdachtsmeldungen wurden an die zuständige Stelle der Stadt übermittelt. Nach Auffassung der Fraktion Die Linke bleibt die Reaktion der Stadt jedoch unzureichend: Die Betroffenen erhalten bislang überwiegend automatisierte Antworten, die vor allem auf mögliche Konsequenzen eines Verfahrens mit dem Vermieter hinweisen. Nach Informationen, die der Fraktion aus April vorliegen, wurden lediglich neun Fälle von der Wohnungsaufsicht im Rahmen von Verfahren wegen des Verdachts auf Mietpreisüberhöhung geprüft.
Mit Blick auf die Entwicklungen erklärt Heiner Kockerbeck, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion:
,,Es kann nicht sein, dass Mieterinnen und Mieter eindeutig überhöhte Mieten zahlen und nicht aktiv von der Stadt davor geschützt werden. Frankfurt und andere Städte machen es vor: Sie eröffnen ein Verfahren, sie ordnen die Rückzahlung der zu viel gezahlten Mietbeträge an und verhängen Bußgelder. Was aber auch stimmt: Das Wohnungsamt braucht mehr Personal dafür.‘‘
Frankfurt zeigt, wie bereits heute erfolgreich überhöhte Mieten sanktioniert und gesenkt werden können. Das Frankfurter Wohnungsamt konnte seit 2020 über tausend Verfahren durchführen und damit Rückzahlungen von 330.330,59 € erreichen. Erst im vergangenen Monat wurde eine Mietrückzahlung in Höhe von rund 26.000 € an eine Wohngemeinschaft erwirkt.
Lea Reisner, MdB der Fraktion Die Linke, betont:
„Die bundesweite Nutzung der App zeigt: die Mietenkrise ist kein Problem einzelner Städte, sondern sie hat System und braucht endlich strukturelle Veränderungen. Wir brauchen einen bundesweiten Mietendeckel und Gesetze, die die dreisten Tricksereien auf dem Wohnungsmarkt beenden.‘‘
(Text: Die Linke)
Serenade des Rodenkirchener Kammerchors und – Orchesters
AktuellesKonzert am 13. Juli 2026 um 19.30 Uhr in der Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln (Rondorf).
Die Serenade des Rodenkirchener Kammerchors und – Orchesters geleitet uns in die Sommerpause.
Es erklingen Werke von Tippet, Beach, Price, Schütz, Bach, Distler, Bridge, Grieg und anderen. Neben dem Chor und Orchester sind auch Schülerinnen und Schüler der Musikschule Papageno mit dabei.
Ausführende: Rodenkirchener KammerChor und Orchester, Anna Goeke-Paganetti und Peter Stein (Leitung)
Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen
(diese Information haben wir vom Senioren Netzwerk Bayenthal erhalten.)
Open-Air-Konzert & Parkfest der Diakonie Michaelshoven 16.7.2026
AktuellesOpen-Air-Konzert & Parkfest am 16. Juli 2026 von 17:00 – 22:00 Uhr auf dem Campus der Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh Str., 50999 Köln
Freut euch auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein buntes Kinderprogramm für die ganze Familie. Für das leibliche Wohl sorgen wie gewohnt die Gastro-Partner.
Der Abend steht ganz im Zeichen des guten Zwecks: Alle Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie alle Spenden kommen der Stiftung „Einfach helfen“ und der Kampagne „Du bist wertvoll“ zugute.
Der Eintritt ist frei. Einlass ab 17 Uhr, Beginn Bühnenprogramm 18 Uhr, Ende 22 Uhr
Zur Info: Es stehen keine Parkplätze auf dem Gelände zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass auch die öffentlichen Parkflächen eine begrenzte Kapazität haben. Es wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad empfohlen. Krafträder jeglicher Art müssen vor dem Veranstaltungsgelände abgestellt werden. Das Veranstaltungsgelände ist nicht befahrbar.
Auch wird darum gebeten, auf das Mitbringen von eigenen Speisen und Getränken zu verzichten. Ebenfalls besteht ein Glasverbot auf dem gesamten Gelände. Hunde sind willkommen, aber an der Leine zu führen.
Klavierkonzert: Benefizveranstaltung Michael Yanovitsky, Pianist aus Philadelphia
AktuellesKlavierkonzert am 12. Juli 2026, 18:00 Uhr in der Evangelische Kirche Köln-Bayenthal, Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Eine Benefizveranstaltung in der Reformationskirche.
Michael Yanovitsky, Pianist aus Philadelphia, ist am Sonntag, 12. Juli, 18 Uhr, zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal und gibt ein Benefizkonzert.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kirche-bayenthal.de
Latin Summer Carnaval im Haus Schmitz 4.7.2026
AktuellesTrauercafé in St. Pius Zollstock
AktuellesTrauercafé in St. Pius am 10. Juli 2026 von 14:30 bis 16:30 Uhr
Ein Platz bleibt leer – alles wird anders – „Darüber spricht man nicht“-…. Hier können Sie erzählen, zuhören, weinen, lachen, schweigen oder mit uns ins Gespräch kommen. Sie entscheiden…
Das Trauercafé findet einmal im Monat freitags von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Pfarrheim von St. Pius statt (im Erdgeschoss, barrierefrei über den Pfarrgarten zu erreichen).
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ansprechpartnerin Gemeindereferentin Pia Odenhausen, Tel. 02232 – 48953, E-Mail: pia.odenhausen@erzbistum-koeln.de
Ferienprogramm: Die Trickfilmwerkstatt
AktuellesDrei Kölner Trickfilmer*innen und eine Musikerin werden zusammen mit 20 Kinder und Jugendliche (ab 8 Jahren) eine Woche lang gemeinsam Trickfilme herstellen.
Wir werden mit unterschiedlichsten Tricktechniken arbeiten: Stop-Trick, Legetrick, Pixilation, Leuchttisch……Eine lebensnahe, handlungsorientierte und geichzeitig lustvoll-kreative Auseinandersetzung mit dem Thema „Tiere und Pflanzen in Weiß“ in den Sommerferien 2026. Und daneben gibt es jeden Tag frisch gekochtes Mittagessen und einen grossen Garten, in dem bei gutem Wetter auch ein grosser Teil der Filmarbeiten stattfinden wird.
Veranstalter: Weißer Jugendzentrum, gefördert von: Weißer Rheinbogen Stiftung, Stadt Köln/Umweltbildung, Wir Helfen, Bürgervereinigung Rodenkirchen
Termin: 3.8.26 – 7.8.2026, jeweils 10 bis 15 Uhr
Anmeldung: kontakt@niky-bilder.de
Teilnahmegebühr: 100 Euro (ermäßigt: 60 Euro)
Volt Fraktion im Kölner Rat: Kein guter Kompromiss:Volt kritisiert Beschluss zu Sportplätzen in Parkstadt-Süd
AktuellesIm Ausschuss für Stadtentwicklung am 30.06.2026 wurde ein Beschluss zur Weiterplanung des Grüngürtel-Projekts Parkstadt Süd gefasst. Dies beinhaltete eine Entscheidung zur Nutzung des Areals nahe dem Südstadion.
Die Volt-Fraktion hatte innerhalb ihres Änderungsantrags einen Kompromissvorschlag (AN/0123/2026) eingebracht, der ein Kleinspielfeld für Fortuna Köln und ein weiteres Kleinspielfeld für die Öffentlichkeit mit ausreichender Begrünung vorsah. Im nun von der SPD eingebrachten und von CDU, SPD, FDP/KSG und Linken gefassten Beschluss (AN/0677/2025) wird die Bedeutung des Sporthof-Konzepts für die Vollendung des Inneren Grüngürtels nach Volt-Einschätzung nicht ausreichend berücksichtigt. Neben fehlender ökologischer Perspektive, bildet der Beschluss die Vielfalt der Bürgerinteressen nicht ab.
Jerry Dyllong, Sportpolitischer Sprecher Volt-Fraktion
„Mit dem nun gefassten Beschluss werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger leider nicht ausreichend berücksichtigt.
Die Schaffung von zwei Kleinspielfeldern für den Fußballverein Fortuna Köln e.V., die lediglich eine Mitnutzung durch die Öffentlichkeit außerhalb der Vereinszeiten beinhaltet, entspricht nicht der Idee eines Sporthofs als Ort der Bewegung, Begegnung und gemeinsamer Aktivität für alle.”
(Text: Volt Fraktion im Kölner Rat)
CDU im Landtagswahlkreis Köln I (Stadtbezirk Rodenkirchen und Neustadt-Süd) nominiert Oliver Kehrl mit 92,5 Prozent
AktuellesDie Mitglieder der CDU im Landtagswahlkreis Köln I (Stadtbezirk Rodenkirchen und Neustadt-Süd) haben Oliver Kehrl mit 92,5 Prozent der Stimmen als Kandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Kehrl setzte sich dabei deutlich gegen Arthur Karbowski durch.
An der Mitgliederversammlung nahmen rund 130 Mitglieder teil. Damit verzeichnete die CDU eine außergewöhnlich hohe Beteiligung und sprach dem ehemaligen Landtagsabgeordneten ein klares Vertrauensvotum aus. Kehrl hatte den Kölner Süden bereits von 2017 bis 2022 im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten.
„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Mitglieder und bedanke mich herzlich für die breite Unterstützung“, sagte Kehrl nach der Wahl. „Dieses Ergebnis ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich. Ich werde mit ganzer Kraft dafür arbeiten, das Direktmandat für den Kölner Süden 2027 wieder zu gewinnen und die Anliegen der Menschen vor Ort mit einer starken Stimme in Düsseldorf zu vertreten.“
Inhaltliche Schwerpunkte seiner Kandidatur sind die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, mehr Wohnungsbau, eine pragmatische Verkehrspolitik, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie mehr Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Mit der Nominierung startet Kehrl gemeinsam mit einem engagierten Team und großer Geschlossenheit in die Vorbereitung auf die Landtagswahl 2027. Ziel ist es, das Direktmandat im Kölner Süden wieder für die CDU zu gewinnen.
(Text: Oliver Kehrl)
SPD-Fraktion Köln: Kampf gegen Miet-Spekulanten: Ausweitung Sozialer Wohnschutz-Satzungen beschlossen
AktuellesDie antragstellenden Fraktionen fordern einen Kurswechsel in der Kölner Wohnungspolitik und bringen für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 30. Juni 2026 einen weitreichenden Antrag ein. Die Verwaltung soll beauftragt werden, das Instrument der Sozialen Erhaltungssatzung gemäß § 172 BauGB intensiver als bisher zu nutzen und auszuweiten, um Mieterinnen und Mieter in gefährdeten Veedeln wirksam vor Luxussanierungen und Verdrängung zu schützen.
Obwohl bereits das Stadtentwicklungskonzept (StEK) Wohnen im Jahr 2014 vorgab, Erhaltungssatzungen vermehrt als Instrument einer sozialorientierten Wohnungspolitik einzusetzen, verfügt Köln aktuell über gerade einmal drei aktive Gebiete. Zum Vergleich: Berlin schützt die soziale Mischung seiner Quartiere in 82 Gebieten (29 % der Bevölkerung), München in 36 Gebieten (22 %). Angesichts explodierender Mieten und drohender Verdrängung angestammter Mieterinnen und Mieter in Köln besteht hier akuter Handlungsbedarf.
Der Antrag beauftragt die Verwaltung, die Daten für insgesamt neun bereits identifizierte beziehungsweise von den Bezirksvertretungen vorgeschlagene Beobachtungsgebiete, darunter Deutz, Ehrenfeld West, Nippes, Humboldt-Vingst und Mülheim Nord, dringend zu aktualisieren. Für die vier Quartiere mit der höchsten Priorität müssen den Fachgremien konkrete Aufstellungsbeschlüsse vorgelegt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf städtebaulichen Großprojekten wie dem Deutzer Hafen oder dem ehemaligen Güterbahnhof Mülheim Nord, deren Aufwertungsprozesse massiv auf die umliegenden Bestandsviertel ausstrahlen.
Pascal Pütz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion sagt Mietspekulanten den Kampf an: „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie alteingesessene Kölnerinnen und Kölner aus ihren Veedeln verdrängt werden, weil Wohnraum zum Spekulationsobjekt wird. Während andere Großstädte das Instrument der Sozialen Erhaltungssatzung flächendeckend und erfolgreich nutzen, hinkt Köln meilenweit hinterher. Wir müssen jetzt präventiv handeln, besonders in den Vierteln, die an große Entwicklungsprojekte wie den Deutzer Hafen angrenzen. Wohnen in Köln muss für alle Einkommensschichten bezahlbar bleiben.“
(Text: SPD-Fraktion Köln)
DieLinke: Die Mietwucher-App der Linken deckt auf, was die Stadt nicht sehen will: Zwei von Drei Mieten in Köln sind überhöht
AktuellesDie Bilanz ein Jahr nach dem Start der Mietwucher-App in Köln fällt alarmierend aus. In Köln ist der Druck auf Mieterinnen und Mieter in NRW-Vergleich besonders hoch: Bei knapp 70% der über 26.000 gemeldeten Fälle ist davon auszugehen, dass Vermieter gegen geltendes Recht verstoßen und entweder ordnungswidrig oder sogar illegal handeln. Bei jeder dritten Meldung besteht der Verdacht auf Mietwucher, einer Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete um mindestens 50 Prozent.
Mehr als 600 Verdachtsmeldungen wurden an die zuständige Stelle der Stadt übermittelt. Nach Auffassung der Fraktion Die Linke bleibt die Reaktion der Stadt jedoch unzureichend: Die Betroffenen erhalten bislang überwiegend automatisierte Antworten, die vor allem auf mögliche Konsequenzen eines Verfahrens mit dem Vermieter hinweisen. Nach Informationen, die der Fraktion aus April vorliegen, wurden lediglich neun Fälle von der Wohnungsaufsicht im Rahmen von Verfahren wegen des Verdachts auf Mietpreisüberhöhung geprüft.
Mit Blick auf die Entwicklungen erklärt Heiner Kockerbeck, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion:
,,Es kann nicht sein, dass Mieterinnen und Mieter eindeutig überhöhte Mieten zahlen und nicht aktiv von der Stadt davor geschützt werden. Frankfurt und andere Städte machen es vor: Sie eröffnen ein Verfahren, sie ordnen die Rückzahlung der zu viel gezahlten Mietbeträge an und verhängen Bußgelder. Was aber auch stimmt: Das Wohnungsamt braucht mehr Personal dafür.‘‘
Frankfurt zeigt, wie bereits heute erfolgreich überhöhte Mieten sanktioniert und gesenkt werden können. Das Frankfurter Wohnungsamt konnte seit 2020 über tausend Verfahren durchführen und damit Rückzahlungen von 330.330,59 € erreichen. Erst im vergangenen Monat wurde eine Mietrückzahlung in Höhe von rund 26.000 € an eine Wohngemeinschaft erwirkt.
Lea Reisner, MdB der Fraktion Die Linke, betont:
„Die bundesweite Nutzung der App zeigt: die Mietenkrise ist kein Problem einzelner Städte, sondern sie hat System und braucht endlich strukturelle Veränderungen. Wir brauchen einen bundesweiten Mietendeckel und Gesetze, die die dreisten Tricksereien auf dem Wohnungsmarkt beenden.‘‘
(Text: Die Linke)