Unglaublich, was ein kleiner Kreis an wohlwollenden Karnevalisten in der letzten Session auf die Beine gestellt hat und jetzt im Frühling mit Stolz übergeben konnte. Die Kölschen Jecke für joode Zwecke zeigen nämlich Jahr für Jahr, was echte Herzenswärme bedeutet, und das auf wunderbar fröhliche, bunte und zutiefst berührende Weise. Mit ihren liebevoll gestalteten Motiv-Ansteckern zaubern sie nämlich nicht nur ein Lächeln in die Gesichter der Karnevalisten in der Altgemeinde Rodenkirchen, sondern bewegen auch Großes für den guten Zweck. Mit ihrem alljährlich aufgelegten Karnevals-Pin, welcher zugunsten von zwei mildtätigen Organisationen aufgelegt und in der Altgemeinde verkauft wird, wächst nämlich jede Session diese besondere Aktion weiter über sich hinaus: Denn mit Begeisterung werden die Pins getragen, mit Freude verschenkt und vor allem mit beeindruckender Großzügigkeit unterstützt. So kam in der letzten Session eine sensationelle Spendensumme zusammen, die direkt dort in gleichen Teilen aufgeteilt ankam, wo sie gebraucht wird – beim Kölsche Hätz, der Nachbarschaftshilfe im Stadtbezirk Rodenkirchen, sowie beim Förderverein herzkranker Kinder Köln e.V.

Was nämlich einst vielleicht klein begann, ist heute ein strahlendes Symbol für zuverlässigen Zusammenhalt, gezeigtes Mitgefühl und gelebte Nächstenliebe. Es ist genau diese unverwechselbare kölsche Herzlichkeit, die unsere Region so besonders macht. Hier im Stadtbezirk wird nämlich nicht nur gefeiert – hier wird füreinander eingestanden, geholfen und mit offenem Herzen und einem starken Gemeinschaftsgefühl gezeigt.

So setzte ein ganz besonderes Zeichen dieser Verbundenheit auch Familie Döhring, welche sich großzügig finanziell beteiligte. Als große Familie mit vielen Kindern wissen sie nur zu gut, wie wertvoll Zusammenhalt ist. Ihr außergewöhnliches Engagement war alles andere als selbstverständlich und genau deshalb wurde es auf besondere Weise gewürdigt: Am Tag der Scheckübergabe erhielten sie nämlich eine eigens für sie gestaltete Pin-Box, gefüllt mit allen 11 karnevalistischen Ansteckern der vergangenen Jahre. Eine Ehrung, die von Herzen kam und von Herzen verdient war.

Denn ohne Menschen wie sie, die sich großzügig zeigen, wäre all das nicht möglich gewesen. Dank dieser gemeinsamen Kraft konnten schließlich zwei Schecks überreicht werden, die staunen lassen: Jeweils unglaubliche 6.666 EUR – eine Zahl, die nicht nur beeindruckt, sondern Hoffnung schenkt – gingen an die Repräsentanten der wohltätigen Institutionen, welche diese mit viel Wertschätzung, hoher Achtung und großer Freude entgegennahmen. Denn auch für sie sind solch hohe Summen nicht an der Tagesordnung in heutiger Zeit. Mit dankbaren Worten und viel Respekt werden die Geldsummen nun Großartiges leisten, und die Kölschen Jecke für joode Zwecke sind sehr stolz darauf, ihnen auch für das nächste Jahr bereits eine Zusage der Unterstützung machen zu können. Denn mit einem neuen Jahr, kommt auch ein neuer Pin, welcher bereits mit Spannung erwartet wird. Doch dazu in einem späteren Bericht mehr. 

 

Kaufmännische/r Mitarbeiter/in Teil- o. Vollzeit für Handwerksbetrieb in 50996 gesucht für allgemeine Bürotätigkeiten, telefonische u. schriftliche Kundenbetreuung, Vorbereitung Buchhaltung. Kenntnisse Excel, Word, Outlook notwendig. Leistungsgerechtes Einkommen incl. Urlaubs- u. Weihnachtsgeld geboten. Zuschriften an: Hecker Haustechnik GmbH, Emil Hoffmann-Str. 7c, 50996 Köln, gerne auch Mail an: elke.hecker@heckerhaustechnik.de

Vortrag zum Thema Demenz 
Gut vorbereitet im Umgang mit Demenz: Informationen für Betroffene und Angehörige
Referentin: Stefanie Kolbe, gerontopsychiatrische
Fachberatung der Alexianer
Wann: Dienstag, 05.05.26, ab 15:30 bis 17 Uhr
Wo: Mietercafé der KBG
gegenüber der Bliesheimer Str. 3-7
Info: Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erforderlich, gültig nur mit Bestätigung.
Anmeldung: Inna Achmatow, T. 01520 9092612

Spannende Fragen beantworten, dabei ganz viel über die Natur lernen, zu guter Letzt einen Safe knacken und eine Urkunde nach Hause tragen – auf dem Weg dorthin noch eine Runde durch den Forstbotanischen Garten drehen – ist das nicht ein willkommenes Programm für einen Familienausflug oder einen Kindergeburtstag? 

Das ist seit Herbst vergangenen Jahres dank vieler Helferinnen und Helfer, wie der Initiative „Unternehmen engagiert in Köln“, möglich geworden. Das kostenlos nutzbare Angebot ist an der Industriestraße in Rodenkirchen auf der Rückseite des Schulgeländes der Freien Naturschulen Köln (fns:köln) frei zugänglich.

Der Naturerlebnispfad Köln ist Bestandteil eines umfangreichen natur- und umweltpädagogischen Schulkonzepts der fns:köln. Ursprünglich ging es darum, die lärmdurchlässige und nicht wirklich schöne Rückseite des Schulgeländes aufzuwerten. Daraus ist ein 130 Meter langer Naturerlebnispfad und gleichzeitig „Kölns größtes Insektenhotel“ entstanden.

Stück für Stück wurde eine Gabionen-Anlage in eine Trockenmauer mit weiteren Naturbereichen umgebaut. Damit wurde ein Lebensraum für Tierarten wie z.B. Eidechsen, Laufkäfer, Kröten und Spitzmäuse geschaffen. Die Trockenmauer wurde zusätzlich mit Insektenhotelelementen ausgestattet, damit auch weitere Insekten wie z.B. Grabwespen, Florfliegen oder Ohrenkneifer angelockt werden. 

Neben diesen ganzen positiven Effekten bietet der Naturerelbnispfad auch eine digitale Rallye, die über eine App genutzt werden kann. Es finden sich Infotafel und jede Menge Aufgaben zur Beantwortung der Fragen an dem Pfad. Fühlkästen, Klanginstrumente oder Einblicke über Kameras in Vogelbrutkästen gehören zum spannenden Programm der Rallye. Die Kinder der fns:köln stellen in den Schaukästen ihre Arbeiten zum Thema „Natur“ aus.

Ein weiteres Highlight ist der geliehene Bücherschrank der Initiative „Stiftung neuer Raum“ mit Lesematerial rund um die Themen „Tier und Natur#. Er ist von Schulseite und Strassenseite aus zugänglich und lebt vom Austausch. Hier ist eine weitere Brücke zu den Menschen des Viertels geschaffen worden. Eine gemütliche Bank neben dem Bücherschrank lädt zum Reinschnuppern in die Bücher und zum Austausch mit anderen Interessierten ein. 

Auch die Glückssteinwand erfreut sich schon einer regen Nutzung. Besucher sind herzlich eingeladen nach der Rallyeteilnahme einen Stein dort abzulegen und sich einen anderen mitzunehmen. Teilen und Tauschen wir unser Glück!
www.naturerlebnispfad-koeln.de

(Text:Nina Reda Freie Naturschule) 

 

Jetzt zum Saisonwechsel in den Frühling, stellen sich viele Familien wieder die legendäre Frage- wohin mit dem ganzen Kinderkram. Die Kinder sind aus den Sachen vom letzten Jahr viel zu schnell herausgewachsen, Spielsachen sind plötzlich nicht mehr altersgerecht und die Kartons stapeln sich. Auch platzt das Kinderzimmer aus allen Nähten und die Garage ist auch voll. Egal wie viele schöne Erinnerungen mit so manchem Teil verbunden ist, es muss weg, obwohl es noch sehr gut erhalten ist. Ein Trödelmarkt ist dafür großartig und jetzt im Frühling gibt es davon zahlreiche. In den verschiedenen Kindergärten und Schulen, auf dem Gelände des Friedenspark BAUI oder der Freifläche der WiSü, aber auch die Garagen-Flohmärkte und der Rheinflohmarkt unter der Südbrücke bieten sich förmlich dafür an. Überall wird dort jetzt wieder gemaggelt, getauscht und Secondhand verkauft, das füllt nicht nur die Tasche, sondern macht auch unglaublich Spaß. Auf unserer Internetseite werden nur wieder viele dieser uns eingereichten Termine sichtbar machen und wünschen Ihnen viel Spaß.

Das Wasser glitzert, das Paddel taucht ein und der Alltag bleibt einfach am Ufer zurück. So ist es auch bei den Wassersportfreunden 31 in der Uferstraße. 49 d; dort dreht sich nämlich alles um die Freude am Stand-Up-Paddling und Kanusport. Egal, ob du noch nie in einem Boot gesessen hast oder schon immer neugierig warst, wie es sich anfühlt, einmal auf dem Wasser zu stehen: Du bist herzlich willkommen! Der Kanuverein in Köln-Rodenkirchen freut sich nämlich, Menschen jeden Alters und jedes sportlichen Levels den Wassersport auf dem Rhein näherzubringen und das ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Spaß, Bewegung und guter Laune. In den Schnupperstunden im Frühling bekommst du darum eine entspannte Einführung und alle wichtigen Tipps direkt vom Trainer, damit du dich sicher fühlst und den Moment auf dem Rhein genießen kannst. Kanu, Paddel, Board und Schwimmwesten sowie Spritzdecke – alles wartet auf dich, wenn du dich bei Martina Rübhausen und Benjamin Wahlen unter schnupperpaddeln@wsf31de angemeldet hast. Oder du kommst am 1. Mai zum Tag der offenen Tür um 11 Uhr, dann gibt es nämlich zusätzlich noch jett zo Müffeler und zu süffele.

Verhandlungen über einen Doppelhaushalt 2027 / 2028

Die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SPD und Oberbürgermeister Torsten Burmester bekennen sich zu einer gemeinsamen Verantwortung für Köln und haben sich auf eine zukunftsfähige Verwaltungsstruktur und die Erarbeitung eines genehmigungsfähigen Doppelhaushaltes für die Jahre 2027 und 2028 und eine entsprechende mittelfristige Finanzplanung verständigt.

Um die finanzielle Eigenverantwortung der Stadt Köln zu erhalten und ein Haushaltssicherungskonzept zu vermeiden, ist eine Stabilisierung des städtischen Haushalts in der laufenden Ratsperiode unumgänglich. Köln steht ebenso wie viele andere Kommunen in NRW vor dramatischen finanziellen Herausforderungen: Steigende Investitionserfordernisse in die Infrastruktur, massiv anwachsende Ausgaben in zentralen kommunalen Handlungsfeldern und die Erwartung der Bürgerinnen und Bürger an eine leistungsfähige und effiziente Stadtverwaltung sind nicht mehr ausreichend gegenfinanziert.

Darüber hinaus ist es dringend erforderlich, die bestehende Verwaltungsstruktur weiterzuentwickeln und organisatorisch so aufzustellen, dass Entscheidungen schneller getroffen, Zuständigkeiten klarer gebündelt und vorhandene Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden können. Dabei kommt dem digitalen Fortschritt und dem Einsatz von KI eine zentrale Rolle zu. Es besteht eine gemeinsame Verständigung, dass nun ein Dreiklang aus Sparen, Erhalten und Stärken notwendig ist.

Die grundlegenden Leitlinien dabei sind, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern, für mehr Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen, den Wirtschaftsstandort Köln zu stärken und der Verantwortung für die Weiterentwicklung der Umwelt- und Klimaresilienz Kölns gerecht zu werden. Auf Grund der anstehenden Nachbesetzungen von zwei Beigeordnetenstellen in den nächsten Wochen war eine Verständigung über die zukünftige Verwaltungsstruktur kurzfristig erforderlich. Diesem Vorschlag haben die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SPD heute in den Fraktionssitzungen ebenso zugestimmt wie der Fortführung der Haushaltsverhandlungen über den Doppelhaushalt 2027 / 2028.

Die Neuordnung der Dezernate soll in zwei Schritten erfolgen. In einem ersten Schritt 2026 werden die Geschäftsbereiche der bisherigen Dezernate I, VI und IX neu geordnet und an den prioritären Aufgabenfeldern der nächsten Jahre ausgerichtet:

  • Das bisherige Dezernat I wird zu einem effizienten Verwaltungsdezernat weiterentwickelt, das wichtige Querschnittsämter der internen Verwaltungssteuerung (Personal- und Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Informationstechnik, strategisches Büroflächen-management) in dem Geschäftsbereich eines Dezernates vereint.
  • Mit der gleichzeitigen Schaffung eines neuen Dezernates IX zu einem Dezernat „Sicherheit, Ordnung und Recht“ wird das für eine Großstadt zentrale Thema Sicherheit auch organisatorisch in der Verwaltungsstruktur abgebildet und mit dem Amt für öffentliche Ordnung, dem Ausländeramt, der Berufsfeuerwehr sowie dem Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen zentral gebündelt.
  • Im Dezernat VI wird der bisherige Geschäftsbereich um die Themen Stadtentwicklung, Regionales und Wirtschaftsförderung ergänzt, sowie die Funktion eines „Stadtbaumeisters“ eingerichtet und so ein umfassend aufgestelltes Baudezernat geschaffen.

Im Rahmen eines zweiten Schrittes im Jahr 2028 wird die Anzahl der Fachdezernate auf acht reduziert und die jeweiligen Geschäftsbereiche in ihren Aufgabenschwerpunkten weiter geschärft:

  • Dezernat IV umfasst neben den bisherigen Zuständigkeiten für Bildung, Jugend und Sport auch die Themenbereiche Soziales (Sozialplanung, Sozialamt, Jobcenter) und Wohnen (Wohnungsamt).
  • Das 2026 neu strukturierte Dezernat IXerhält zusätzlich das Gesundheitsamt und wird umbenannt in Dezernat V „Sicherheit, Ordnung, Recht und Gesundheit“.

Der Oberbürgermeister nimmt darüber hinaus folgende politische Verständigung zur Kenntnis: Die Ratsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SPD werden im Rat rechtssichere Wahlverfahren beschließen. Sie sind sich darüber einig, bei der Besetzung der Beigeordnetenstellen folgenden Voten zu folgen:

  • bei Dezernat I „Allgemeine Verwaltung, Personal und Digitalisierung“ dem Votum der SPD-Fraktion,
  • bei Dezernat II „Finanzen und Gleichstellung“ dem Votum der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
  • bei Dezernat III „Mobilität“ dem Votum der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
  • bei Dezernat IV „Bildung, Jugend, Soziales, Sport und Wohnen“ dem Votum der SPD-Fraktion,
  • bei Dezernat V (zunächst: IX) „Sicherheit, Ordnung, Recht“ (und später zusätzlich „Gesundheit“) dem Votum der CDU-Fraktion,
  • bei Dezernat VI „Stadtentwicklung, Wirtschaft, Planen und Bauen“ dem Votum der CDU-Fraktion,
  • bei Dezernat VII „Kunst und Kultur“ dem Votum der CDU-Fraktion,
  • bei Dezernat VIII „Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften“ dem Votum der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Bei der Besetzung der Funktion der*des Stadtdirektors*in, welche 2026 erfolgen soll, werden sich die Fraktionen dem Vorschlag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN anschließen.

(Text:PI|Stadt Köln/Alexander Vogel)

Stadt Köln veröffentlicht Auswertung der Kölner Bautätigkeitstatistik 2025

Im Jahr 2025 wurden in Köln mehr Wohnungen baulich fertiggestellt als in den zehn Jahren zuvor. Die Zahl lag mit 4.623 mehr als zweieinhalbmal so hoch wie noch im Vorjahr (1.819 Baufertigstellungen im Jahr 2024) und fast doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel (2.537 Baufertigstellungen pro Jahr im Zeitraum 2016 bis 2024).

Jede neue Wohnung entlastet den Kölner Wohnungsmarkt und ist daher eine positive Nachricht. Sorge bereitet uns allerdings die rückläufige Zahl der Bauanträge. Mit dem Prozess ‚Köln baut bezahlbar‘ und dem Bauturbo wollen wir diesen Trend umkehren und bestmögliche Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass in Köln auch künftig tausende bezahlbare Wohnungen fertiggestellt werden,

sagt Oberbürgermeister Torsten Burmester.

Der starke Anstieg ist zum einen auf viele Wohnungsfertigstellungen in verschiedenen Großprojekten zurückzuführen, zum anderen auf eine hohe Zahl von neugeschaffenen Wohnungen im Rahmen von Umbaumaßnahmen. Die meisten Baufertigstellungen entfielen mit 1.386 Wohnungen (30 Prozent aller Baufertigstellungen im Jahr 2025) auf den Stadtbezirk Rodenkirchen.

Gleichzeitig hat sich die Zahl der baugenehmigten Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um rund 21 Prozent von 2.931 auf 2.323 (608) Wohnungen verringert. Die meisten im Jahr 2025 baugenehmigten Wohnungen waren Zwei- (34,6 Prozent) und Drei-Raum-Wohnungen (24,2 Prozent).

Aufgrund der gegenläufigen Entwicklungen von abnehmenden Genehmigungszahlen und steigenden Fertigstellungszahlen hat sich der Bauüberhang – das sind Wohnungen, für die eine Baugenehmigung vorliegt, die aber bis Ende 2025 noch nicht fertiggestellt wurden – um rund 24 Prozent von 10.308 auf 7.821 Wohnungen verringert. Von diesen 7.821 Wohnungen, die sich Ende 2025 im Bauüberhang befanden, waren fast zwei Drittel (65,9 Prozent) noch nicht im Bau, etwa ein Viertel (24,2 Prozent) im Rohbau und 9,9 Prozent im rohbaufertigen Zustand.

Der Bestand in Köln wuchs 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 4.090 Wohnungen auf 577.459 (plus 0,7 Prozent; Fertigstellungen abzüglich Abgänge). Rund 55 Prozent aller Wohnungen in Köln sind Drei- und Vier-Raum-Wohnungen (respektive 30,7 Prozent und 23,8 Prozent). Ein-Raum-Wohnungen machen knapp neun Prozent des Bestandes aus. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt rund 77 Quadratmeter.

Die Ergebnisse basieren auf den Meldungen zur Bautätigkeit, die vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik nach dem Hochbaustatistikgesetz erhoben und an das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) übermittelt werden. Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik liefert kleinräumige Auswertungen der Bautätigkeit für die Stadt Köln. Diese und weitere Eckwerte der Baustatistik werden als Datenblatt „Kölner Statistischen Nachrichten 7/2026: Wohnungsbau in Köln 2025“ vorgelegt. Zu weiteren Informationen im Ratsinformationssystem der Stadt Köln

(Text:PI/Stadt Köln/Maximilian Daum)

 

Am gestrigen Donnerstag hat der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren die Weichen für die Kölner Seniorenarbeit im Jahr 2026 gestellt. Die SPD-Ratsfraktion freut sich über die Mehrheit für die entsprechenden Verwaltungsvorlage, durch die insgesamt 2.822.188 Euro für die SeniorenNetzwerke fließen. Damit wird ein zentrales Angebot für ein selbstbestimmtes Älterwerden in der eigenen Wohnung gesichert.

 

Die nun beschlossenen Mittel dienen dazu, die bestehenden 65 Netzwerke nicht nur zu erhalten, sondern an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Besonders die Verdopplung der Servicestellen von vier auf acht markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt, um die zunehmende Zahl selbstorganisierter Netzwerke fachlich zu begleiten.

 

Mattis Dieterich, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt hierzu: „Wir haben die ganze Stadt im Blick und unterstützen die Stärkung der SeniorenNetzwerke aus voller Überzeugung, denn hier wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die SeniorenNetzwerke bringen Menschen zusammen, unterstützen im Alltag wo es notwendig ist, und sind ein wichtiger Baustein gegen Einsamkeit im Alter. Es ist ein wichtiges Signal, dass wir trotz angespannter Haushaltslage die Mittel für unser soziales Netz sichern.“

 

Die SPD-Fraktion betont die Notwendigkeit der vorgenommenen Anpassungen. Da viele Netzwerke nach der Aufbauphase in die Selbstorganisation übergehen, ist die verstärkte Unterstützung durch Servicestellen sowie das „Sonderbudget Räume“ für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort entscheidend.

 

Die wesentlichen Eckpunkte der Förderung für 2026:

 

  • Kompensation von Kostensteigerungen: Erhöhung des Ansatzes um 2 % zur Deckung gestiegener Personal- und Energiekosten.
  • Stärkung des Ehrenamts: Ausbau der fachlichen Begleitung, um die Nachhaltigkeit der ehrenamtlichen Strukturen zu garantieren.
  • Selbstbestimmtheit und Anschluss stärken: Die SeniorenNetzwerke sind ein wichtiges Mittel gegen Einsamkeit im Alter und für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.

 

„Für uns als SPD war es wichtig, dass die Auszahlung der Gelder noch im April erfolgt, um den Trägern und Netzwerken die nötige Planungssicherheit zu geben“, so Dieterich weiter. „Die SeniorenNetzwerke leisten Präventionsarbeit im besten Sinne: Sie steigern die Lebensqualität und verhindern Einsamkeit, bevor Pflegebedürftigkeit entsteht.“

 

Die Beschlussvorlage und alle Ergänzungen finden Sie hier: SessionNet | Verteilung der Fördermittel 2026 „SeniorenNetzwerke / Offene Altenarbeit“

(Text: Daniel Adler /SPD-Fraktion Köln)