Am Sonntag, 11.1., findet die dritte Kirche Kunterbunt im Kölner Süden in der Kirche St. Georg in Weiß statt. Um 15 Uhr geht es los und das Ende ist um 18.00 Uhr eingeplant. Kirche Kunterbunt ist wie bekannt ein ökumenischer und lebendiger Nachmittag für Groß und Klein. Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 12 Jahren mit ihren Mamas und Papas, Opas und Omas, Tanten, Onkels und wer auch immer sonst dabei sein mag. Kommt einfach vorbei und erlebt gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag. Pfarrer Simon Manderla (simon.manderla@ekir.de) freut sich, denn er möchte, dass die Kirche wieder ein Ort der Mitte ist.

Kirche Kunterbunt

Am Sonntag, 11.1., findet die dritte Kirche Kunterbunt im Kölner Süden in der Kirche St. Georg in Weiß statt. Um 15 Uhr geht es los und das Ende ist um 18.00 Uhr eingeplant. Kirche Kunterbunt ist wie bekannt ein ökumenischer und lebendiger Nachmittag für Groß und Klein. Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 12 Jahren mit ihren Mamas und Papas, Opas und Omas, Tanten, Onkels und wer auch immer sonst dabei sein mag. Kommt einfach vorbei und erlebt gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag. Pfarrer Simon Manderla (simon.manderla@ekir.de) freut sich, denn er möchte, dass die Kirche wieder ein Ort der Mitte ist.

Jung. Mutig. Anders: Eine außergewöhnliche Konzertreihe mit frischem Blick auf die Musikgeschichte
Überraschend, eigenwillig, eigensinnig – so präsentieren sich die Konzerte dieser Spielzeit. Die neue Reihe lädt ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise, bei der Bekanntes auf neue Weise erlebt und Vergessenes wieder zum Leben erweckt wird. Neben Meisterwerken großer Komponisten wie Mozart, Brahms, Ravel und Debussy steht auch zeitgenössische Musik im Fokus – spannend, experimentell und immer mit persönlicher Note. Was diese Konzertreihe besonders macht: Die Perspektive der Interpreten. Durchweg sehr junge Musikerinnen und Musiker – vielfach unter 30 – bringen ihre eigene Sichtweise, Energie und Ausdruckskraft ein. Ihre Interpretationen sind frisch, intensiv und oft unerwartet. Man könnte fast von einem „U30-Konzertprogramm“ sprechen – voller Emotion, Leidenschaft und Mut zur Eigenständigkeit. Freuen Sie sich auf eine Saison voller Überraschungen, bei der musikalische Vielfalt, künstlerische Tiefe und jugendlicher Esprit aufeinandertreffen. Erleben Sie klassische Musik neu – aufregend, anders und voller Leben. Alle Termine dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter Raderbergkonzert, da es zu jedem Konzert viel zu berichten gibt! Denn großartige Künstler betreten die Bühne mit lesenswerten Vitas, die wir leider in der Printausgabe aus Platzgründen nicht bringen können

Inklusion auf Spielplätzen – Spielen darf keine Frage der Möglichkeiten sein
Spielen ist ein Grundbedürfnis jedes Kindes – egal ob mit oder ohne Behinderung. Doch noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele Kinder mit Einschränkungen kaum möglich, an öffentlichen Spielplätzen teilzuhaben. Spielangebote für sie gab es höchstens in speziellen Einrichtungen – oft isoliert und nicht für gemeinsames Spielen mit anderen gedacht. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 3. Mai 2008 in Kraft trat, wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Inklusion ist ein Menschenrecht. Seitdem geht es nicht mehr nur darum, für Kinder mit Behinderung „mitzudenken“, sondern darum, Räume zu schaffen, in denen wirklich alle gemeinsam spielen, lachen und sich bewegen können. Mir wurde das erst bewusst, durch meine ehrenamtliche Patenschaft, eines kleinwüchsigen Mädchens und eines Jungen mit Down-Syndrom. Ein inklusiver Spielplatz ist nämlich ein Ort der Begegnung. Hier zählt nicht, was jemand nicht kann – sondern was gemeinsam möglich ist. Rampen statt Barrieren, Spielgeräte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tische zum Matschen für Kinder im Rollstuhl oder im Stehen und natürlich Wege zu den Spielgeräten – all das macht den Unterschied. Sand ist für manche Kinder nämlich ein Ausschlusskriterium. Auch sollte an Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen und an Menschen mit geistiger Behinderung gedacht werden. Dauert es auch noch einige Zeit, bis das Thema Inklusion in der Mitte der Gesellschaft und in den Köpfen von Planer und Entscheider ankommt, möchte ich gerne aktiv werden und rufe zu einer speziellen Spende bei der Weißer Rheinbogenstiftung auf, bei der ich im Beirat bin. Denn Inklusion bedeutet: Kein Kind bleibt außen vor. Jeder darf mitmachen. Und genau das sollte der Anspruch an jede Spielplatzplanung sein, wofür ich gerne seriös und zielorientiert sammeln möchte. Seien sie dabei: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de, Luise, Jimmy und Charlotte würden sich bestimmt freuen.

Marvicii vom jugendlichen DJ zur Kultfigur in der Musikszene
Wenn aus Träumen Wirklichkeit wird

Foto:privat

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Es wird Nacht in Köln und die Partyszene erwacht, dann beginnt für viele Menschen eine ganz besondere Zeit und Marvicii (35) ist oft nicht weit. Der gebürtige Zollstocker steht nämlich seit über 14 Jahren am Musikpult und hat in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt, was das Kölner Nachtleben zu bieten hat. Die Klapsmühle ist zwar seine Residenz, wo er Woche für Woche für volle Tanzflächen und großartige Nächte sorgt, doch findet man ihn auch auf der Bühne des Bootshauses, wo er bereits zum dritten Mal in Folge bei der beliebten Partyreihe „Alle küssen alle“ auflegte. Auch gehört er zu den TOP-DJs der Trash Pop-Party im Club Bahnhof Ehrenfeld (CBE), welche eine der bekanntesten Eventreihen der Stadt ist. Er sorgt mit einer Mischung aus 90ern, 00ern, Charts und Trash für eine unsagbare Stimmung und eine unvergessliche Zeit. So war er auch 2024 und 2025 der DJ auf dem RheinEnergie-Wagen beim CSD Köln sowie in den Mixx-Clubs in Bangkok und Pattaya sowie im F-Club Singapore. Seine Sets sind nämlich bekannt für richtig gute Musik, Spontanität, Witz und Energie – Marvicii legt nicht einfach nur auf, er moderiert, animiert und holt das Publikum jedes Mal ab. Wenn er das Mikro in die Hand nimmt, wird die Tanzfläche zur Erlebnisfläche und dafür wird er gefeiert. Marviciis Motto beschreibt ihn am besten: „Ich will, dass jeder Abend etwas Besonderes wird – dass die Leute Teil des Moments sind, mitsingen, mitschreien und mitspringen.“ Wir sind stolz auf den Jung aus dem Veedel und wünschen ihm für seine DJ-Performance weiterhin viel Erfolg.

Warum Langeweile, Leerlauf und Zeit so wichtig für Kinder sind

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft beginnt der Druck oft schon im Kleinkindalter. Wer kann als erstes laufen, sprechen oder den höchsten Turm bauen? Schon früh wird verglichen, gemessen und bewertet. Später, in der Schule, geht es nahtlos weiter: Viele Kinder können bereits lesen, schreiben oder sogar rechnen, bevor sie überhaupt eingeschult werden. Fremdsprachen, Musikunterricht und Sportvereine füllen die Nachmittage – der Terminkalender ist eng getaktet. Doch was gut gemeint ist, kann schnell zu viel werden. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Schulstress und Überforderung. Bauchschmerzen vor dem Zubettgehen, Appetitlosigkeit, Wutausbrüche oder plötzlicher Rückzug sind keine seltenen Begleiterscheinungen, sondern oft stille Hilferufe. Viele Eltern erkennen die Anzeichen nicht sofort, denn Stress zeigt sich bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Wenn der Alltag voller Aufgaben, Erwartungen und Verpflichtungen steckt, bleibt kaum Raum zum Atmen – geschweige denn zum Träumen. Dabei ist genau dieser Freiraum so wichtig. Kinder brauchen Langeweile, Leerlauf und Zeit. Denn erst wenn sie nicht ständig beschäftigt sind, können sie kreativ werden, ihre Fantasie entfalten und wirklich bei sich ankommen. Aus Langeweile entstehen oft die besten Ideen – sie ist ein Motor für Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Nur wer auch mal nichts tut, lernt, mit sich selbst zurechtzukommen, Gedanken zu sortieren und innere Ruhe zu finden. Natürlich kann positiver Stress Kinder auch beflügeln: Er spornt an, stärkt das Selbstbewusstsein und führt zu Erfolgserlebnissen. Doch zu viel Druck, zu hohe Erwartungen und ein zu voller Terminkalender treiben sie schnell an ihre Grenzen. Wenn Kinder keine Pausen mehr haben, verlieren sie die Freude am Lernen – und manchmal auch an sich selbst. Deshalb brauchen Kinder Zeit – echte, unverplante Zeit. Zum Spielen, zum „Abhängen“, und zum Treffen mit Freunden. Denn nur wer auch mal nichts muss, kann lernen, was wirklich zählt: sich selbst zu spüren, die Welt mit Neugier zu entdecken und das Leben mit Freude zu genießen.