Kölner StadtteilLiebe – Magazin für das Stadtgebiet Rodenkirchen

Sechs Konzerte, sechs außergewöhnliche musikalische Begegnungen und eine Saison voller Entdeckungen: Die Raderbergkonzerte im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln auf dem Raderberggürtel 40 laden 2026/27 dazu ein, Musik immer wieder neu zu erleben. Junge Künstlerinnen und Künstler treffen auf renommierte Ensembles, historische Klangwelten begegnen der Musik unserer Gegenwart, und unterschiedlichste Kulturen, Epochen und musikalische Handschriften verbinden sich zu einer faszinierenden Konzertreihe in unserem Stadtgebiet. Es sind Abende für neugierige Ohren – überraschend, inspirierend, virtuos und voller Leben.

Unter dem Leitgedanken von Grenzgängern und Grenzsprengern führt die neue Spielzeit durch ganz unterschiedliche musikalische Welten. Sie erzählt von Komponistinnen, deren Musik neu entdeckt werden will, von einem außergewöhnlichen Hof im Rom des Barock, von jungen Solistinnen und Solisten auf dem Weg zu einer großen Karriere, von einer vielfältigen musikalischen Gegenwart Nordamerikas, von tänzerischer Lebensfreude und schließlich von einer Musik, die Grenzen überhaupt nicht mehr kennt. Es lohnt sich also einmal auf die Internetseite des Deutschlandfunks zu schauen.

Den Auftakt macht am 13. Oktober 2026 das ChorWerk Ruhr mit seinem Programm „She“. Das vor mehr als 25 Jahren im Ruhrgebiet gegründete Vokalensemble zählt heute zu den deutschen Spitzenchören und widmet seinen Abend den Stimmen großer Komponistinnen. Hildegard von Bingen, Maddalena Casulana, Barbara Strozzi, Fanny Hensel, Florence B. Price, Clara Schumann, Imogen Holst und Nana Forte stehen für eine beeindruckende musikalische Vielfalt über die Jahrhunderte hinweg. Im Mittelpunkt steht Caroline Shaws faszinierende „Partita for 8 Voices“, die ChorWerk Ruhr bereits zur europäischen Erstaufführung gebracht hat. Ein Konzert, das Musikgeschichte hörbar macht und zugleich den Blick weit nach vorn richtet.

Am 17. November 2026 öffnet sich dann mit Concerto Köln eine ganz andere Klangwelt: „Musik am Hof der Christina von Schweden“ führt nach Rom und in eine Zeit, in der die ehemalige schwedische Königin an ihrem Hof Musikerpersönlichkeiten von Rang und Namen versammelte. Werke von Händel, Scarlatti, Corelli, Valentini, Castrucci und weiteren Meistern des Barock lassen jene musikalische Avantgarde lebendig werden, die einst am Hof der außergewöhnlichen Königin erklang. Concerto Köln, das in der Saison 2025/26 sein 40-jähriges Jubiläum feierte, bringt diese faszinierende Epoche mit historisch informierter Aufführungspraxis und unverwechselbarer Energie zum Leuchten.

Ein besonderes Versprechen für junge, leidenschaftliche Kammermusik ist dann das 3. Raderbergkonzert am 8. Dezember 2026 mit den Jungen Solisten der Kronberg Academy. Im Zentrum steht die amerikanische Pianistin Anna Han, die gemeinsam mit ihren Mitstudentinnen und Mitstudenten ein eigens für Köln konzipiertes Programm zusammengestellt hat. Schnittke trifft auf Bach, Chausson auf César Franck, Hugo Wolf auf Constantin Silvestri und Coleridge-Taylor Perkinson. Musik aus Deutschland, Frankreich, Rumänien, Russland und den USA verbindet sich zu einem Abend voller Intensität, Überraschungen und jugendlicher Energie. Hier ist musikalische Zukunft unmittelbar zu erleben – Künstlerinnen und Künstler, die ihren eigenen Weg suchen und dabei schon heute mit bemerkenswerter Ausdruckskraft überzeugen.

Am 19. Januar 2027 folgt dann mit dem Poiesis Quartet ein Ensemble, das musikalische Grenzen auf besondere Weise überschreitet. Das kanadische Streichquartett mit Sarah Ying Ma, Coco Mi, Jasper de Boor und Drew Dansby präsentiert unter dem Titel „A better world“ die lebendige migrantische Musikkultur Nordamerikas. Werke von Michi Wiancko, Coleridge-Taylor Perkinson, Jeff Scott und Kevin Lau zeigen moderne Klassik als Schmelztiegel unterschiedlichster kultureller Erfahrungen. Der Name Poiesis verweist auf das kreative Erschaffen von etwas Neuem – und genau davon erzählt dieser Konzertabend: von einer Musik, die aus Begegnung entsteht und unterschiedliche Stimmen zu einer gemeinsamen Sprache verbindet.

Der 16. Februar 2027 gehört dem Gugg Piano Duo, das mit zwei Klavieren und großer Spielfreude durch Europas Klangräume reist. Franz Schubert, Henri Dutilleux, Germaine Tailleferre und Bohuslav Martinů führen schließlich zu Igor Strawinskys berühmtem „Petruschka“. Schaubuden, Artisten, Musikanten und tanzende Puppen erwachen musikalisch zum Leben – ein Konzert voller Bewegung, Farbe und Fantasie. Das tschechisch-österreichische Duo, das von 2026 bis 2028 als BBC New Generation Artist gefördert wird, verbindet Virtuosität mit einer ganz eigenen Lust am musikalischen Erzählen.

Zum großen Finale am 9. März 2027 heißt es dann: „Tänze ohne Grenzen“. Das Blechbläserensemble Salaputia Brass nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Tanzgeschichte – von der Renaissance über Romantik und klassische Moderne bis zum Jazz. Paul Dukas, Tielman Susato, Leonard Bernstein, Béla Bartók, Anthony DiLorenzo, Duke Ellington, Enrique Crespo und Peter Tschaikowsky stehen für eine musikalische Weltreise zwischen Europa und Amerika. Salaputia Brass, 2007 aus dem Bundesjugendorchester hervorgegangen, verbindet technische Brillanz mit Spielfreude und lässt im letzten Konzert der Saison noch einmal alle Grenzen verschwimmen.

Damit erzählen die Raderbergkonzerte 2026/27 eine große Geschichte über die Kraft der Musik: Sie bewahrt Erinnerung und wagt zugleich Neues. Sie bringt Menschen und Kulturen zusammen, lässt längst vergessene Stimmen wieder hörbar werden und gibt jungen Künstlerinnen und Künstlern Raum, ihre eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Vom Vokalensemble bis zum Blechbläserensemble, vom Barockorchester bis zum Streichquartett, vom Klavierduo bis zu den jungen Solistinnen und Solisten der Kronberg Academy – jedes Konzert eröffnet eine eigene Welt.

Vielleicht ist genau das die besondere Magie der Raderbergkonzerte: Man weiß nie ganz, was einen erwartet. Aber man darf sicher sein, etwas zu entdecken. Einen neuen Klang. Einen unbekannten Namen. Eine überraschende Verbindung. Oder ein vertrautes Werk, das plötzlich ganz anders klingt.

Sechs Abende, sechs musikalische Reisen und eine gemeinsame Einladung: Kommen Sie ins Konzert, hören Sie mit offenen Ohren – und lassen Sie sich überraschen.

Die Raderbergkonzerte finden im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln auf dem Raderberggürtel 40 Beginn jeweils um 20 Uhr statt. Das Abonnement für alle sechs Konzerte kostet übrigens 70 Euro ohne weitere Gebühren, Einzelkarten kosten 15 Euro, ermäßigt 12 Euro für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Köln-Pass-Inhaber. Weitere Information dazu sind auf deutschlandfunk.de/veranstaltungen zu finden.

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Plakat Handykurse für Senioren des SeniorenNetzwerks Rondorf im St. Hedwig Hospiz
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Zahnarztpraxis Tobias Fuchte Rodenkirchen – Anzeige für Zahnheilkunde

Karies soll den Zähnen nichts mehr anhaben können: Tobias Fuchte und sein Team bieten in ihrer Praxis für Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie ein umfassendes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten – von der Prophylaxe über die professionelle Zahnreinigung bis zu Keramikkronen mit Cerec, ästhetischer Zahnmedizin, Parodontitis-Behandlung und Implantaten. Man freut sich nämlich auf Ihren Besuch und berät Sie gerne. Die Praxis finden Sie an der Kirchstraße 1-3 in 50996 Köln, telefonisch erreichbar unter 0221 39 25 80. Jetzt einen Termin vereinbaren – mehr unter www.zahnarzt-fuchte.de. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins finden Sie auf unserer Startseite.

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Einladung zum Netzwerktreffen der Kölner StadtteilLiebe am 26. November 2026 von 12 bis 14 Uhr im Hotel Begardenhof, Köln-Rodenkirchen

Ein gutes Gespräch kann der Anfang von etwas Neuem sein. Am 26. November lädt die Kölner StadtteilLiebe wieder zum Netzwerktreffen ein. Menschen aus Unternehmen, Vereinen, Initiativen und der Politik im Stadtgebiet Rodenkirchen kommen zusammen, lernen einander kennen und geben ihren Ideen und ihrer Arbeit ein Gesicht.

Wir freuen uns auf eine freundliche Runde, in der Sie neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und vielleicht schon den nächsten gemeinsamen Schritt entdecken. Denn zusammen ist Vieles möglich.

Wann und wo?

Donnerstag, 26. November 2026, von 12 bis 14 Uhr
Hotel Begardenhof, Brückenstraße 41, 50996 Köln

Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro pro Person zuzüglich Getränke.

So melden Sie sich an

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0178 20 40 50 6 oder per E-Mail an mail@koelner-stadtteilliebe.de an.

Wir freuen uns darauf, Sie beim Netzwerktreffen zu sehen.

Ihre Ute Schmidt

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Wochen-Schlemmer-Karte vom 5. bis 9. Oktober im Quetsch, Rodenkirchener Brauhaus, mit Tagesgerichten und Preis

Mittags schlemmen im Rodenkirchener Brauhaus: Vom 5. bis 9. Oktober lädt die Quetsch Sie jeweils bis 16:00 Uhr zur Wochen-Schlemmer-Karte ein. Natürlich gilt tagsüber auch die reguläre Speisekarte. Alle Gerichte und den Preis finden Sie auf der Karte.

Wochen-Schlemmer-Karte vom 5. bis 9. Oktober 2026

Montag bis Freitag stehen Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln, Kasseler Nacken mit Semmelknödel und bayrischem Kraut sowie eine mit Käse überbackene Spätzlepfanne mit Kürbis zur Wahl.

Am Leber-Dienstag gibt es zusätzlich frische Kalbsleber „Berliner Art“, rosa gebraten, mit Schmelzzwiebeln, Kartoffelstampf und karamellisierten Apfelspalten. Am Fisch-Freitag kommt Flammkuchen mit Dillcreme und Eismeergarnelen dazu.

Die Gerichte kosten jeweils 11,90 Euro und sind bis 16 Uhr erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die reguläre Speisekarte gilt auch tagsüber.

Wer mittags wenig Zeit hat, kann seinen Speisenwunsch zwischen 10 und 11:30 Uhr mit der gewünschten Ankunftszeit vorbestellen. Dazu empfiehlt die Quetsch einen frischen kleinen Beilagensalat.

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Plakat Café International mit Länderflaggen und Kaffeetassen in der Villa AWO in Rodenkirchen

Das Café International ist ein Ort für alle Kulturen und Sprachen. Ob Sie gezielt eine andere Sprache sprechen möchten, Ihr Deutsch verbessern wollen oder einfach Lust auf nette Nachbarn, guten Kaffee und tolle Gespräche in Köln-Rodenkirchen haben: Kommen Sie vorbei!

Das Café International findet jeweils sonntags von 14:30 bis 16:00 Uhr in der Villa AWO (Erdgeschoss), Walther-Rathenau-Straße 9, statt. Die nächsten Termine sind der 11. Oktober, der 8. November und der 13. Dezember 2026. Ansprechpersonen sind Tanja Fey und Peter Larsen; Fragen richten Sie gern per E-Mail an gemeinsamsindwirstaerker@awo-koeln.de.

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Die Kirche geht neue Wege und das merkt man überall. Ein klassisches Konzert in der Marienburg, Livemusik, Comedy und Lounge-Atmosphäre in Sürth sowie ein Mitsingkonzert in der Südstadt. Musik in der Kirche einmal anders, das präsentiert auch Church Rocking am 4.10. um 17 Uhr in St. George in Köln-Weiß, und jeder, der einmal da war, weiß: Das sind immer ganz besondere Konzerte. Dann hat die Kirche nämlich eine ganz andere Bestuhlung, eine außergewöhnliche Beleuchtung und ein sehr gemischtes Publikum. Denn die Konzerte sind modern, außergewöhnlich und zeigen, dass eine Querflöte sehr wohl zu einer E-Gitarre passt. Auch hat jedes Konzert immer ein Thema, das Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Darum ist es immer sehr voll, weil die Besucher immer wiederkommen und meistens noch jemanden mitbringen.

Diesen Artikel finden Sie in unserer Herbstausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

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Plakat Digital Fit: Handy-Kurs und offene Sprechstunde in der Villa AWO, Rodenkirchen

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Sechs Konzerte, sechs außergewöhnliche musikalische Begegnungen und eine Saison voller Entdeckungen: Die Raderbergkonzerte im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln auf dem Raderberggürtel 40 laden 2026/27 dazu ein, Musik immer wieder neu zu erleben. Junge Künstlerinnen und Künstler treffen auf renommierte Ensembles, historische Klangwelten begegnen der Musik unserer Gegenwart, und unterschiedlichste Kulturen, Epochen und musikalische Handschriften verbinden sich zu einer faszinierenden Konzertreihe in unserem Stadtgebiet. Es sind Abende für neugierige Ohren – überraschend, inspirierend, virtuos und voller Leben.

Unter dem Leitgedanken von Grenzgängern und Grenzsprengern führt die neue Spielzeit durch ganz unterschiedliche musikalische Welten. Sie erzählt von Komponistinnen, deren Musik neu entdeckt werden will, von einem außergewöhnlichen Hof im Rom des Barock, von jungen Solistinnen und Solisten auf dem Weg zu einer großen Karriere, von einer vielfältigen musikalischen Gegenwart Nordamerikas, von tänzerischer Lebensfreude und schließlich von einer Musik, die Grenzen überhaupt nicht mehr kennt. Es lohnt sich also einmal auf die Internetseite des Deutschlandfunks zu schauen.

Den Auftakt macht am 13. Oktober 2026 das ChorWerk Ruhr mit seinem Programm „She“. Das vor mehr als 25 Jahren im Ruhrgebiet gegründete Vokalensemble zählt heute zu den deutschen Spitzenchören und widmet seinen Abend den Stimmen großer Komponistinnen. Hildegard von Bingen, Maddalena Casulana, Barbara Strozzi, Fanny Hensel, Florence B. Price, Clara Schumann, Imogen Holst und Nana Forte stehen für eine beeindruckende musikalische Vielfalt über die Jahrhunderte hinweg. Im Mittelpunkt steht Caroline Shaws faszinierende „Partita for 8 Voices“, die ChorWerk Ruhr bereits zur europäischen Erstaufführung gebracht hat. Ein Konzert, das Musikgeschichte hörbar macht und zugleich den Blick weit nach vorn richtet.

Am 17. November 2026 öffnet sich dann mit Concerto Köln eine ganz andere Klangwelt: „Musik am Hof der Christina von Schweden“ führt nach Rom und in eine Zeit, in der die ehemalige schwedische Königin an ihrem Hof Musikerpersönlichkeiten von Rang und Namen versammelte. Werke von Händel, Scarlatti, Corelli, Valentini, Castrucci und weiteren Meistern des Barock lassen jene musikalische Avantgarde lebendig werden, die einst am Hof der außergewöhnlichen Königin erklang. Concerto Köln, das in der Saison 2025/26 sein 40-jähriges Jubiläum feierte, bringt diese faszinierende Epoche mit historisch informierter Aufführungspraxis und unverwechselbarer Energie zum Leuchten.

Ein besonderes Versprechen für junge, leidenschaftliche Kammermusik ist dann das 3. Raderbergkonzert am 8. Dezember 2026 mit den Jungen Solisten der Kronberg Academy. Im Zentrum steht die amerikanische Pianistin Anna Han, die gemeinsam mit ihren Mitstudentinnen und Mitstudenten ein eigens für Köln konzipiertes Programm zusammengestellt hat. Schnittke trifft auf Bach, Chausson auf César Franck, Hugo Wolf auf Constantin Silvestri und Coleridge-Taylor Perkinson. Musik aus Deutschland, Frankreich, Rumänien, Russland und den USA verbindet sich zu einem Abend voller Intensität, Überraschungen und jugendlicher Energie. Hier ist musikalische Zukunft unmittelbar zu erleben – Künstlerinnen und Künstler, die ihren eigenen Weg suchen und dabei schon heute mit bemerkenswerter Ausdruckskraft überzeugen.

Am 19. Januar 2027 folgt dann mit dem Poiesis Quartet ein Ensemble, das musikalische Grenzen auf besondere Weise überschreitet. Das kanadische Streichquartett mit Sarah Ying Ma, Coco Mi, Jasper de Boor und Drew Dansby präsentiert unter dem Titel „A better world“ die lebendige migrantische Musikkultur Nordamerikas. Werke von Michi Wiancko, Coleridge-Taylor Perkinson, Jeff Scott und Kevin Lau zeigen moderne Klassik als Schmelztiegel unterschiedlichster kultureller Erfahrungen. Der Name Poiesis verweist auf das kreative Erschaffen von etwas Neuem – und genau davon erzählt dieser Konzertabend: von einer Musik, die aus Begegnung entsteht und unterschiedliche Stimmen zu einer gemeinsamen Sprache verbindet.

Der 16. Februar 2027 gehört dem Gugg Piano Duo, das mit zwei Klavieren und großer Spielfreude durch Europas Klangräume reist. Franz Schubert, Henri Dutilleux, Germaine Tailleferre und Bohuslav Martinů führen schließlich zu Igor Strawinskys berühmtem „Petruschka“. Schaubuden, Artisten, Musikanten und tanzende Puppen erwachen musikalisch zum Leben – ein Konzert voller Bewegung, Farbe und Fantasie. Das tschechisch-österreichische Duo, das von 2026 bis 2028 als BBC New Generation Artist gefördert wird, verbindet Virtuosität mit einer ganz eigenen Lust am musikalischen Erzählen.

Zum großen Finale am 9. März 2027 heißt es dann: „Tänze ohne Grenzen“. Das Blechbläserensemble Salaputia Brass nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Tanzgeschichte – von der Renaissance über Romantik und klassische Moderne bis zum Jazz. Paul Dukas, Tielman Susato, Leonard Bernstein, Béla Bartók, Anthony DiLorenzo, Duke Ellington, Enrique Crespo und Peter Tschaikowsky stehen für eine musikalische Weltreise zwischen Europa und Amerika. Salaputia Brass, 2007 aus dem Bundesjugendorchester hervorgegangen, verbindet technische Brillanz mit Spielfreude und lässt im letzten Konzert der Saison noch einmal alle Grenzen verschwimmen.

Damit erzählen die Raderbergkonzerte 2026/27 eine große Geschichte über die Kraft der Musik: Sie bewahrt Erinnerung und wagt zugleich Neues. Sie bringt Menschen und Kulturen zusammen, lässt längst vergessene Stimmen wieder hörbar werden und gibt jungen Künstlerinnen und Künstlern Raum, ihre eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Vom Vokalensemble bis zum Blechbläserensemble, vom Barockorchester bis zum Streichquartett, vom Klavierduo bis zu den jungen Solistinnen und Solisten der Kronberg Academy – jedes Konzert eröffnet eine eigene Welt.

Vielleicht ist genau das die besondere Magie der Raderbergkonzerte: Man weiß nie ganz, was einen erwartet. Aber man darf sicher sein, etwas zu entdecken. Einen neuen Klang. Einen unbekannten Namen. Eine überraschende Verbindung. Oder ein vertrautes Werk, das plötzlich ganz anders klingt.

Sechs Abende, sechs musikalische Reisen und eine gemeinsame Einladung: Kommen Sie ins Konzert, hören Sie mit offenen Ohren – und lassen Sie sich überraschen.

Die Raderbergkonzerte finden im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln auf dem Raderberggürtel 40 Beginn jeweils um 20 Uhr statt. Das Abonnement für alle sechs Konzerte kostet übrigens 70 Euro ohne weitere Gebühren, Einzelkarten kosten 15 Euro, ermäßigt 12 Euro für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Köln-Pass-Inhaber. Weitere Information dazu sind auf deutschlandfunk.de/veranstaltungen zu finden.