Am 20. Februar 2026 erwartet Musikliebhaber in Köln-Rodenkirchen ein ganz besonderes Highlight, für 10 € Eintritt und mit verbindlicher Anmeldung: Ein ausgewähltes Trio des renommierten Gürzenich Orchesters Köln gastiert nämlich im ASB Service Wohnen, Ringstraße 28, und bringt klassische Musik auf höchstem Niveau in herzlicher Atmosphäre direkt ins Veedel. Das Ensemble, bestehend aus Querflöte, Viola und Harfe, bietet ein klanglich außergewöhnliches und fein aufeinander abgestimmtes Musikerlebnis. Moderiert wird das Konzert von Marieke Bröckers, die mit charmanten Einblicken durch das abwechslungsreiche Programm führt. Vor dem Konzert lädt ein Sektempfang von 14 bis 15 Uhr zum Ankommen und Austauschen ein. Der Konzertbeginn ist um 15:30 Uhr geplant für das ca. 50 Minuten Konzert.

Das musikalische Programm ist ebenso vielseitig wie inspirierend – mit Werken von:

Mel Bonis: Scènes de la forêt: Pour Artémis

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

Zoltán Kodály: Kindertänze

Jacques Ibert: Deux Interludes – Andante espressivo / Allegro vivo

Astor Piazzolla: Libertango

Abgerundet wird das Konzert durch ein gemeinsames Mitsinglied, das die Verbindung zwischen Künstler und Publikum auf besondere Weise stärkt.

Erleben Sie einen musikalischen Nachmittag voller Emotion, Eleganz und Klangvielfalt

Geplante Schließung der Katholischen Hauptschule am Rhein:

Weil der Investor des Gymnasium Neustadt-Nord inzwischen eine viel zu hohe Miete verlangt, soll für einen neunen Standort des Gymnasiums die Katholische Hauptschule am Rhein geschlossen werden. 

Die schulpolitische Sprecherin der Linken, Eva Caspers, kommentiert das:

„Es ist viel zu riskant, grundlegende kommunale Aufgaben wie den Schulbau an Investoren zu delegieren. Nun stehen die Beteiligten vor einem Scherbenhaufen. Die Hauptschule ist mit ihrer kurzfristigen Schließung nicht einverstanden und das Gymnasium ist mit zwei Teilstandorten schlecht organisiert.“

Eva Caspers führt weiter aus:

„Zugunsten einer Gesamtschule wollte die Mehrheit des Rates bereits zweimal die schlechtbesuchte Hauptschule in Neubrück nicht schließen. Aber wenn ein Gymnasium Platz braucht, ist es auf einmal kein Problem mehr, genau das zu tun. Das ist ein Doppelstandard, der soziale Ungleichheiten reproduziert. Viele Schüler*innen der Hauptschule am Rhein pendeln jetzt schon aus anderen Bezirken. Daher erscheint es uns am sinnvollsten, rechtsrheinisch eine kleine Gesamtschule zu gründen, um die Innenstadt zu entlasten. Dafür empfehlen wir – mal wieder – den Standort Neubrück.“

(Fraktion die Linke im Rat der Stadt Köln)

Trotz intensiver Bemühungen um eine Umplanung wird die Stadt Köln bereits morgen über 20 u.a. Großbäume an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall fällen, um Platz für zwei Interimscontainerbauten zu schaffen. Es gelang damit nicht, die Bäume zu retten, obwohl sie auf denkmalgeschützten Grünflächen stehen.

Diese Bäume prägen die Außenwirkung der beiden Schulen, wie auch die Ulrichpforte und des Kartäuserwalls. Sie verschatten zudem in den Sommermonaten die Pausenfreifläche, wie die nicht klimatisierten Unterrichtsräume.

Die Fällungen sind zudem besonders problematisch, da die Container lediglich für die etwa zweijährige Dauer der Kernsanierung des Schulgebäudes benötigt werden. Wir sehen das genau wie die dagegen protestierenden Schüler*innen und die vielen Anwohner*innen, als einen unverhältnismäßigen Eingriff in das lokale Mikroklima und die Lebensqualität vor Ort.

Die Grünen der Bezirksvertretung Innenstadt kritisieren, dass hier kurzfristige Lösungen Vorrang vor klimagerechter und zukunftsorientierter Planung erhalten. „Es ist ein fatales Signal, wenn für eine Übergangszeit von nur zwei Jahren wertvolle Großbäume geopfert werden – gerade an einem Standort, an dem junge Menschen für das Bau- und Holzhandwerk ausgebildet werden. Hier hätte die Stadt ein Zeichen für nachhaltige Lösungen setzen müssen“, betont die Bezirksbürgermeisterin Innenstadt, Julie Cazier.

Die Fraktion fordert daher, die notwendigen Ersatzpflanzungen unmittelbar in der Ulrichgasse, etwa auf dem Mittelstreifen, umzusetzen, um den Verlust zumindest teilweise auszugleichen.

Mit Blick auf die noch vielen anstehenden Sanierungen von Schulen, schlagen die Grünen vor, einen kompletten Schulinterimsbau auf dem Gelände der Parkstadt Süd in Höhe des Bonntors zu errichten. „Dort stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, und mit dem angrenzenden Pionierpark sowie dem Sportpionierpark wären sogar Freiflächen für den Sport direkt nutzbar. Das wäre eine Win-Win-Situation für Klimaschutz und Bildung“, so Reinhold Goss, Sprecher der BV-Grünen. Die Fraktion wird sich in den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung für diese beiden Lösungen einsetzen.

Last but not least: Gemeinsam mit der Schulgemeinde appellieren die Grünen, die besonders prägnante Esche an der Ulrichgasse durch geschicktes Versetzen der Containeranlage zu retten! 

(Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Innenstadt (BV1)

In Köln gibt es ein vielfältiges Angebot an Gebärdensprachgottesdiensten, die es hörbeeinträchtigten und gehörlosen Menschen ermöglichen, ihren Glauben in Gemeinschaft zu leben und zu feiern. Die evangelische Gehörlosenseelsorge lädt regelmäßig am dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr in die Kartäuserkirche ein. Dort finden Gottesdienste statt, die überwiegend in Deutscher Gebärdensprache gehalten werden und somit eine barrierefreie Teilnahme für Gehörlose ermöglichen. Auch in der katholischen Kirche St. Georg werden Hörende und Hörbeeinträchtigte auf besondere Weise miteinander verbunden. Hier stehen technische Hörhilfen zur Verfügung, und ein Gebärdenchor bereichert die liturgischen Feiern. Die Sonntagsmesse um 10.30 Uhr ist integrativ gestaltet und wird durchgehend in Gebärdensprache übersetzt, sodass alle gemeinsam den Gottesdienst erleben können. Darüber hinaus gibt es zu besonderen Anlässen, wie dem Adventsgottesdienst, Mariä Lichtmess oder dem Aschermittwoch, mittwochs um 14 Uhr eine zusätzliche integrative Messe in St. Georg, die sich speziell an Hörende und gehörlose Seniorinnen und Senioren richtet. So zeigt sich Köln als Stadt, in der Inklusion und gelebte Gemeinschaft auch im kirchlichen Leben einen festen Platz haben.