Bald heißt es Ostern, Muttertag und Wonnemonat Mai. Mit der Hoffnung auf Sonne und wärmere Temperaturen freuen wir uns auf das, was kommt. Denn jetzt wollen wir alle wieder ins Leben einsteigen, und dafür wird schon einiges getan. Die Damen gehen zur Fitness und ins Kosmetikstudio, und die Herren nehmen vermehrt das Rad statt ihr Auto. Auch achten alle wieder enorm auf die Ernährung und auf den Kleidungsstil, denn das äußere Erscheinungsbild wird gerade in den nächsten Wochen sehr wichtig sein. Denn mit Sicherheit wird bald wieder fleißig gefeiert und geheiratet. Auch laufen schon die Kommunions- und Konfirmationsvorbereitungen auf Hochtouren.
Tanz in den Mai, der Maibaum und das Maiwecken – all das wird auch wieder mit Spannung erwartet. In Sürth wird das übrigens richtig zelebriert. Es wird wie immer eine Maikönigin geben, und das Gemeindeblasorchester wird auch wieder durch die Straßen fahren und gefühlt 100-mal „Der Mai ist gekommen“ spielen. Es ist jedes Mal wunderschön, und vielleicht übernimmt diese schöne Tradition ja ein Einzelmusiker und spielt am Morgen aus dem Fenster zur Freude der Nachbarn. Früher war es wohl normal, dass Blechbläser an diesem Morgen den Mai begrüßten und Kinder mit ihrer Flöte von Tür zu Tür gingen.
Ob groß, ob klein, ob alt oder jung – jetzt freuen sich alle auf den Frühling und auf eine unbeschwerte sowie fröhliche Zeit. Die Geschäfte und Dienstleister haben sich natürlich auch schon vorbereitet und halten tolle Angebote bereit, damit dies der beste Sommer unseres Lebens wird – kaufe und handle lokal wird wieder an Bedeutung gewinnen, daran glauben wir.

Starke Frauen im Stadtgebiet sind das Herz unserer Gemeinschaft. Sie führen Unternehmen, engagieren sich sozial, prägen Kultur, Bildung und Nachbarschaft – oft leise, manchmal laut, aber immer mit Wirkung. Sie organisieren, begleiten, heilen, inspirieren und halten vieles zusammen, was unser Miteinander lebendig macht. Ob als Unternehmerin, Ärztin, Handwerkerin, Künstlerin, Mutter oder Mentorin – sie übernehmen Verantwortung und gehen ihren Weg mit Mut und Haltung. Viele von ihnen meistern täglich den Spagat zwischen Beruf, Familie und Ehrenamt. Sie trotzen Zweifeln, wachsen an Herausforderungen und setzen Zeichen für die nächste Generation. Starke Frauen unterstützen einander, teilen Wissen und öffnen Türen. Sie zeigen, dass Erfolg viele Gesichter hat und Zusammenhalt echte Veränderung bewirken kann. Ihr Engagement macht unser Stadtgebiet vielfältiger, gerechter und zukunftsfähig. Wir machen diese Frauen sichtbar, denn wo Frauen einander stärken, entsteht Kraft, die weit über das Einzelne hinauswirkt. In unserem Stadtgebiet haben wir tolle Frauen, und wenn auch Sie eine kennen, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Denn wir würden gerne immer weiter darüber berichten. Denn Frauen können was und müssen sich nicht verstecken.

Steine, Federn, Muscheln; schon als kleiner Junge sammelte Ab Bol alles, was ihm in der Natur schön und außergewöhnlich erschien. Heute verarbeitet der Künstler aus Rotterdam seine Sammlung aus gefundenen Naturmaterialien in seinem Consilium Humanum, einem Netzwerk aus verschiedenen Kisten, Kästen und Boxen, die in dergleichen Form organisiert sind, wie es seit Carl von Linné in der Biologie mit den verschiedenen Lebewesen getan wird. Ab kehrt den Spieß jedoch um: Statt Pflanzen, Pilze und Tiere beschreibt er die verschiedenen Facetten des menschlichen Lebens – aus Sicht der Natur. So kommen Werke zustande, die nicht nur gefallen wollen, sondern auch die Schattenseiten des menschlichen Seins in den Blick nehmen. Abs selbstgebaute Kästen verleihen den kaum noch in unseren Leben alltäglichen Objekten eine Anmut und Aufmerksamkeit, die die Verdrängung von Natur aus unserem Umfeld relativiert. So schafft er das, was in regelmäßigen Abständen immer wieder von ökologischen Bewegungen versucht wird: Den Menschen wieder mit der Natur zu vereinen und beides nicht als separate, sondern zusammengehörige Elemente zu denken.

Selbsthilfe-Gruppe Demenz im frühen Stadium
Ein Angebot der gerontopsychiatrischen Fachberatung der Alexianer Köln.
Wann: Jeden 3. Donnerstag im Monat
Ab 09:30 bis 11 Uhr
16.4. | 21.5. | 18.6.
Wo: Jugendheim neben der Philippuskirche
Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Anmeldung: Stefanie Kolbe, T. 02203 – 3691 13176
oder s.kolbe@alexianer.de

Der Offene Plauder- und Infotreff des SeniorenNetzwerks Meschenich lädt herzlich zum gemütlichen Beisammensein ins Jugendheim St. Blasius Meschenich, Brühler Landstraße 425, ein! In entspannter Atmosphäre können Sie sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und hilfreiche Informationen rund um die Angebote für Menschen ab 60 Jahren erhalten. Bei Kaffee und Gebäck bleibt genügend Zeit für gute Gespräche und nette Begegnungen. Der Treff findet in der Regel am 2. Donnerstag im Monat jeweils von 14 bis 16 Uhr statt, also am 12.3., 9.4., 21.5. und 18.6. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos und ohne Anmeldung möglich – kommen Sie einfach vorbei. Alle sind herzlich willkommen! Johanna Ferstl, Tel.: 01520 4895910, E-Mail: Seniorennetzwerk-Meschenich@caritas.koeln.de

Kennt sie dieses Gesicht, wenn man Schmerzen hat? Die Augenbrauen ziehen sich zusammen, der Blick wird schmal, jede Bewegung wirkt angestrengt. Schmerz verändert nicht nur unsere Mimik – er verändert unser ganzes Leben.

Immer mehr Menschen leiden unter dauerhaften Beschwerden, ob Gelenk-, Magen- oder Kopfschmerzen. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 15 und 23 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen sind und die Zahl steigt. Hinter diesen Schmerzen stehen oft nicht nur körperliche Ursachen. Psychische Belastungen, Stress und dauerhafte Anspannung spielen oft eine zentrale Rolle. Auch Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung oder altersbedingte Veränderungen können Beschwerden verstärken und im schlimmsten Fall zu Rückzug, Arbeitsunfähigkeit oder Isolation führen. Doch es gibt Hoffnung und ein Umdenken. Viele Gesundheitsprogramme setzen heute auf ganzheitliche Ansätze. Unternehmen investieren in betriebliches Gesundheitsmanagement und Ärzte schauen genauer hin und fragen nach dem „Warum“. Denn nicht immer sind Tabletten die einzige oder beste Lösung. Häufig entsteht Schmerz im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Auch Unverträglichkeiten, versteckte Entzündungen oder seelische Belastungen können sich körperlich bemerkbar machen. Wer „viel auf den Schultern trägt“, spürt es vielleicht im Rücken. Wer ständig grübelt, bekommt Kopfschmerzen. Und auch unsere Ernährung beeinflusst, wie wir uns fühlen. Denn isst Du vielleicht zu viele Süßigkeiten und bekommst Sodbrennen und wirst zu dick, das sollte man dann ändern, denn jede Schokolade zeigt sich auf der Waage. Und jedes Glas Wein muss nicht immer sein. Achtsamkeit und Selbstverantwortung sind wichtige Bausteine – ohne dabei zu vergessen, dass niemand „selbst schuld“ an seinen Schmerzen ist. Viele Betroffene warten Monate oder sogar Jahre auf eine klare Diagnose, offene Worte und passende Therapieangebote. Das darf nicht sein. Schmerz ist ein komplexes Phänomen, bei dem körperliche, psychische und soziale Faktoren eng miteinander verwoben sind. Umso positiver ist es, dass wir in unserem Stadtgebiet engagierte Mediziner haben, die genau hinhören, ganzheitlich denken und gemeinsam mit den Betroffenen individuelle Wege aus dem Schmerz suchen. Denn niemand sollte mit seinem Leid alleinbleiben und jeder Mensch verdient die Chance auf ein Leben mit mehr Leichtigkeit und Lebensqualität.