Finkensgarten im Winter
Wenn die Oma mit dem Kind an einem stillen Wintertag in der Zeit von 9-17 Uhr in den Finkensgarten in Köln-Rodenkirchen geht, fühlt sich die Welt ein wenig verzaubert an. Die Luft ist klar und kalt, und jeder Atemzug malt kleine weiße Wolken in den Himmel. Auf den Wegen knirscht der Frost, und selbst die Bäume scheinen für einen Moment innezuhalten. Für das Kind wird der Finkensgarten zu einem Winterreich voller kleiner Wunder: feine Eiskristalle glitzern auf den Zweigen, als hätte die Natur sie mit funkelndem Zucker bestreut. Die letzten Wintervögel zwitschern vorsichtig durch die Stille, und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Tieren, die heimlich vorbeigehuscht sind. Oma zeigt dem Kind, wie schön die Ruhe des Winters ist – wie die Natur sich ausruht und Kraft sammelt, bevor der Frühling sie wieder erblühen lässt. Gemeinsam lauschen sie dem leisen Rascheln des Windes, wärmen ihre Hände an einer Thermoskanne Tee und spüren, wie besonders diese friedliche Zeit des Jahres ist. Der Finkensgarten im Winter ist ein Ort der Sanftheit, an dem sich Generationen nahekommen. Und wenn Oma und Kind schließlich eingehüllt in Schals und Mützen den Rückweg antreten, nehmen sie die winterliche Eindrücke bestimmt ganz positiv und mit einem warmen Gefühl im Herzen, mit nach Hause.

„Sing Dich froh“ – Offener Singkreis in Köln-Bayenthal

Singen macht glücklich – besonders in Gemeinschaft! Seit fast einem Jahr treffen sich musikbegeisterte Menschen zweimal im Monat, immer am ersten und dritten Mittwoch, von 15:00 bis 16:30 Uhr, um gemeinsam zu singen – begleitet von Klavier oder Gitarre. Gesungen wird, was Freude macht: Schlager, Volkslieder, Kirchenlieder und vieles mehr! Mitmachen kann jede und jeder – ganz ohne Vorkenntnisse! Ob alt oder jung, laut oder leise, geübt oder einfach nur mit Freude dabei – hier steht das gemeinsame Singen im Mittelpunkt. Die Atmosphäre ist locker, herzlich und inklusiv. Veranstaltungsort:
Gemeindehaus der Reformationskirche, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitsingen! Ob Sie neue Menschen kennenlernen, Ihre Stimme trainieren oder einfach gute Laune tanken möchten – „Sing Dich froh“ ist das perfekte Angebot für alle, die Musik lieben.

Bereits zum 10. Mal startet das beliebte KultAbo für KultKids und bietet Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches und bezahlbares Kulturprogramm, mit spezieller Ermäßigung für Alleinerziehende.
In der Saison 2025/2026 erwarten die TeilnehmerInnen fünf spannende Veranstaltungen. Ob Theater, Tanz, Literatur, Musik oder Karneval: Mit dem KultAbo haben Kinder und Jugendliche im Alter von 10–14+ Jahren die Möglichkeit, Kultur in Köln hautnah zu erleben.
Weil bei Alleinerziehenden oft die Kasse knapp ist, kann KultCrossing dank der Unterstützung überzeugter Sponsoren und Partner das KultAbo für nur 5 €/Person für Alleinerziehende und ihre Kinder anbieten. Das KultAbo für KultKids kann auf der KultCrossing-Webseite bestellt werden. Alle Informationen zum diesjährigen Programm findet man unter www.kultcrossing.de.

Weil das denkmalgeschützte Schulgebäude der Europaschule am Raderthalgürtel saniert werden muss, errichtet die Stadt Köln eine Zwischenlösung, an der Alteburger Straße, um den Schulbetrieb dorthin auszulagern. Das vorübergehende Schulgebäude entsteht auf einem ehemaligen Brauereigelände an der Ecke Alteburger Straße und Schönhauser Straße. Die fünf Gebäude bieten Platz für rund 1.300 Schüler und werden in ressourcenschonender Holzmodulbauweise errichtet. Insgesamt entstehen 19.579 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Die modulare Bauweise ermöglicht es zudem, die Gebäude nach der Rückkehr der Europaschule an den Raderthalgürtel teilweise oder vollständig für neue Standorte flexibel weiterzuverwenden. Das Interim erfüllt alle schulkonzeptionellen Anforderungen und umfasst neben drei Gebäuden mit Klassen-, Fach- und Verwaltungsräumen auch ein Gebäude mit Mensa, Großküche und Aula. Ein weiteres Gebäude beherbergt eine Dreifach- sowie eine Einfach-Turnhalle. Die Fertigstellung ist zum Beginn des Schuljahres 2027/28 geplant. Nach dem Einzug in die Ausweichschule kann die Sanierung der Bestandsschule beginnen

Einweihung des neuen Bücherschrankes in Godorf
Ein offener Bücherschrank ist weit mehr als nur ein Regal voller Bücher – er ist ein liebevoller Treffpunkt für Kulturgut und Gemeinschaft. Dazu ist er nachhaltig, vielseitig und unterhaltsam. Das hat auch Godorf festgestellt und bekommt Anfang des Jahres seinen ersten offenen Bücherschrank an der Realschule. Viele Menschen freuen sich darauf, denn beim Lesen eines Buches öffnen sich geistige Welten und Gedanken werden angeregt. Auch wird das Gehirn auf natürliche Weise motiviert und trainiert. Darüber hinaus fördert das Lesen die Kreativität, Empathie und Konzentration – Fähigkeiten, die unser tägliches Leben bereichern und so wichtig für die Bevölkerung sind. Der offene Bücherschrank macht diese positiven Effekte zukünftig für alle zugänglich, unabhängig von Alter, Herkunft oder Geldbeutel. Die Dorfgemeinschaft Goding als Pate, hofft auf regelmäßigen Austausch der Literatur im Schrank und ist sehr stolz darauf. In unserer Stadt haben wir schon ganz viele dieser wertvollen Orte und es sollen bald noch viel mehr werden. So sollen zukünftig an weiteren Schulen und auf den Friedhöfen der Stadt diese Orte entstehen, wo ein Bücherschrank und eine Bank zum Lesen einladen. Dafür sucht die www.stiftung-neuer-raum.de zurzeit Paten, damit das Pilotprojekt vom Südfriedhof und die bereits bestehenden Schulschränke bald überall zu finden sind.

Was für eine Geschichte – was für ein Vorbild! Die heutige Thomas-Begegnungsstätte in Köln-Meschenich erzählt von Wandel, Zusammenhalt und einer unglaublichen Kraft aus der Mitte der Gesellschaft. Alles begann 1967, als Meschenich offiziell der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl zugeordnet wurde. Durch den starken Zuzug wuchs die evangelische Gemeinde vor Ort rasant – so sehr, dass bald ein eigenes Gemeindezentrum notwendig wurde. Der Grundstein für die Thomaskirche wurde 1980 gelegt, die Einweihung folgte ein Jahr später. Es war eine gute kirchliche Zeit, die viele Menschen im Veedel prägte. Doch wie so oft im Leben kam, der Wandel. Mit der Zeit gab es keinen festen Pfarrer mehr, die Gemeindestrukturen veränderten sich – das Gebäude wurde nur noch teilweise genutzt und begann langsam zu verfallen. Im Juni 2021 wurde die Kirche schließlich offiziell entwidmet. Ein schmerzlicher Moment für viele.
Aber: Aufgeben war keine Option.
Der engagierte Förderverein Soziales Meschenich (FSM) konnte diesen Niedergang nicht hinnehmen. Mit Herz, Verstand und großem Einsatz mobilisierte er alles, was möglich war – Menschen, Organisationen, Ideen und Mittel. Das Ziel: Die ehemalige Kirche sollte ein Ort der Begegnung bleiben! Und sie schafften es.
Mit unglaublichem Einsatz wurde das Gebäude umgestaltet, saniert und neu gedacht. Im Juni 2025 konnte schließlich die feierliche Einweihung der neuen Begegnungsstätte Thomas gefeiert werden. Heute betreibt der FSM das Haus mit großer Hingabe – auf Grundlage eines langfristigen Pachtvertrags.
Ein Ort für alle – offen, inklusiv, lebendig
Die Finanzierung dieses einzigartigen Projekts kam aus vielen Quellen: Stiftungen, Spenden, Förderprogrammen, anonymen Unterstützern und viel freiwilligem Engagement. Entscheidende Hilfe kam vom Jugendzentrum der Stadt Köln, der Politik und Verwaltung des Stadtbezirks Rodenkirchen, ortsansässigen Unternehmen, der Evangelischen Kirche und vielen mehr.
Die neu gestalteten Räume sind heute ein offener, inklusiver Treffpunkt für alle Menschen im Stadtteil Meschenich – und darüber hinaus. Hier begegnen sich Menschen aller Generationen, Religionen und Kulturen. Über 60 Nationen leben in Meschenich, und viele davon bringen sich aktiv in die Angebote der Begegnungsstätte ein. So gibt es heute in den Veranstaltungsräumen private Feiern, Vereinstreffen und Kulturveranstaltungen. Auch Workshops und kreative Angebote für Jung und Alt sowie Beratung, Austausch und Unterstützung in vielfacher Art. Auch sorgt eine Kinderärztin regelmäßig für gesundheitliche Versorgung der Kinder im Veedel.
So ist die Begegnungsstätte ein Ort der Willkommenskultur, ein Ort des Miteinanders, wo Vielfalt als Stärke gelebt wird. Und so hoffen alle, dass die Stadt Köln perspektivisch Eigentümerin des Geländes wird, um den Fortbestand dieser einmaligen Institution zu sichern. Zum Jahresabschluss findet darum auch am 6. Dezember 2025 im Thomasgarten ein multikultureller Nikolausmarkt statt, bei dem sich einige der 60 Nationalitäten, die es in Meschenich gibt, präsentieren. Es wird ein friedliches, fröhliches und herzliches Fest sein, denn die besondere Atmosphäre herrscht dort an jedem Tag, und wenn um 17 Uhr der Mitsingchor erklingt, wird es bestimmt ein ganz besonderer Abend im Advent.
Fazit
Die Begegnungsstätte Thomas in Köln-Meschenich zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammenschließen und an das Gute glauben.so ist es ein lebendiger Ort der Vielfalt, des Austauschs und der Hoffnung. Hier ist jeder willkommen – egal woher man kommt und so wurde aus einem Gebäude mehr als nur ein Ort – es wird ein Zuhause.

Was für eine Geschichte – was für ein Vorbild! Die heutige Thomas-Begegnungsstätte in Köln-Meschenich erzählt von Wandel, Zusammenhalt und einer unglaublichen Kraft aus der Mitte der Gesellschaft. Alles begann 1967, als Meschenich offiziell der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl zugeordnet wurde. Durch den starken Zuzug wuchs die evangelische Gemeinde vor Ort rasant – so sehr, dass bald ein eigenes Gemeindezentrum notwendig wurde. Der Grundstein für die Thomaskirche wurde 1980 gelegt, die Einweihung folgte ein Jahr später. Es war eine gute kirchliche Zeit, die viele Menschen im Veedel prägte. Doch wie so oft im Leben kam, der Wandel. Mit der Zeit gab es keinen festen Pfarrer mehr, die Gemeindestrukturen veränderten sich – das Gebäude wurde nur noch teilweise genutzt und begann langsam zu verfallen. Im Juni 2021 wurde die Kirche schließlich offiziell entwidmet. Ein schmerzlicher Moment für viele.
Aber: Aufgeben war keine Option.
Der engagierte Förderverein Soziales Meschenich (FSM) konnte diesen Niedergang nicht hinnehmen. Mit Herz, Verstand und großem Einsatz mobilisierte er alles, was möglich war – Menschen, Organisationen, Ideen und Mittel. Das Ziel: Die ehemalige Kirche sollte ein Ort der Begegnung bleiben! Und sie schafften es.
Mit unglaublichem Einsatz wurde das Gebäude umgestaltet, saniert und neu gedacht. Im Juni 2025 konnte schließlich die feierliche Einweihung der neuen Begegnungsstätte Thomas gefeiert werden. Heute betreibt der FSM das Haus mit großer Hingabe – auf Grundlage eines langfristigen Pachtvertrags.
Ein Ort für alle – offen, inklusiv, lebendig
Die Finanzierung dieses einzigartigen Projekts kam aus vielen Quellen: Stiftungen, Spenden, Förderprogrammen, anonymen Unterstützern und viel freiwilligem Engagement. Entscheidende Hilfe kam vom Jugendzentrum der Stadt Köln, der Politik und Verwaltung des Stadtbezirks Rodenkirchen, ortsansässigen Unternehmen, der Evangelischen Kirche und vielen mehr.
Die neu gestalteten Räume sind heute ein offener, inklusiver Treffpunkt für alle Menschen im Stadtteil Meschenich – und darüber hinaus. Hier begegnen sich Menschen aller Generationen, Religionen und Kulturen. Über 60 Nationen leben in Meschenich, und viele davon bringen sich aktiv in die Angebote der Begegnungsstätte ein. So gibt es heute in den Veranstaltungsräumen private Feiern, Vereinstreffen und Kulturveranstaltungen. Auch Workshops und kreative Angebote für Jung und Alt sowie Beratung, Austausch und Unterstützung in vielfacher Art. Auch sorgt eine Kinderärztin regelmäßig für gesundheitliche Versorgung der Kinder im Veedel.
So ist die Begegnungsstätte ein Ort der Willkommenskultur, ein Ort des Miteinanders, wo Vielfalt als Stärke gelebt wird. Und so hoffen alle, dass die Stadt Köln perspektivisch Eigentümerin des Geländes wird, um den Fortbestand dieser einmaligen Institution zu sichern. Zum Jahresabschluss findet darum auch am 6. Dezember 2025 im Thomasgarten ein multikultureller Nikolausmarkt statt, bei dem sich einige der 60 Nationalitäten, die es in Meschenich gibt, präsentieren. Es wird ein friedliches, fröhliches und herzliches Fest sein, denn die besondere Atmosphäre herrscht dort an jedem Tag, und wenn um 17 Uhr der Mitsingchor erklingt, wird es bestimmt ein ganz besonderer Abend im Advent.
Fazit
Die Begegnungsstätte Thomas in Köln-Meschenich zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammenschließen und an das Gute glauben.so ist es ein lebendiger Ort der Vielfalt, des Austauschs und der Hoffnung. Hier ist jeder willkommen – egal woher man kommt und so wurde aus einem Gebäude mehr als nur ein Ort – es wird ein Zuhause.