Die neue Jugend
Die Jugend von heute wächst in einer Welt auf, die sich schneller verändert als je zuvor. Und gerade darin zeigt sie eine beeindruckende Stärke. Junge Menschen sind neugierig, mutig und bereit, Fragen zu stellen, wo andere längst aufgegeben haben. Sie setzen sich für Themen ein, die ihnen wichtig erscheinen: für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Gleichzeitig sind sie kreativ wie keine Generation zuvor. Ob in Musik, Kunst, Technik oder sozialen Medien – sie nutzen die Möglichkeiten ihrer Zeit, um sich auszudrücken, Neues zu schaffen und ihre Ideen mit der Welt zu teilen. Sie lernen schnell, denken flexibel und scheuen sich nicht, neue Wege auszuprobieren. Darum kommen auch immer mehr neue Schulformen ins Stadtgebiet. Ob die OSK, die Naturschule oder die X-Schule. Sind diese Schulen auch anders, sind sie hochinteressant. Denn junge Menschen stehen vor großen Herausforderungen und brauchen neue Lernbilder. Moderne Eltern lassen sich demnach nicht entmutigen und begegnen der Zukunft ihrer Kinder mit Tatkraft und einem erstaunlichen Verantwortungsbewusstsein. Die Jugend von heute ist nämlich nicht „besser“ oder „schlechter“ als frühere Generationen – aber sie ist einzigartig und in einem ganz neuen Lebensumfeld. Und das zeigt sich jeden Tag aufs Neue, mit viel Potenzial, Wärme und Hoffnung.

HAUT und NÄHE lassen unmittelbar an Berührung denken. Der Titel „hautnah“ beschreibt diese besondere Nähe, die einer Berührung vorausgeht. Genau darum geht es in den Bildern, Objekten und Skulpturen des Künstlertrios Brigitte Mekelburg, Helmut Brandt und Kalle Paltzer. Während Brandt hauchdünne Acryl-Farbhäute von Glasplatten löst und sie als glatte, gebrochene, rissige oder fragmentierte Schichten auf Leinwände überträgt, suggerieren Paltzers Papierschichten Verletzungen, Äderchen, Gerippe und Zerbrechlichkeit. Mekelburg verwendet Gips, Wachs und Kaseinfarbe für ihre eigentümlichen Kreationen, die sich zwischen Organischem und Gestaltetem bewegen. Was alle Arbeiten miteinander verbindet ist, dass sie die Betrachtenden reizen, die Oberflächen zu berühren, statt nur „mit dem Auge zu fühlen“.

Wenn die letzten Lieder verklungen sind und die Session sich dem Ende neigt, kommt im Veedel der wohl emotionalste Moment des Karnevals: die Nubbelverbrennung. Die Interessengemeinschaft Raderberg und Thal lädt ein zum ganz besonderen Abschluss der fünften Jahreszeit – einer Mischung aus kölscher Tradition, Augenzwinkern und gemeinsamer Erlösung.

Am Veilchendienstag, den 17. Februar, lassen die Karnevalisten ab 19:11 Uhr vor dem Kloster auf der Brühler Str. gemeinsam die Session ausklingen. Mit der feierlichen Sündenverbrennung wird der Nubbel seinem Schicksal übergeben und mit ihm all das, was wir in den vergangenen tollen, jecken Tagen vielleicht ein klein wenig zu sehr genossen haben.

Du hast in der Session gesündigt und suchst Vergebung? Kein Problem!
Pfarrer Klaus Eberhard und Thomas Frings stehen bereit, um Deine Sünden symbolisch in Rauch aufzulösen. Die einzige Voraussetzung:
Schreibe Deine Sünden auf und sende sie per Mail an karneval@raderbergundthal.de oder wirf sie in einen unserer Briefkästen (Rheinsteinstr. 2d oder Raderberger Str. 190).

Gemeinsam lachen, schmunzeln, Abschied nehmen und danach mit reinem Gewissen in die Fastenzeit starten, ist dort für alle möglich.
Kumm vorbei, mach met und erlebe einen würdigen, traditionsreichen und herzlichen Abschluss des Karnevals in unserem Veedel.
Denn wie immer gilt: Et hätt noch emmer jot jejange – un no der Nubbelverbrennung erst recht!

In Zeiten, in denen Online-Shopping immer schneller, einfacher und vermeintlich günstiger wird, droht etwas verloren zu gehen, das man nicht mit einem Klick bestellen kann: der persönliche Kontakt, das ehrliche Gespräch, das Gefühl von Zugehörigkeit – kurz: die Seele des Einkaufens. Überall ist zu lesen, dass der anhaltende Boom des Onlinehandels eine ernsthafte Gefahr für lokale Fachgeschäfte und inhabergeführte Unternehmen darstellt. Und ja, es stimmt: Die ständige Verfügbarkeit, der schnelle Preisvergleich und die bequeme Lieferung nach Hause sind starke Argumente für den digitalen Einkauf. Doch bei all dem Fokus auf Effizienz und Komfort gerät eines oft aus dem Blick – der Mensch. Wir sind keine Maschinen. Unsere Entscheidungen treffen wir nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen. Es geht nicht immer nur um den günstigsten Preis, sondern auch um Vertrauen, um persönliche Bindung, um das gute Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Wer schon einmal von einem freundlichen Lächeln im Laden empfangen wurde, wer mit ehrlicher Beratung und einem netten Gespräch nach Hause gegangen ist, weiß: Das ist mehr wert als jeder Rabattcode.

Stationäre Geschäfte bieten weit mehr als nur Ware – sie bieten Begegnung, Beratung, Erlebnisse. Sie schaffen Arbeitsplätze, beleben unsere Innenstädte und prägen das Bild unseres Viertels. Wenn sie verschwinden, verlieren wir mehr als nur Schaufenster – wir verlieren ein Stück zuhause. Deshalb ist es an der Zeit, umzudenken. Natürlich dürfen und werden Online-Angebote weiter existieren. Aber wir sollten bewusst entscheiden, wann und wo wir unser Geld ausgeben. Wer lokal einkauft, investiert in die eigene Nachbarschaft, stärkt echte Menschen mit echten Geschichten – und sorgt dafür, dass unsere Orte lebendig bleiben. Lasst uns also nicht nur davon sprechen, wie wichtig die kleinen Läden sind – lasst uns auch dort hingehen. Denn nur gemeinsam können wir den Wandel gestalten und unseren Städten und Dörfern eine Zukunft geben, in der nicht nur Technik, sondern auch Menschlichkeit zählt.

Einkaufen mit Herz – vor Ort, für uns alle.

Kinderfreundliche Nubbelverbrennung in Zollstock

Die jecke Jahreszeit ist da und wir möchten kölsches Brauchtum für unsere Pänz lebendig halten

Am Veilchendienstag verabschieden wir gemeinsam mit der Kath. Gemeinde St. Pius und der Ev. Gemeinde Melanchthon den Nubbel: Kindgerecht, erklärend und mit viel Herz.

Was erwartet euch?
Kleiner Trauerzug rund um St. Pius
Symbolische Nubbelverbrennung im Pfarrgarten
Lieder, Rituale & kindgerechte Erklärungen

Wann? Dienstag, 17.02.2026, 17:00 Uhr
Wo? St. Pius, Gottesweg 14, Köln-Zollstock
Für wen? Kinder, Familien, Kitas, Schulen und alle, die kommen möchten

Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Bringt gerne selbstgebastelte Taschen-Nubbel mit – Denn Brauchtum lebt vom Mitmachen!

Jetzt schon vormerken, weitersagen & teilen
Freunde, Nachbarn, Kitas & Schulen einladen

Zollstock Alaaf
Euer Allgemeiner Bürgerverein Zollstock

Mobilität ist so wichtig – bleiben Sie sicher unterwegs!
Das SeniorenNetzwerk Meschenich informiert und bietet ein großartiges Angebot in Kooperation mit der KVB an: Spezielle Mobilitätstrainings für Bus und Bahn, die älteren Menschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im öffentlichen Nahverkehr schenken. An drei Terminen – am 25. Februar, 19. März und 01. April 2026 – finden die Trainings an verschiedenen Orten in Köln statt (u. a. Neumarkt, Königsforst, vor Ort in Meschenich). Die genaue Uhrzeit erfahren Sie bei Anmeldung. Die Trainings richten sich an Senioren, sowie an Menschen mit eingeschränkter Mobilität bzw. mit Sehbehinderungen. In kleinen Gruppen werden praktische Übungen durchgeführt – z. B. das sichere Ein- und Aussteigen mit dem Rollator oder das richtige Verhalten an der Haltestelle. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Fragen zu klären und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Auch eine individuelle Mobilitätsberatung ist möglich. Anmeldung & Rückfragen: Julius Lan; Koordination SeniorenNetzwerk Meschenich (seniorennetzwerk-meschenich@caritas-koeln.de bzw. 0178 909 4686)